Borromäum: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1905]] bot sich die Gelegenheit von der Herzoglich [[Arenberg]]ischen Domänenverwaltung Grund in [[Parsch]] zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. [[1912]] wurde dann das ''neue fürsterzbischöfliche Knabenseminar Borromäum'' erbaut<ref>Quelle Foto in ''Salzburg Vorstädte Album 1860 - 1930'', Verlag für Photografie, Wien, 1998</ref>.
 
[[1905]] bot sich die Gelegenheit von der Herzoglich [[Arenberg]]ischen Domänenverwaltung Grund in [[Parsch]] zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. [[1912]] wurde dann das ''neue fürsterzbischöfliche Knabenseminar Borromäum'' erbaut<ref>Quelle Foto in ''Salzburg Vorstädte Album 1860 - 1930'', Verlag für Photografie, Wien, 1998</ref>.
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Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof [[Balthasar Kaltner]] die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johannes Baptist Katschthaler|Johannes Kardinal Katschthaler]] weihte [[1912]] Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnasium in der Zeit des Ersten und noch mehr des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Bis heute ist das ''EB. Privatgymnasium Borromäum'' eine katholische Privatschule mit angeschlossenem Halbinternat. Schulerhalter ist die [[Erzdiözese Salzburg]]. Das Leitbild der Schule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.
 
Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof [[Balthasar Kaltner]] die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johannes Baptist Katschthaler|Johannes Kardinal Katschthaler]] weihte [[1912]] Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnasium in der Zeit des Ersten und noch mehr des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Bis heute ist das ''EB. Privatgymnasium Borromäum'' eine katholische Privatschule mit angeschlossenem Halbinternat. Schulerhalter ist die [[Erzdiözese Salzburg]]. Das Leitbild der Schule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.
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==Bildergalerie vom Borromäum==
 
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Version vom 17. Mai 2011, 08:45 Uhr

Bildungszentrum Borromäum
Karte

Das Borromäum in der Gaisbergstraße 7 in Salzburg beherbergt von Anfang an das EB. Privatgymnasium Borromäum (AHS) der Erzdiözese Salzburg (ED Salzburg). Seit 2003 befinden sich im Bildungszentrum Borromäum (BZ Borromäum) neben dem Gymnasium mit angeschlossenem Halbinternat auch Teile der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule - Edith Stein und Ämter der ED Salzburg.


Das Bildungszentrum Borromäum

Nachdem die Nachfrage nach dem Internat rückläufig war, wurde 2003 mit einem neuen Gesamtkonzept das Bildungszentrum Borromäum errichtet. Seither befinden sich mehrere Bildungseinrichtungen und Abteilungen der Erzdiözese Salzburg im BZ Borromäum:

  • Das EB. Privatgymnasium Borromäum der ED Salzburg mit angeschlossenem Halbinternat
  • Das Institut für Religionspädagogische Bildung - Salzburg und das Institut für Fernstudien und Mediendidaktik der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule - Edith Stein - mit einer Bibliothek
  • Das Katechetische Amt der ED Salzburg mit allen angeschlossenen Abteilungen
  • Die Abteilungen 'Verkündigung' und 'Liturgie und Kirchenmusik' des Seelsorgeamtes der ED Salzburg
  • Das Referat Berufungspastoral der ED Salzburg
  • Die AV-Medienstelle der ED Salzburg
  • Kirche, Oratorium, Meditationsraum, Seminarräume, Cafeteria


Das alte Borromäum

Hauptartikel: Altes Borromäum

Schon seit 1840 gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das aber erst seit 1848 den Namen "Borromäum" führte. Der ursprüngliche Ort im Berchtesgadener Hof im Kaiviertel erwies sich für die schulische Ausbildung und Vorbereitung künftiger Priesterkandidaten rasch als zu klein.

Erzbischof Kardinal Schwarzenberg erwarb daher 1846 den Lodronschen Primogenitur-Palast zwischen Mirabellgarten, Mirabellplatz und Makartplatz. Als Patron für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo an, von dem dann der Name rührt. Um 1900 gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule.

Das monumentale Gebäude gegenüber dem Priesterhaus in der Neustadt von Salzburg an der Dreifaltigkeitsgasse wurde ursprünglich als Palast der Lodronschen Primogenitur 1631 für die Familie des Fürsterzbischofs von Santino Solari erbaut. 1972 wurde das Haus abgetragen, um der (damals noch) Hochschule Mozarteum Platz zu machen. Nur die Außenwände blieben dabei erhalten. Die zwei Portale tragen jeweils ein Wappen Paris Lodrons. Im 19. Jahrhundert war hier dann das erste Borromäum untergebracht, eine katholische Privatschule, die zunächst vor allem für Priesterkandidaten diente und erst später ein allgemeines Gymnasium wurde.

Die alte Borromäuskirche, um 1830 erbaut, ist heute wieder abgetragen.

Das neue Borromäum

1905 bot sich die Gelegenheit von der Herzoglich Arenbergischen Domänenverwaltung Grund in Parsch zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. 1912 wurde dann das neue fürsterzbischöfliche Knabenseminar Borromäum erbaut[1].


Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof Balthasar Kaltner die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof Johannes Kardinal Katschthaler weihte 1912 Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnasium in der Zeit des Ersten und noch mehr des Zweiten Weltkrieges. Bis heute ist das EB. Privatgymnasium Borromäum eine katholische Privatschule mit angeschlossenem Halbinternat. Schulerhalter ist die Erzdiözese Salzburg. Das Leitbild der Schule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.

Bildergalerie vom Borromäum

Weblink

  • EB. Privatgymnasium Borromäum [1]
  • Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein [2]
  • Katechetisches Amt der ED Salzburg [3]
  • Seelsorgeamt der ED Salzburg [4]
  • AV-Medienstelle [5]

Quellen und Fußnote

  1. Quelle Foto in Salzburg Vorstädte Album 1860 - 1930, Verlag für Photografie, Wien, 1998