Steinerne Kapuzinerstiege: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Steinerne Kapuzinerstiege''' führt in der [[Stadt Salzburg]] am [[Kapuzinerberg]] entlang der Kalvarienbergkapellen vom Haus [[Linzer Gasse]] 9 zum [[Kapuzinerkloster (Salzburg)|Kapuzinerkloster]].  
 
Die '''Steinerne Kapuzinerstiege''' führt in der [[Stadt Salzburg]] am [[Kapuzinerberg]] entlang der Kalvarienbergkapellen vom Haus [[Linzer Gasse]] 9 zum [[Kapuzinerkloster (Salzburg)|Kapuzinerkloster]].  
  
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== Beschreibung ==
Die Stiege wurde und wird die ''Steinerne Kapuzinertreppe'' genannt. Bis ins späte [[19. Jahrhundert]] führte eine hölzernen Treppe von der [[Steingasse]] auf den Berg. Diese hölzerne Kapuzinertreppe existierte noch vor der [[Imbergstiege]], deren Stufen aus [[Untersberger Marmor]] gefertigt sind.
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Der Aufgang zum Kapuzinerberg wurde und wird auch die ''Steinerne Kapuzinerstiege'' genannt. Diese Bezeichnung hatte sich gebildet, weil es eine zweite  Kapuzinerstiege gibt, die [[Imbergstiege]], die von der [[Steingasse]] auf den Berg hinauf führt. Diese damalige ''hölzerne'' Kapuzinerstiege und der gedeckte Gang bestanden bis [[1888]] und wurde die Treppe dann aus bömischen [[Granit]] neu errichtet. <ref>[[Imbergstiege#Geschichte|Imbergstiege, Geschichte]]</ref>
 
   
 
   
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Diese Kapuzinerstiege wurde in den Jahren nach 1744 neben dem Karrenweg, der aus Holzprügeln bestand,<ref>Quelle historisches Bild aus dem Jahr 1934 in der Facebook-Gruppe "Du bist aus Salzburg, wenn", 9. Februar 2019</ref> (heute [[Stefan-Zweig-Weg]]) zum Kapuzinerkloster für die dort damals neu errichteten [[Kreuzwegstationen am Kapuzinerberg|Kreuzwegkapellen]] errichtet. Sie ist mit ihren Gebetsnischen ein anschauliches Zeichen [[barock]]er Frömmigkeit in Salzburg.
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Den Fahrweg auf den Kapuzinerberg hatte [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich]] schon im Jahre [[1596]] über dem Kalksteinfelsen durch den Steinbrechermeister Hanns Säppl ausbrechen und dann mit Prügeln aus [[Holz]] belegen lassen.
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In den Jahren nach [[1744]] hat ein [[Salzburger Bäcker]]meister das Kapital dafür gespendet, dass der Fußweg über die Hälfte mit Steinen aus [[Marmor]] und weiter hinauf mit Stufen aus [[Kalkstein]] ausgelegt, eine zierliche Brustmauer gegen den Berg, eiserne Geländer und acht [[Kreuzwegstationen am Kapuzinerberg|Kapellen]], welchen das Leiden Christi durch hölzerne Statuen darstellten, errichtet wurden. <ref>[https://books.google.at/books?id=e2YAAAAAcAAJ&pg=PA327&dq=steinerne+kapuzinerstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi4n6GUqsrgAhVFM-wKHQ3vApMQ6AEIKzAA#v=onepage&q=steinerne%20kapuzinerstiege&f=false [[Lorenz Hübner]], 1792, books.google.at]</ref>
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Die steinerne Kapuzinerstiege ist mit ihren Gebetsnischen ein anschauliches Zeichen [[barock]]er Frömmigkeit in Salzburg.
  
 
[[1887]] wurde eine Sanierung der steinernen Stiege durch vollständigen Neubau um 767 [[Gulden]] von der [[Stadtgemeinde Salzburg]] durchgeführt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18870105&query=%22stiege%22+%22Kapuzinerberg%22&seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 5. Januar 1887]</ref>
 
[[1887]] wurde eine Sanierung der steinernen Stiege durch vollständigen Neubau um 767 [[Gulden]] von der [[Stadtgemeinde Salzburg]] durchgeführt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18870105&query=%22stiege%22+%22Kapuzinerberg%22&seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 5. Januar 1887]</ref>
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== Quelle ==
 
== Quelle ==
* Dr. Reinhard Medicus
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* [[Digitaler Stadtplan von Salzburg]]
  
 
== Fußnoten ==
 
== Fußnoten ==

Version vom 21. Februar 2019, 07:42 Uhr

Steinerne Kapuzinerstiege beim Stefan-Zweig-Weg

Die Steinerne Kapuzinerstiege führt in der Stadt Salzburg am Kapuzinerberg entlang der Kalvarienbergkapellen vom Haus Linzer Gasse 9 zum Kapuzinerkloster.

Beschreibung

Der Aufgang zum Kapuzinerberg wurde und wird auch die Steinerne Kapuzinerstiege genannt. Diese Bezeichnung hatte sich gebildet, weil es eine zweite Kapuzinerstiege gibt, die Imbergstiege, die von der Steingasse auf den Berg hinauf führt. Diese damalige hölzerne Kapuzinerstiege und der gedeckte Gang bestanden bis 1888 und wurde die Treppe dann aus bömischen Granit neu errichtet. [1]

Geschichte

Den Fahrweg auf den Kapuzinerberg hatte Erzbischof Wolf Dietrich schon im Jahre 1596 über dem Kalksteinfelsen durch den Steinbrechermeister Hanns Säppl ausbrechen und dann mit Prügeln aus Holz belegen lassen.

In den Jahren nach 1744 hat ein Salzburger Bäckermeister das Kapital dafür gespendet, dass der Fußweg über die Hälfte mit Steinen aus Marmor und weiter hinauf mit Stufen aus Kalkstein ausgelegt, eine zierliche Brustmauer gegen den Berg, eiserne Geländer und acht Kapellen, welchen das Leiden Christi durch hölzerne Statuen darstellten, errichtet wurden. [2]

Die steinerne Kapuzinerstiege ist mit ihren Gebetsnischen ein anschauliches Zeichen barocker Frömmigkeit in Salzburg.

1887 wurde eine Sanierung der steinernen Stiege durch vollständigen Neubau um 767 Gulden von der Stadtgemeinde Salzburg durchgeführt.[3]

Bildergalerie

weitere Bilder

 Steinerne Kapuzinerstiege – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Literatur

Quelle

Fußnoten