Pfarre Köstendorf: Unterschied zwischen den Versionen

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Pfarrkirche ist die [[Dekanatskirche zu Unserer Lieben Frau Geburt|Dekanatspfarrkirche zu unserer lieben Frau Geburt]] ([[8. September]]). Es gibt noch die [[Filialkirche St. Johann am Berg]].
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Pfarrkirche ist die [[Dekanatskirche zu Unserer Lieben Frau Geburt|Dekanatspfarrkirche zu unserer lieben Frau Geburt]] ([[Patrozinium]] am [[8. September]]). Weitere Kirchen sind die [[Filialkirche St. Johann am Berg]], die [[Filialkirche zur hl. Margaretha (Tödtleinsdorf)|Filialkirche zur hl. Margaretha]] in [[Tödtleinsdorf]] und die [[Filialkirche St. Leonhard in Weng]] in [[Weng (Köstendorf)|Weng]].
  
 
== Pfarrer ==
 
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:''Hauptartikel [[Pfarrer von Köstendorf]]''
 
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Pfarrprovisor ist Mag. [[Helmut Friembichler]].
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Pfarrer ist Mag. [[Helmut Friembichler]].
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Die Pfarrerrichtung erfolgte im Jahr [[1216]] (urkundlich).
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Die Pfarre Köstendorf wurde urkundlich [[1216]] als eine der ältesten Pfarren des Flachgaues errichtet. Zunächst gehörten zur Pfarre das Gemeindegebiet von Köstendorf sowie Teile der heutigen Pfarren [[Stadtpfarre Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]] und [[Pfarre Henndorf am Wallersee|Henndorf]], die [[1622]] bzw. [[1684]] selbstständige Vikariate wurden. Neumarkt und Henndorf wurden dann [[1859]] eigenständige Pfarren.<ref>[[Hubert Bastgen|Bastgen, Hubert]]: ''Eine amtliche Berichterstattung über den Diözesanstand in dem Erzbistum Salzburg im Jahre 1806'', in [[ Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 52, 1912, S. 73-100 (Digitalisate: [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_52_0073-0100.pdf ZoBoDat], [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19120003&seite=00000073 ANNO]) [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19120003&seite=00000089 (S. 89)].</ref> 
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Aus dieser früheren Zugehörigkeit von Gebieten des heutigen [[Neumarkt am Wallersee]] ([[Sommerholz]], [[Pfongau]], [[Sighartstein]] und [[Neufahrn]] bis [[1939]]) befindet sich auch die Grabstätte der früheren Reichsgrafen [[Überacker|Uiberacker]] von [[Schloss Sighartstein|Sighartstein]] in einer Seitenkapelle der Dekanatspfarrkirche Köstendorf.
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Auch ein Teil von [[Steindorf (Straßwalchen)|Steindorf]], das heute zur [[Pfarre Straßwalchen]] gehört, war bis 1939 Teil der Pfarre Köstendorf.  
  
Unter Köstendorf waren auch die Vikariate [[Pfarre Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]] (Pfarre [[1859]]) und [[Pfarre Henndorf|Henndorf]] (Pfarre [[1859]]).<ref>[[Hubert Bastgen|Bastgen, Hubert]]: ''Eine amtliche Berichterstattung über den Diözesanstand in dem Erzbistum Salzburg im Jahre 1806'', in [[ Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 52, 1912, S. 73-100 (Digitalisate: [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_52_0073-0100.pdf ZoBoDat], [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19120003&seite=00000073 ANNO]) [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19120003&seite=00000089 (S. 89)].</ref>
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Zwischen 1939 und [[1950]] gab es keine selbstständige politische Gemeinde Köstendorf. Seit deren Wiederherstellung im Jahr 1950 decken sich die Pfarrgrenzen mit jenen der politischen Gemeinde, in der heute etwa 2&nbsp;600 Einwohner leben, die meisten davon Katholiken.
 
