Pfarre Kirchdorf in Tirol: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Ortsname wurde in einer wohl zwischen [[1125]] und [[1147]] entstandenen Aufzeichnung<ref>Um was für eine Aufzeichnung es sich hier handelt, konnte nicht für die Zwecke dieses Artikels eruiert werden. Auffälligerweise wurde nach verschiedenen Quellen (z. B. Salzburgwiki-Artikel "[[Salzburghofen]]", beruhend auf dem Wikipedia-Artikel "Freilassing") auch "''der Name "Freilassing" erstmals in einer Notiz erwähnt, die der Zeit zwischen 1125 und 1147 zugeschrieben wird''". Denselben Zeitraum vgl. im Artikel "[[Steindorf (Niedernsill)]]" für die dortige Ersterwähnung. Auffällig ist auch, dass 1125 bis 1147 jener Zeitraum ist, in dem [[Balderich]] [[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt von St. Peter]] war.</ref> und in einer Urkunde von [[1197]] erstmals schriftlich überliefert.<ref name="Wappen">Urkunde über die Verleihung des Gemeindewappens vom [[21. Juni]] [[1965]], hier zitiert nach einer [https://www.kirchdorf.tirol.gv.at/Gemeindeleben/Wissenswertes/Gemeindewappen Webseite der Gemeinde Kirchdorf in Tirol]</ref>.<ref>Dass sich in Angaben über das Alter der Pfarre (z. B. in RES) das Jahr 1125 findet, ist wohl eine verkürzte Referenz auf diese Urkundenlage.</ref>
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Der Ortsname wurde in einer wohl zwischen [[1125]] und [[1147]] entstandenen Aufzeichnung<ref>Um was für eine Aufzeichnung es sich hier handelt, konnte nicht für die Zwecke dieses Artikels eruiert werden. Auffälligerweise wurde nach verschiedenen Quellen (z. B. SALZBURGWIKI-Artikel "[[Salzburghofen]]", beruhend auf dem Wikipedia-Artikel "Freilassing") auch "''der Name "Freilassing" erstmals in einer Notiz erwähnt, die der Zeit zwischen 1125 und 1147 zugeschrieben wird''". Denselben Zeitraum vgl. im Artikel "[[Steindorf (Niedernsill)]]" für die dortige Ersterwähnung. Auffällig ist auch, dass 1125 bis 1147 jener Zeitraum ist, in dem [[Balderich]] [[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt von St. Peter]] war.</ref> und in einer Urkunde von [[1197]] erstmals schriftlich überliefert.<ref name="Wappen">Urkunde über die Verleihung des Gemeindewappens vom [[21. Juni]] [[1965]], hier zitiert nach einer [https://www.kirchdorf.tirol.gv.at/Gemeindeleben/Wissenswertes/Gemeindewappen Webseite der Gemeinde Kirchdorf in Tirol]</ref>.<ref>Dass sich in Angaben über das Alter der Pfarre (z. B. in RES) das Jahr 1125 findet, ist wohl eine verkürzte Referenz auf diese Urkundenlage.</ref>
  
Die Pfarre Kirchdorf war eine der fünf heute in [[Tirol]] liegenden Pfarren des ([[Katholische Kirche|katholischen]]) [[Bistum Chiemsee|Bistums Chiemsee]], das als eines der ursprünglich vier [[Eigenbistum|Eigenbistümer]] des [[Erzbischof von Salzburg|Erzbischofs von Salzburg]] bis [[1808]] bestand.<ref> Salzburgwiki-Artikel "[[Bistum Chiemsee]]"</ref> Von der Pillerseeache bis über die heutige Landesgrenze reichend, umfasste die Altpfarre Kirchdorf jahrhundertelang außer der gleichnamigen Gemeinde auch die Gemeinden [[Waidring]], [[Schwendt]], [[Kössen]] und [[Reit im Winkl]].<ref name="Wappen"/>
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Die Pfarre Kirchdorf war eine der fünf heute in [[Tirol]] liegenden Pfarren des ([[Katholische Kirche|katholischen]]) [[Bistum Chiemsee|Bistums Chiemsee]], das als eines der ursprünglich vier [[Eigenbistum|Eigenbistümer]] des [[Erzbischof von Salzburg|Erzbischofs von Salzburg]] bis [[1808]] bestand.<ref> SALZBURGWIKI-Artikel "[[Bistum Chiemsee]]"</ref> Von der Pillerseeache bis über die heutige Landesgrenze reichend, umfasste die Altpfarre Kirchdorf jahrhundertelang außer der gleichnamigen Gemeinde auch die Gemeinden [[Waidring]], [[Schwendt]], [[Kössen]] und [[Reit im Winkl]].<ref name="Wappen"/>
  
