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Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] das [[1788]] erbaute Getreidemagazin, die [[Schranne]]. | Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] das [[1788]] erbaute Getreidemagazin, die [[Schranne]]. | ||
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Version vom 24. Februar 2012, 14:51 Uhr
Der Mirabellplatz ist ein Platz in der Neustadt von Salzburg, auch als Andräviertel bezeichnet.
Geschichte
Das Areal um das Schloss Mirabell lag lange Zeit vor den Stadttoren und war somit nicht verbaut. Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ 1606 das Schloss Altenau für Salome Alt errichten. 1684 entstand auf der damals als Paradeplatz genutzten Fläche der Mirabellstall, aus dem später das k.k. Maut- und Zollamt wurde.
Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges das 1788 erbaute Getreidemagazin, die Schranne.
Im 19. Jahrhundert entstanden dann langsam auch dort Gebäude, die Rainerstraße wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem Salzburger Hauptbahnhof verband. Großzügig angelegt, blieb Platz vor dem Schloss Mirabell.
Gebäude
Am Mirabellplatz befinden sich das Schloss Mirabell un in der südwestlichen Ecke grenzt das alte Borromäum an den Platz, gleich daneben die Kast Villa. Weiters steht hier die Stadtpfarrkirche St. Andrä.
Heute
Der Mirabellplatz stellt einen wichtigen Verkehrsknoten für öffentliche Verkehrsmittel dar. Wichtige Buslinien verlaufen von hier in den Flach- und Tennengau, die Stadtbusse, von verschiedenen äußeren Stadtteilen kommend, haben hier Umsteigehaltestellen in die Altstadt.
Die beiden Ausflugsunternehmen Salzburg Panorama Tours und Salzkraft haben am Mirabellplatz ihren Standplatz.
Jeden Donnerstag findet am Mirabellplatz der Schrannenmarkt statt, in der Adventzeit ein Adventmarkt.
Quellen
- Salzburgwiki-Beitrag über Neustadt
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006