Pfadfindergruppe Tennengau: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | 1979 | + | {{Quellenangabe}}Die '''{{PAGENAME}}''' wurde [[1979]] von einigen engagierten Eltern, zumeist aus den Reihen des [[Kiwanis Club Hallein|Kiwanis Clubs Hallein]] gegründet. Es waren dies die Familien Görtler, Pfohl, Gernerth und Freylinger. |
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| + | Die beiden Orte, in denen Heimstunden stattfinden sollten, sind [[Hallein]] und [[Kuchl]]. Die Patengruppe ist die [[Pfadfindergruppe Salzburg 4 - Mülln]], von der auch einige Jugendführer zur {{PAGENAME}} stießen. Die ersten Heimstunden begannen im Gesellenheim in Hallein am [[Schöndorfer-Platz]] und im [[Museum Kuchl]]. Bei der Gruppengründung erschienen ca. 70 Kinder gleich in den ersten Heimstunden. Die Gruppenführung wurde von Elisabeth Görtler und Roland Freylinger übernommen. | ||
| − | + | * 1980: Die ersten Sommerlager, Wichtel/Wölflinge und Späher/Guides wurden in Waidhofen an der Ybbs, [[Niederösterreich|NÖ]], abgehalten. | |
| − | + | * 1982: In Kuchl wird das alte Badehaus saniert und zum Pfadfinderheim umgebaut. Die Heimstunden in Hallein finden überall in der ganzen Stadt verteilt statt: Gesellenheim am Schöndorferplatz, bei Familie Auer am Dachboden, im [[Julius-Raab-Haus Hallein|Julius-Raab-Haus]], im Keller bei Familie Eisenmann, zu Hause bei Familie Farkas, im Keller bei Familie Gernerth, im Schlossgarten in [[Gamp]] und im Holzhaus hinter den Turnhallen. | |
| − | + | * 1983: Das erste Skilager findet auf der Wagrainer Skihütte der Pfadfindergruppe S 2 statt. | |
| − | + | * 1984: Das erste Auslandslager wird von den Explorern in Südfrankreich mit Christoph und Stefan Gernerth durchgeführt. Der erste Bus (VW gelb) wird vom RaRo-Trupp gekauft. | |
| − | + | * 1985: Das erste Späher/Guideslager findet im Ausland, in Dänemark mit 20.000 Pfadfindern, unter der Leitung von Roland Freylinger statt. Lisl Görtler tritt als Gruppenführerin zurück. | |
| − | + | * 1987: In Hallein wird, nach einigen Jahren Heimstunden im alten Badehäuschen in Gamp, das ehemalige Umkleidehäuschen des [[Salzbergwerk Hallein|Salzbergwerks Hallein]] zum Heim umgebaut. Im länglichen Holzhaus finden nun die Heimstunden statt. Die Explorer unter Hannes Farkas veranstalten den ersten Flohmarkt im Gewerkschaftshaus. Christoph Gernerth steigt in die Gruppenleitung ein und führt nun mit Roland gemeinsam. Die Sparten Guides, Späher, Caravelles und Explorer nehmen am Salzburger Landeslager "Pinzga" in [[Niedernsill]] teil. | |
| − | + | * 1988: Christoph Gernerth wird von Michael Farkas in der Gruppenleitung abgelöst. Der erste Flohmarkt zur Gruppenfinanzierung wird veranstaltet.Ein VW Bus weiß (Pafne Teuga) folgt dem urigen RaRo Modell. | |
| − | + | * 1989: Roland Freylinger tritt als Gruppenführer zurück, Michael Farkas übernimmt alleine die Gruppenleitung. Die erste Bergmesse in Kuchl Gasteig startet das Pfadfinderjahr. | |
| − | + | * 1990: Ein Mercedes Bus löst den VW ab. Die Bergmesse findet von nun ab am [[Schlenken]] statt. | |
| − | 1993 Das zweite Späher Guides Sommerlager in Frankreich wird in Vallon Pont d'Arc veranstaltet.Die Ardecheregion hat wird nun in weiterer Zukunft öfter Ziel unserer Sommerlager werden. Neben sehr warmen Wetter, dem wildromantischen | + | * 1992: Der erste Pfadfinderball findet im Julius-Raab-Haus statt. Heidi Tömpe engagiert sich als Obfrau (1992 bis 1996) nicht nur beim Pfadfinderball, sondern vergrößert durch ein professionelles Flohmarktkonzept die Einnahmen der Gruppe deutlich. |