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== Quellen ==
 
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*[[RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag [https://res.icar-us.eu/index.php/Pfarre_K%C3%B6stendorf ''Pfarre Köstendorf]
 
*[[RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag [https://res.icar-us.eu/index.php/Pfarre_K%C3%B6stendorf ''Pfarre Köstendorf]
 
* [https://www.eds.at/service-hilfe/suche/ www.eds.at (Amt für Kommunikation der Erzdiözese Salzburg) ↓&nbsp;Ich&nbsp;suche&nbsp;…] → [https://www.eds.at/service-hilfe/suche/pfarren/ Pfarren] → [https://www.eds.at/service-hilfe/suche/pfarren/institutionenpfarren-suchergebnisse/institutionen-details/?tx_fawpersonen_fawpersonen%5Binstitutionen%5D=2387&tx_fawpersonen_fawpersonen%5Bcontroller%5D=Institutionen&cHash=aefeadb8ecd0abac53db71f554eaa135 ''Pfarre Köstendorf]
 
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== Einzelnachweise ==
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* [https://www.kirchen-fuehrer.info/de/kirchen/detail.asp?id=63&tit=Gr%C3%BC%C3%9F+Gott+und+herzlich+willkommen+in+der+Dekanatspfarrkirche+K%C3%B6stendorf www.kirchen-fuehrer.info] Kirchenführer des [[Verlag St. Peter|Verlags St. Peter]], Stand Herbst 2021
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== Einzelnachweis ==
 
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== Weblinks ==
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{{homepage|https://www.pfarre-koestendorf.at}}
 
* [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/koestendorf Matriken (matricula-online.eu)]
 
 
[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:Köstendorf]]
 
[[Kategorie:Köstendorf]]

Version vom 19. September 2021, 08:37 Uhr

Dekanatspfarrkirche zu unserer lieben Frau Geburt (Köstendorf), Ostansicht

Die Pfarre Köstendorf ist eine der Pfarren der Erzdiözese Salzburg.

Allgemeines, Pfarrbereich

Der Pfarrbereich deckt sich mit dem Gebiet der Flachgauer Gemeinde Köstendorf.

Die Pfarre gehört zum Dekanat Köstendorf. Sie bildet (künftig) mit den Pfarren Neumarkt am Wallersee, Schleedorf und Straßwalchen einen Pfarrverband.

Pfarrkirche

Pfarrkirche ist die Dekanatspfarrkirche zu unserer lieben Frau Geburt (Patrozinium am 8. September). Weitere Kirchen sind die Filialkirche St. Johann am Berg, die Filialkirche zur hl. Margaretha in Tödtleinsdorf und die Filialkirche St. Leonhard in Weng in Weng.

Pfarrer

Hauptartikel Pfarrer von Köstendorf

Pfarrer ist Mag. Helmut Friembichler.

Geschichte

Die Pfarre Köstendorf wurde urkundlich 1216 als eine der ältesten Pfarren des Flachgaues errichtet. Zunächst gehörten zur Pfarre das Gemeindegebiet von Köstendorf sowie Teile der heutigen Pfarren Neumarkt und Henndorf, die 1622 bzw. 1684 selbstständige Vikariate wurden. Neumarkt und Henndorf wurden dann 1859 eigenständige Pfarren.[1]

Aus dieser früheren Zugehörigkeit von Gebieten des heutigen Neumarkt am Wallersee (Sommerholz, Pfongau, Sighartstein und Neufahrn bis 1939) befindet sich auch die Grabstätte der früheren Reichsgrafen Uiberacker von Sighartstein in einer Seitenkapelle der Dekanatspfarrkirche Köstendorf.

Auch ein Teil von Steindorf, das heute zur Pfarre Straßwalchen gehört, war bis 1939 Teil der Pfarre Köstendorf.

Zwischen 1939 und 1950 gab es keine selbstständige politische Gemeinde Köstendorf. Seit deren Wiederherstellung im Jahr 1950 decken sich die Pfarrgrenzen mit jenen der politischen Gemeinde, in der heute etwa 2 600 Einwohner leben, die meisten davon Katholiken.

Weblinks

Quellen

Einzelnachweis

  1. Bastgen, Hubert: Eine amtliche Berichterstattung über den Diözesanstand in dem Erzbistum Salzburg im Jahre 1806, in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 52, 1912, S. 73-100 (Digitalisate: ZoBoDat, ANNO) (S. 89).