Baron-Schwarz-Park: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Textersetzung - „Salzburger Stadtteil“ durch „Salzburger Stadtteil“)
K (Textersetzung - „http://anno.onb.ac.at/“ durch „https://anno.onb.ac.at/“)
Zeile 4: Zeile 4:
  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
In diesem Park befand sich die [[Baron-Schwarz-Villa]], die [[Karl Freiherr von Schwarz]] gehörte. Den Park öffnete der Freiherr für die studierende Jugend von Salzburg. Das [[Schiller-Denkmal Salzburg|Schiller-Denkmal]], das sich heute im [[Wilhelm-Furtwängler-Garten]] befindet, statt ebenfalls ursprünglich im Baron-Schwarz-Park. Bereits [[1935]] hatte man bereits mehrmals die Versetzung des Denkmals überlegt, aber aus verschiedenen Gründen noch nicht durchgeführt.<ref>Quellen [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19350129&query=%22Baron-Schwarz-Park%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 29. Jänner 1935, Seite 7 und  [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370729&query=%22Baron-Schwarz-Park%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 29. Juli 1937, Seite 3</ref> Unter den [[Nationalsozialisten]] wurde es dann [[1941]] in den damaligen [[Botanischer Garten|Botanischen Garten]] (heute Wilhelm-Furtwängler-Park) übersiedelt.
+
In diesem Park befand sich die [[Baron-Schwarz-Villa]], die [[Karl Freiherr von Schwarz]] gehörte. Den Park öffnete der Freiherr für die studierende Jugend von Salzburg. Das [[Schiller-Denkmal Salzburg|Schiller-Denkmal]], das sich heute im [[Wilhelm-Furtwängler-Garten]] befindet, statt ebenfalls ursprünglich im Baron-Schwarz-Park. Bereits [[1935]] hatte man bereits mehrmals die Versetzung des Denkmals überlegt, aber aus verschiedenen Gründen noch nicht durchgeführt.<ref>Quellen [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19350129&query=%22Baron-Schwarz-Park%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 29. Jänner 1935, Seite 7 und  [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370729&query=%22Baron-Schwarz-Park%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 29. Juli 1937, Seite 3</ref> Unter den [[Nationalsozialisten]] wurde es dann [[1941]] in den damaligen [[Botanischer Garten|Botanischen Garten]] (heute Wilhelm-Furtwängler-Park) übersiedelt.
  
 
In den [[1960er]]-Jahren wurde im Schwarzpark einige Jahre die [[Salzburger Dult]] veranstaltet. Der Standort hatte sich aber dazu nicht bewährt.
 
In den [[1960er]]-Jahren wurde im Schwarzpark einige Jahre die [[Salzburger Dult]] veranstaltet. Der Standort hatte sich aber dazu nicht bewährt.

Version vom 10. September 2022, 08:38 Uhr

Panoramabild des Baron Schwarz Parkes in Gnigl
Stolperstein für Maximilian Hermann (* 1888; † 1942); im Baron-Schwarz-Park

Der Baron-Schwarz-Park ist ein Park im Salzburger Stadtteil Schallmoos.

Geschichte

In diesem Park befand sich die Baron-Schwarz-Villa, die Karl Freiherr von Schwarz gehörte. Den Park öffnete der Freiherr für die studierende Jugend von Salzburg. Das Schiller-Denkmal, das sich heute im Wilhelm-Furtwängler-Garten befindet, statt ebenfalls ursprünglich im Baron-Schwarz-Park. Bereits 1935 hatte man bereits mehrmals die Versetzung des Denkmals überlegt, aber aus verschiedenen Gründen noch nicht durchgeführt.[1] Unter den Nationalsozialisten wurde es dann 1941 in den damaligen Botanischen Garten (heute Wilhelm-Furtwängler-Park) übersiedelt.

In den 1960er-Jahren wurde im Schwarzpark einige Jahre die Salzburger Dult veranstaltet. Der Standort hatte sich aber dazu nicht bewährt.

Am 31. Juli 1996 explodierte eine Fliegerbombe im Park; es gab weder Verletzte noch Tote.

Zum Andenken an Maximilian Hermann wurde am 23. März 2012 im Baron-Schwarz-Park ein Stolperstein verlegt.

Ein Teil des Parks wurde zur Errichtung der Schwarzpark-Volksschule (Heinrich-Salfenauer-Volksschule Schallmoos) und eines Kindergartens samt Hort verwendet. Im Park befinden sich neben schönen Spazierwegen ein sehr beliebter Kinderspielplatz. Hervorzuheben ist ein schöner Bestand an mächtigen Bäumen, die viel Schatten spenden können.

Bildergalerie

Quelle

Einzelnachweise

  1. Quellen ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 29. Jänner 1935, Seite 7 und ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 29. Juli 1937, Seite 3