| + | * 1993: Das zweite Späher Guides Sommerlager in Frankreich wird in Vallon Pont d'Arc veranstaltet. Die Ardecheregion hat wird nun in weiterer Zukunft öfter Ziel unserer Sommerlager werden. Neben sehr warmen Wetter, dem wildromantischen Canyon der Ardeche ist vor allem die Landschaft für pfadfinderische Zwecke hochgeeignet. | ||
| − | 1995 Der Flohmarkt wird unter der Leitung von Heidi Tömpe die wichtigste Einnahmequelle der Gruppe. | + | * 1995: Der Flohmarkt wird unter der Leitung von Heidi Tömpe die wichtigste Einnahmequelle der Gruppe. |
| − | 1996 Die Nikolaus Krampusaktion dauert nun eine Woche, wobei insgesamt 60 Leute als Nikolaus, Krampus, Engerl und Begleitpersonen tätig sind. In den nächsten 3 Jahren werden mit dieser Aktivität insgesamt 210.000.- Schilling (15.000.- | + | * 1996: Die Nikolaus-Krampusaktion dauert nun eine Woche, wobei insgesamt 60 Leute als Nikolaus, Krampus, Engerl und Begleitpersonen tätig sind. In den nächsten 3 Jahren werden mit dieser Aktivität insgesamt 210.000.- Schilling (15.000.- Euro) für das Projekt "Helfen mit Herz und Hand" gesammelt. |
| − | 1997 Ingrid Weißenbacher steigt in die Gruppenleitung ein. Nach | + | * 1997: Ingrid Weißenbacher steigt in die Gruppenleitung ein. Nach zwölf Jahren werden die Angelegenheiten der "Girl Scouts of Tennengau" wieder abgedeckt. Ingrid widmet sich besonders der Sparte Wichtel und Wölflinge. Ein alter roter Feuerwehrbus Bj 1969 wird angekauft. Der Pfadfinderball entwickelt sich zum größten Ballereignis im Tennengau und findet von nun ab in der [[Salzberghalle]] statt. |
| − | 1998 Ein 32 Sitzer Omnibus der Marke Mercedes Auwärter wird angekauft. Die Bemalung verhilft ihm zum Beinamen "Diddlbus"! | + | * 1998: Ein 32 Sitzer Omnibus der Marke Mercedes Auwärter wird angekauft. Die Bemalung verhilft ihm zum Beinamen "Diddlbus"! |
| − | 1999 Die 20 Jahr Feier kann leider nur im trüben Wetter stattfinden.Ein Jubiläumslager wird von allen älteren Sparten in Griechenland | + | * 1999: Die 20-Jahr-Feier kann leider nur im trüben Wetter stattfinden. Ein Jubiläumslager wird von allen älteren Sparten in Griechenland auf der Insel Mykonos mit 120 Personen abgehalten. |
| − | 2000 | + | * 2000: Die Pfadfinder dürfen erstmals seit 17 Jahren ihr Skilager nicht in der Wagrainer Hütte abhalten. Als Alternative wird nun nach [[Oberösterreich]] ins Skigebiet Pyhrn-Eisenwurzn gefahren. Der Ankauf des Grundstückes in Hallein wird uns in Aussicht gestellt. In Kuchl laufen Verhandlungen mit dem [[Alpenverein]] und der Gemeinde, da ein neues Alpenvereinsheim direkt neben dem Pfadfinderheim oder angrenzend gebaut werden soll. Der 32er Bus wird gegen einen 63er Bus eingetauscht. Im Herbst entschließt sich die Gemeinde Kuchl eine großzügige Subvention auch den Pfadfindern zukommen zu lassen, so dass das an das bisherige Pfadfinderheim angrenzende Gebäude dementsprechend für Pfadfinderzwecke adaptiert werden kann. Die ehemaligen (selbstrenovierten) Pfadfinderräumlichkeiten fallen dem Alpenverein zu. |
