Steinerne Kapuzinerstiege: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | Der Aufgang zum Kapuzinerberg wurde und wird auch die ''Steinerne Kapuzinerstiege'' genannt. Diese Bezeichnung hatte sich gebildet, weil es eine zweite Kapuzinerstiege gibt, die [[Imbergstiege]], die von der [[Steingasse]] auf den Berg hinauf führt. Diese damalige ''hölzerne'' Kapuzinerstiege und der gedeckte Gang bestanden bis [[1888]] und wurde die Treppe dann aus bömischen [[Granit]] neu errichtet. <ref>[[Imbergstiege#Geschichte|Imbergstiege, Geschichte]]</ref> | |
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| − | + | Den Fahrweg auf den Kapuzinerberg hatte [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich]] schon im Jahre [[1596]] über dem Kalksteinfelsen durch den Steinbrechermeister Hanns Säppl ausbrechen und dann mit Prügeln aus [[Holz]] belegen lassen. | |
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[[1887]] wurde eine Sanierung der steinernen Stiege durch vollständigen Neubau um 767 [[Gulden]] von der [[Stadtgemeinde Salzburg]] durchgeführt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18870105&query=%22stiege%22+%22Kapuzinerberg%22&seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 5. Januar 1887]</ref> | [[1887]] wurde eine Sanierung der steinernen Stiege durch vollständigen Neubau um 767 [[Gulden]] von der [[Stadtgemeinde Salzburg]] durchgeführt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18870105&query=%22stiege%22+%22Kapuzinerberg%22&seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 5. Januar 1887]</ref> | ||
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Version vom 21. Februar 2019, 07:42 Uhr
Die Steinerne Kapuzinerstiege führt in der Stadt Salzburg am Kapuzinerberg entlang der Kalvarienbergkapellen vom Haus Linzer Gasse 9 zum Kapuzinerkloster.
Beschreibung
Der Aufgang zum Kapuzinerberg wurde und wird auch die Steinerne Kapuzinerstiege genannt. Diese Bezeichnung hatte sich gebildet, weil es eine zweite Kapuzinerstiege gibt, die Imbergstiege, die von der Steingasse auf den Berg hinauf führt. Diese damalige hölzerne Kapuzinerstiege und der gedeckte Gang bestanden bis 1888 und wurde die Treppe dann aus bömischen Granit neu errichtet. [1]
Geschichte
Den Fahrweg auf den Kapuzinerberg hatte Erzbischof Wolf Dietrich schon im Jahre 1596 über dem Kalksteinfelsen durch den Steinbrechermeister Hanns Säppl ausbrechen und dann mit Prügeln aus Holz belegen lassen.
In den Jahren nach 1744 hat ein Salzburger Bäckermeister das Kapital dafür gespendet, dass der Fußweg über die Hälfte mit Steinen aus Marmor und weiter hinauf mit Stufen aus Kalkstein ausgelegt, eine zierliche Brustmauer gegen den Berg, eiserne Geländer und acht Kapellen, welchen das Leiden Christi durch hölzerne Statuen darstellten, errichtet wurden. [2]
Die steinerne Kapuzinerstiege ist mit ihren Gebetsnischen ein anschauliches Zeichen barocker Frömmigkeit in Salzburg.
1887 wurde eine Sanierung der steinernen Stiege durch vollständigen Neubau um 767 Gulden von der Stadtgemeinde Salzburg durchgeführt.[3]
Bildergalerie
- Stefan-Zweig-Weg Kapuzinerberg 04.jpg
weitere Bilder
Steinerne Kapuzinerstiege – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Literatur
- Dr. Reinhard Medicus
Quelle
Fußnoten
- ↑ Imbergstiege, Geschichte
- ↑ Lorenz Hübner, 1792, books.google.at
- ↑ anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 5. Januar 1887