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Die '''Mariazellerkapelle''' (früher ''Katharinenkapelle'') ist eine Kapelle im [[Friedhof von St. Peter]] in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]]. Sie zählt wie die Gesamtanlage der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter, die Klosteranlage|Klosteranlage]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt. | Die '''Mariazellerkapelle''' (früher ''Katharinenkapelle'') ist eine Kapelle im [[Friedhof von St. Peter]] in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]]. Sie zählt wie die Gesamtanlage der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter, die Klosteranlage|Klosteranlage]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt. | ||
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Version vom 24. August 2020, 15:32 Uhr
Die Mariazellerkapelle (früher Katharinenkapelle) ist eine Kapelle im Friedhof von St. Peter in der Altstadt der Stadt Salzburg. Sie zählt wie die Gesamtanlage der Klosteranlage der Benediktiner-Erzabtei St. Peter zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt.
Lage
Die kleine rechteckige Kapelle aus Konglomerat ist an der Südseite der Stiftskirche St. Peter - an das Querschiff - angebaut (oder vielleicht umgekehrt). Die Kapelle ist sowohl mit der Stiftskirche als auch mit dem Friedhof von St. Peter über je eine Türe (eine aus dem Jahr 1693, die andere aus 1700) verbunden.
Geschichte
1215 wurde die Kapelle von Herzog Leopold VI. von Österreich, dem Glorreichen, zu Ehren der hl. Katharina (eine der 14 Nothelfer) gestiftet. Der schlichte Bau ist ein romanischer Saalbau[1] mit zwei Jochen und einer halbrunden Apsis errichtet, an der Außenwand eine vermauerte Marmorplatte mit dem der Jahreszahl 1227 an das Weihedatum der Kapelle erinnernd.
Sie wurde am 8. Mai 1227 von Rüdiger, dem ersten Bischof von Chiemsee zu Ehren der hl. Katharina, der hl. Servatius und dem hl. Antonius geweiht.[2]
Die Apsis hat drei Rundbogenfenster, dazwischen sind zwei schlanke Halbsäulen und darüber verläuft eine Blendarkade aus kleinen Rundbogen.
Die Kapelle ist außen fast unverändert erhalten. Das einst viel tiefere Niveau am Friedhof von St. Peter ist an den, an der Ostseite der Kapelle, im Außenbereich freigelegten Säulenfundamenten, sowie an den vier Treppenstufen der nördlichen Eingangstüre von 1693 zu erkennen.
Das Innere der Kapelle zeigt ein völlig anderes Erscheinungsbild.
1733 wurde der Altar, eine kleinere, ganz vergoldete Nachbildung des Altars der Wallfahrtsbasilika Mariazell in der Steiermark (Magna Mater Austriae), angefertigt. Seither nennt man die Kapelle auch Mariazellerkapelle.
1792 wurde die Kapelle von Peter P. Pflauder innen mit feinem weißen Stuck im klassizistischen Stil ausgeschmückt.
An der südseitigen Außenmauer der Kapelle befinden sich zahlreiche alte Grabplatten.
Weblink
Quellen
- Martin, Franz: Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst, Verlag "Das Bergland-Buch", 1952, Seite 66
- Lex, E. Hjalmar: Salzburg, ein Farb-Bildführer mit kurzem geschichtlichem Abriß , MM-Verlag, Salzburg, 1988
- Hans Tietze: Die Denkmale des Benediktinerstifts St. Peter