| − | 2001 Die Gruppenführung wird vergrößert: Christoph und Gabi Gernerth ergänzen das Team neben Ingrid Weißenbacher und Michael Farkas. Das Heim Kuchl erstrahlt in neuem Glanz (siehe auch Übernachtung) Die Unterstützung der Gemeinde Kuchl beim Umbau beträgt € 36.300.-. Die Gemeinde Hallein verspricht€ 32.700.- zum Grundankauf in Gamp. Ein Fordbus (Modell 2000) wird geleast, um die hohen Reparaturkosten für die alten | + | * 2001: Die Gruppenführung wird vergrößert: Christoph und Gabi Gernerth ergänzen das Team neben Ingrid Weißenbacher und Michael Farkas. Das Heim Kuchl erstrahlt in neuem Glanz (siehe auch Übernachtung) Die Unterstützung der Gemeinde Kuchl beim Umbau beträgt € 36.300.-. Die Gemeinde Hallein verspricht€ 32.700.- zum Grundankauf in Gamp. Ein Fordbus (Modell 2000) wird geleast, um die hohen Reparaturkosten für die alten Neunsitzer Pfadfinderbusse verschwinden zu lassen. |
| − | 2002 Beim Sommerlager in Griechenland erwartet uns ein eigenartiges Erlebnis mit der griechischen Polizei. Der Anhänger für den großen Bus wird aufwendig restauriert und hält nun den Pfadfinderbelastungen stand. Gabi Gernerth wechselt von der Gruppenleitung zum Amt des Kassiers. | + | * 2002: Beim Sommerlager in Griechenland erwartet uns ein eigenartiges Erlebnis mit der griechischen Polizei<!-- und welches war das???-->. Der Anhänger für den großen Bus wird aufwendig restauriert und hält nun den Pfadfinderbelastungen stand. Gabi Gernerth wechselt von der Gruppenleitung zum Amt des Kassiers. |
| − | 2003 Der Vorstand besteht aus Obfrau Anneliese Eßl, Kassierin Brigitte Brunner (Bixi) undSchriftführer Michael Farkas, der gemeinsam mit Ingrid Weißenbacher und Christoph Gernerth die Gruppe leitet. Der Balltermin wird vom Jänner in den Mai verschoben. Der 13. Pfadfinderball wird nun zum vorerst letzten Mal durchgeführt. Endlich kann nun das Projekt Pfadfinderheim Hallein gestartet werden: Die Saline verkauft uns das Grundstück in Hallein Gamp. Ende 2003 beginnen die Planungs und Finanzierungsprojekte für dieses Heim. Nach dem Vorbild der Rankweiler Pfadfinder | + | * 2003: Der Vorstand besteht aus Obfrau Anneliese Eßl, Kassierin Brigitte Brunner (Bixi) undSchriftführer Michael Farkas, der gemeinsam mit Ingrid Weißenbacher und Christoph Gernerth die Gruppe leitet. Der Balltermin wird vom Jänner in den Mai verschoben. Der 13. Pfadfinderball wird nun zum vorerst letzten Mal durchgeführt. Endlich kann nun das Projekt Pfadfinderheim Hallein gestartet werden: Die [[Saline Hallein]] verkauft uns das Grundstück in Hallein-Gamp. Ende 2003 beginnen die Planungs und Finanzierungsprojekte für dieses Heim. Nach dem Vorbild der Rankweiler Pfadfinder (Vorarlberg) startet der Verkauf von Pfadfinderbausteinen. Subventionszusagen der Gemeinde Hallein in Höhe von € 47.500.- erleichtern den Start zur Planungsphase. |
| − | 2004 Der Vorstand wird neu gewählt und besteht nun aus Elternbeiratsvorsitzenden Christoph Gernerth, Kassierin Brigitte Brunner und Schriftführer Michael Farkas, der weiterhin gemeinsam mit Ingrid Weissenbacher die Gruppe leitet. Zur Finanzierung des Pfadfinderheimes in Hallein wird eine Bausteinaktion ins Leben gerufen, die gemeinsam mit Angespartem und einer Subvention der Landesregierung (90.000.- €) die Gesamtsumme von ca. 270.000.