 
Im Laufe der Jahrhunderte entstanden die Filialen
 
Im Laufe der Jahrhunderte entstanden die Filialen

Version vom 28. August 2024, 13:33 Uhr

Vorlage:Salzburgbezug

Pfarrkirche
Friedhofskapelle
Holzmeister-Kirche Erpfendorf

Die Pfarre Kirchdorf in Tirol ist eine der Tiroler Pfarren der Erzdiözese Salzburg.

Allgemeines, Pfarrbereich

Der Pfarrbereich deckt sich mit dem Gebiet der Gemeinde Kirchdorf in Tirol.

Die Pfarre gehört zum Dekanat St. Johann in Tirol. Sie bildet (künftig) mit den Pfarren Going, Oberndorf in Tirol und St. Johann in Tirol einen Pfarrverband.

Kirchen

Pfarrkirche ist die Pfarrkirche zum hl. Stephanus (Patrozinium: 26. Dezember).

Eine Filialkirche ist die Filialkirche zur Hl. Barbara in Erpfendorf (Holzmeister-Kirche Erpfendorf).

Pfarrer

Hauptartikel Pfarrer von Kirchdorf in Tirol

Pfarrprovisor ist Dr. Robert Shako Lokeso.

Geschichte

Der Ortsname wurde in einer wohl zwischen 1125 und 1147 entstandenen Aufzeichnung[1] und in einer Urkunde von 1197 erstmals schriftlich überliefert.[2].[3]

Die Pfarre Kirchdorf war eine der fünf heute in Tirol liegenden Pfarren des (katholischen) Bistums Chiemsee, das als eines der ursprünglich vier Eigenbistümer des Erzbischofs von Salzburg bis 1808 bestand.[4] Von der Pillerseeache bis über die heutige Landesgrenze reichend, umfasste die Altpfarre Kirchdorf jahrhundertelang außer der gleichnamigen Gemeinde auch die Gemeinden Waidring, Schwendt, Kössen und Reit im Winkl.[2]

Im Laufe der Jahrhunderte entstanden die Filialen

die später eigene Pfarren wurden.

Quellen

Einzelnachweise, Anmerkungen

  1. Um was für eine Aufzeichnung es sich hier handelt, konnte nicht für die Zwecke dieses Artikels eruiert werden. Auffälligerweise wurde nach verschiedenen Quellen (z. B. SALZBURGWIKI-Artikel "Salzburghofen", beruhend auf dem Wikipedia-Artikel "Freilassing") auch "der Name "Freilassing" erstmals in einer Notiz erwähnt, die der Zeit zwischen 1125 und 1147 zugeschrieben wird". Denselben Zeitraum vgl. im Artikel "Steindorf (Niedernsill)" für die dortige Ersterwähnung. Auffällig ist auch, dass 1125 bis 1147 jener Zeitraum ist, in dem Balderich Abt von St. Peter war.
  2. 2,0 2,1 Urkunde über die Verleihung des Gemeindewappens vom 21. Juni 1965, hier zitiert nach einer Webseite der Gemeinde Kirchdorf in Tirol
  3. Dass sich in Angaben über das Alter der Pfarre (z. B. in RES) das Jahr 1125 findet, ist wohl eine verkürzte Referenz auf diese Urkundenlage.
  4. SALZBURGWIKI-Artikel "Bistum Chiemsee"

Weblinks