Dom zu den Hll. Rupert und Virgil: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 20. Juni 2007, 07:01 Uhr
Der Salzburger Dom ist das zentrale kirchliche Gebäude der Stadt Salzburg, der dem Heiligen Rupert und Virgil geweiht ist.
Geschichte
Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes wurde von 767 bis 774 unter Bischof Virgil errichtet, der mit seinen drei Kirchenschiffen einer der größten Kirchenbauten des 8. Jahrhunderts war. Er wurde 1139 mit zwei hohen Kirchtürmen versehen. 1167 brannte der Dom ab. Darauf wurde der noch stattlichere Konradinische Dom errichtet, die damals größte Basilika nördlich der Alpen.
Als der Dom bei einem Brand 1598 schwer beschädigt wurde, ließ Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ihn abreißen um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der mittelalterlichen Stadt abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind.
Sein Nachfolger Markus Sittikus entfernte aber die fertiggestellten ersten Fundamente und begann mit einem kleineren Dombauwerk. Dieser Dombau (von Dombaumeister Santino Solari geplant) konnte 1628 unter Paris Lodron eingeweiht werden.
Die geschlossene Marmorfassade des Hauptfassade mit ihren beiderseitigen achteckigen Kirchtürmen und den vier Marmorfiguren bei den Eingängen blickt zum allseits umschlossenen Domplatz.
Nach dem zweiten Weltkrieg fand nach nahezu 15jähriger Wiederaufbauzeit am 1. Mai 1959 der erste Gottesdienst, abgehalten vom damaligen Erzbischof Andreas Rohracher, statt.
Salzburger Domkapitel
Das Salzburger Domkapitel wählt seit 1312 den Salzburger Erzbischof.
Domplatz
Der allseitig geschlossene Salzburger Domplatz vor der Domfassade ist der alljährliche Rahmen seit 1920 alljährlich für die Aufführungen des "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal der Salzburger Festspiele. Im Mittelpunkt befindet sich die Mariensäule
Quelle
- Beitrag aus Altstadt von Salzburg
- Salzburger Nachrichten vom 2. Mai 1959, Seite 5