- € für Grund und Haus erbringen soll. Am Freitag, dem 5. November 2004 beginnen die Grabungsarbeiten für das Pfadfinderheim. Architekt Hobiger aus Hallein plante das Heim ganz nach den Erfordernissen der Pfadfindergruppe. Nach einer längeren Preisfindungsphase erhielt die Firma WIGO den Auftrag | + | * [[2004]]: Der Vorstand wird neu gewählt und besteht nun aus Elternbeiratsvorsitzenden Christoph Gernerth, Kassierin Brigitte Brunner und Schriftführer Michael Farkas, der weiterhin gemeinsam mit Ingrid Weissenbacher die Gruppe leitet. Zur Finanzierung des Pfadfinderheimes in Hallein wird eine Bausteinaktion ins Leben gerufen, die gemeinsam mit Angespartem und einer Subvention der Landesregierung (90.000.- €) die Gesamtsumme von ca. 270.000.- € für Grund und Haus erbringen soll. Am Freitag, dem [[5. November]] [[2004]] beginnen die Grabungsarbeiten für das Pfadfinderheim. Architekt Hobiger aus Hallein plante das Heim ganz nach den Erfordernissen der Pfadfindergruppe. Nach einer längeren Preisfindungsphase erhielt die Firma WIGO den Auftrag, das Heim zu errichten. Innerhalb eines Monats ist bereits der Rohbau fertiggestellt und über die Weihnachtsferien beginnen die Innenausbauarbeiten. Im Herbst wird ein Doppeldeckerbus angekauft. Wahrscheinlich die einzige Gruppe mit einem 76 Sitzer Bus, |
| − | 2005 Gleich nach den Semesterferien ist das neue Pfadfinderheim in Hallein für den wöchentlichen Heimstundenbetrieb verwendbar. Die offizielle Eröffnung findet am 30. April statt. Wir dürfen bei der Eröffnung neben Bürgermeister Christian Stöckl auch | + | * [[2005]]: Gleich nach den Semesterferien ist das neue Pfadfinderheim in Hallein für den wöchentlichen Heimstundenbetrieb verwendbar. Die offizielle Eröffnung findet am [[30. April]] statt. Wir dürfen bei der Eröffnung neben [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister]] [[Christian Stöckl]] auch [[Landeshauptmann|Landeshauptfrau]] [[Gabi Burgstaller]] begrüßen. Nach exakt drei Monatiger Bauzeit, vom Beginn der Grabungsarbeiten bis zum Einzug, konnte der Traum vom eigenen Pfadfinderheim ermöglicht werden. Die verschiedensten Aktionen dienen nun dem schnellen Rückzahlen noch offener Kredite bei der Raiffeisenbank Hallein. |
| − | 2006 Mit maximaler Anstrengung arbeiten alle an den verschiedensten Aktionen, so dass mit Ball, Nikolausaktion, Flohmarkt und CD Verkauf alle Schulden bis Ende des Jahres getilgt werden konnten. Die Dientner Hütte wird gepachtet und soll der Gruppe als Ort der freundschaftlichen Begegnung dienen. Der Flohmarkt wird nun in der | + | * 2006: Mit maximaler Anstrengung arbeiten alle an den verschiedensten Aktionen, so dass mit Ball, Nikolausaktion, Flohmarkt und CD Verkauf alle Schulden bis Ende des Jahres getilgt werden konnten. Die [[Dientner Hütte]] wird gepachtet und soll der Gruppe als Ort der freundschaftlichen Begegnung dienen. Der Flohmarkt wird nun in der [[Landesberufsschule Hallein]] abgehalten, da der [[Lions Club Hallein]] beim Bürgermeister interveniert, hat den Standort Salzberghalle nicht zu gewähren. Grund: der Flohmarkt findet in zu kurzem Zeitabstand vor dem Lions Flohmarkt statt (drei Wochen). |
