Universitätsplatz: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 27. Dezember 2016, 10:15 Uhr
Der Universitätsplatz ist einer der zentralen Plätze in der Altstadt von Salzburg.
Geschichte
Ursprünglich lag, anstelle von Platz und Universitätskirche, der Frauengarten. Dies war der Klostergarten der Petersfrauen. Später ging der Garten an den Franziskanerorden über, deren Kloster sich in der südöstlichen Ecke des Gartens befand.
Das gesamte Areal gehörte zur Mönchsstadt und war mit einem Zaun (hohe Mauer) zur Bürgerstadt abgegrenzt. Die Grenze befand sich an den zum Mönchsberg gelegenen Fassaden der Häuser in der Getreidegasse. Später wurde eine zweite Häuserreihe zu errichten gestattet, die von der Getreidegasse her mit Durchhäuser verbunden wurden.
Erst durch die Errichtung der Universität Salzburg, und später durch den Bau der Kollegienkirche, entstand der heutige Platz. Über ihn führte nach dem Zweiten Weltkrieg die Obus-Linie (vom Alten Markt kommend) durch den Ritzerbogen bis zum Neutor. Die Straßenverbindung zwischen der Bürgerspitalskirche und der Griesgasse, der so genannte Griesgassendurchbruch, bestand noch nicht.
Der Platz
Heute findet dort täglich der Grünmarkt statt. Im Westen ist der Almkanal zu sehen, für dessen Besichtigung eine eigene Öffnung geschaffen wurde.
Gebäude
Personen
Mozarts Schwester Nannerl wohnte von 1801 bis 1829 im Haus Nr. 19 (in dessen Erdgeschoss heute das Gasthaus Zipfer Bierhaus untergebracht ist.
Bildergalerie
Stolperstein für Franz Nachtnepel am Universitätsplatz Nr. 3
Gedenktafel an die Fabrizi-Passage am Universitätsplatz Nr. 8
Gedenktafel für Adrian Ludwig Richter am Universitätsplatz Nr. 8
Gedenktafel für Josef Friedrich Hummel am Universitätsplatz
Gedenktafel für Judas Thaddäus Zauner am Universitätsplatz
Gedenktafel für Maria Anna Walburga Ignatia Mozart am Universitätsplatz
Blumenstand auf dem Universitätsplatz vor der Kollegienkirche
Blick Richtung Mönchsberg