Möbelfabrik Preimesberger: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Einrichtungshaus Preimesberger''' ist aus Tischlerei und Möbelfabrik [[Hans Preimesberger|Hans]], dann [[Leopold Preimesberger]] entstanden.
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Die '''Möbelfabrik Preimesberger''' wurde 1894 als Tischlerei von [[Hans Preimesberger]] gegründet und später von seinem Sohn [[Leopold Preimesberger]] zu einem Betrieb mit 300 Mitarbeitern ausgebaut.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Die Tischlerei und Möbelfabrik war zunächst an der Salzburger [[Fabrikstraße]] in [[Schallmoos]] angesiedelt. [[1923]] übersiedelte das Unternehmen an den Platz am Nordfuß des [[Kapuzinerberg]]s, wo heute das [[Zentrum im Berg]] steht, in die damals bestehende [[Gablerbrauerei]]. Preimesberger ließ zunächst die Produktionsstätten umbauen, bevor er [[1939]] auch Besitzer des Geländes wurde.
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Am [[15. Jänner]] [[1894]] meldete Hans Preimesberger 24-jährig sein Tischlergewerbe im [[Döllerergässchen]] in der [[Stadt Salzburg]] an. Bald darauf übersiedelte er seinen Betrieb in die [[Franz-Josef-Straße]] 5. Erste wichtige Aufträge im [[Hotel Österreichischer Hof]] (heute [[Hotel Sacher]]) oder im [[Modehaus Steindl]] am [[Alter Markt|Alten Markt]] ließen die Tischlerei rasch wachsen. Innovation und gute Vermarktung trugen ein Weiteres dazu bei. So erfand Preimesberger eine neue Holzverbindung, die er [[1903]] unter dem Markennamen ''Praktikus'' patentieren ließ. Neuerlich musste der Betrieb aus Platzmangel in die [[Lasserstraße]] 33 übersiedeln.  
  
[[1988]] wurde das Unternehmen liquidiert<ref>laut einem E-Mail des Enkels von Leopold Preimesberger, F. J. Hofmann, am 5. Jänner 2016 an [[Benutzer:Peter Krackowizer]]</ref>
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[[1913]] gründete Hans Preimesberger in der Franz-Josef-Straße 1 das erste Möbelhaus Österreichs.
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Aus dem Gewerbetrieb entwickelte sich ein Industriebetrieb mit 150 Mitarbeitern. Das neue Industriegelände in der [[Bergerbräuhofstraße|Berger-Bräuhofstraße]] ([[Fabrikstraße]]) beherbergte eine Möbelfabrik, eine Parkettbodenfabrik, ein Sägewerk sowie eine Türen- und Fensterfabrik. Diesen Unternehmensteil verkaufte Preimesberger [[1924]].
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Ende der [[1970er]] Jahre entstand neben der Möbelfabrik das ''Einrichtungshaus Preimesberger''.
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Nach der Schließung der Möbelfabrik Preimesberger [[1988]]<ref>laut einem E-Mail des Enkels von Leopold Preimesberger, F. J. Hofmann, am 5. Jänner 2017 an [[Benutzer:Peter Krackowizer]]</ref> übergab Leopold Preimesberger den Handelszweig seines Unternehmens an seinen Enkelsohn Hans L. Malzl, der aus dem Möbelhaus Preimesberger das ''Salzburger Gesundheitshaus'' machte. Im September [[1998]] übersiedelte das Unternehmen von der Franz-Josef-Straße in das neu errichtete [[Ärztezentrum Schallmoos]] und gründete dort das [[Institut Proschlaf]].
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* Einträge in Salzburgwiki-Artikeln
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* [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=52880 Landeskorrespondenz Salzburg]
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* [http://www.salzburg-cityguide.at/de/partyzone/detail/preimesberger-120-jahre_203750/preimesberger-120-jahre_226292 120 Jahre Preimesberger]
  
 
== Fußnoten ==
 
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[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
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[[Kategorie:Unternehmen]]

Version vom 5. Januar 2017, 15:34 Uhr

Die Möbelfabrik Preimesberger wurde 1894 als Tischlerei von Hans Preimesberger gegründet und später von seinem Sohn Leopold Preimesberger zu einem Betrieb mit 300 Mitarbeitern ausgebaut.

Geschichte

Am 15. Jänner 1894 meldete Hans Preimesberger 24-jährig sein Tischlergewerbe im Döllerergässchen in der Stadt Salzburg an. Bald darauf übersiedelte er seinen Betrieb in die Franz-Josef-Straße 5. Erste wichtige Aufträge im Hotel Österreichischer Hof (heute Hotel Sacher) oder im Modehaus Steindl am Alten Markt ließen die Tischlerei rasch wachsen. Innovation und gute Vermarktung trugen ein Weiteres dazu bei. So erfand Preimesberger eine neue Holzverbindung, die er 1903 unter dem Markennamen Praktikus patentieren ließ. Neuerlich musste der Betrieb aus Platzmangel in die Lasserstraße 33 übersiedeln.

1913 gründete Hans Preimesberger in der Franz-Josef-Straße 1 das erste Möbelhaus Österreichs.

Aus dem Gewerbetrieb entwickelte sich ein Industriebetrieb mit 150 Mitarbeitern. Das neue Industriegelände in der Berger-Bräuhofstraße (Fabrikstraße) beherbergte eine Möbelfabrik, eine Parkettbodenfabrik, ein Sägewerk sowie eine Türen- und Fensterfabrik. Diesen Unternehmensteil verkaufte Preimesberger 1924.

1935 übernahm Leopold Preimesberger nach dem plötzlichen Tod seines Vaters das Unternehmen und baute in der Schallmooser Hauptstraße am Nordfuß des Kapuzinerbergs, wo heute das Zentrum im Berg steht, das Betriebsgelände stetig aus. Ein Großauftrag des Amerikanischen Militärs machte den Unternehmer mit der "Amerikanischen Küche" vertraut und legte den Grundstein für die weitere Entwicklung. Mit dem Eintritt seines ersten Schwiegersohns Hans Malzl stellte das Unternehmen Anfang der 1950er Jahre auf die Serienproduktion von Einbauküchen um. Das Produkt trug den Namen Mirabella Küchen. Anfang der 1960er Jahre stieß der zweite Schwiegersohn Dr. Hans-Theo Hofmann zum Unternehmen, das in den darauffolgenden Jahrzehnten bis auf 300 Mitarbeiter anwuchs.

Ende der 1970er Jahre entstand neben der Möbelfabrik das Einrichtungshaus Preimesberger.

Nach der Schließung der Möbelfabrik Preimesberger 1988[1] übergab Leopold Preimesberger den Handelszweig seines Unternehmens an seinen Enkelsohn Hans L. Malzl, der aus dem Möbelhaus Preimesberger das Salzburger Gesundheitshaus machte. Im September 1998 übersiedelte das Unternehmen von der Franz-Josef-Straße in das neu errichtete Ärztezentrum Schallmoos und gründete dort das Institut Proschlaf.

Quellen

Fußnoten

  1. laut einem E-Mail des Enkels von Leopold Preimesberger, F. J. Hofmann, am 5. Jänner 2017 an Benutzer:Peter Krackowizer