| − | 2007 Die Gruppe Tennengau baut wieder. Da das Materiallager in der | + | * 2007: Die Gruppe Tennengau baut wieder. Da das Materiallager in der [[Dürrnberg Seilbahn]]<nowiki>station</nowiki> in Hallein abgerissen werden soll, gibt die Gemeinde Hallein eine Subvention von 15000.- Euro und mit einer kleinen Hilfe vom Land Salzburg (5000.- Euro) schaffen es die Pfadfinder, es in einem 80 m² Lagerbau in der Ecke des Heimgrundes in Hallein zu errichten. Hier hat sich besonders Stefan Gefahrt um Bauabwicklung und Projektion verdient gemacht. Eine absolute Neuigkeit ist auch die Übersiedlung des Späher-Guides Sommerlagers vom (leider) regnerischen England ins sonnige Frankreich. Da die Internetprognosen für das Sommerlagerzeit sehr schlecht waren übersiedelten die Pfadfinder in genau 36 Stunden (Zeltabbau, Fahrt von 1400 km und Lageraufbau) von Mevagissey (Cornwall) nach Vallon Pont d'Arc (Südfrankreich). Thomas und Stefan Gefahrt helfen in der Gruppenleitung als Assistenten der Gruppenleitung mit. Wahl im Juni 2007. Die 100-Jahr-Feier der Pfadfinder International findet am [[Residenzplatz]] in [[Salzburg]] statt. Da in der benachbarten Gemeinde [[Puch]] noch keine Pfadfindergruppe existiert, entschloss sich die {{PAGENAME}}, nun auch dort Fuß zu fassen. In den ersten Heimstunden kamen dann auch ca. 50 Kinder, so dass sie guter Hoffnung sind, auch hier eine Pfadfindergruppe etablieren zu können. |
| − | 2008 Die Gruppe in Puch wächst und mit Ende des Schuljahres erscheinen bereits insgesamt 70 Kinder in den Pucher Heimstunden. Der Pucher Bürgermeister Helmut Klose sagt | + | *2008: Die Gruppe in Puch wächst und mit Ende des Schuljahres erscheinen bereits insgesamt 70 Kinder in den Pucher Heimstunden. Der Pucher Bürgermeister [[Helmut Klose]] sagt seine Unterstützung bei der Errichtung eines Pfadfinderheims zu. Die Gemeindevorstehung beschließt Geldmittel und Grundnutzung für ein Pfadfinderheim. Nun wird auch Kontakt zum [[Oberalm]]er Bürgermeister aufgenommen, um auch hier Mithilfe bei der Erichtung des Heimes zu erwirken. Die [[Pfadfindergruppe Hallwang]] wird in den Verband "Pfadfindergruppe Tennengau" aufgenommen und im Sommer fahren bereits die ersten acht Kinder der Gruppe Hallwang auf das Sommerlager "Mykonos 2008" mit. Die Gruppe Tennengau mit den Standorten Hallein, Kuchl, Puch und Hallwang hat nun insgesamt 320 Mitglieder. |
| − | 2009 Das Pucher Heim wird durch die | + | * 2009: Das Pucher Heim wird durch die [[Fachhochschule Salzburg|Fachhochschule Kuchl]] geplant. Die Finanzierung wird zu je einem Drittel von der Gruppe, der Gemeinde und dem Land getragen. Der Pfadfinderbus findet einen großherzigen Pfadfindervater (Manfred Gschwandtner aus Hallwang), der alle Reparaturarbeiten angeht und den Doppeldeckerbus in einen hervorragenden technischen Zustand versetzt. Ein neuer Neunitzer wird geleast Fabrikat: Fiat Ducato; |
| − | 2010 Das Grundstück neben der Volksschule Puch wird am 25. November vom Gemeinderat mit den Stimmen der ÖVP und der FPÖ umgewidmet und nun werden die Angebote für die Umsetzung des neuen Pfadfinderheimes eingeholt. Wenn alles klappt, sollte das Pfadfinderheim im Sommer 2011 fertig sein. | + | * [[2010]]: Das Grundstück neben der [[Volksschule Puch]] wird am [[25. November]] vom Gemeinderat mit den Stimmen der [[ÖVP]] und der [[FPÖ]] umgewidmet und nun werden die Angebote für die Umsetzung des neuen Pfadfinderheimes eingeholt. Wenn alles klappt, sollte das Pfadfinderheim im Sommer 2011 fertig sein. Ein alter Ford Transit Bus wird zusätzlich angekauft, um die Mobilität der einzelnen Sparten auch ohne Busführerschein gewährleisten zu können. Ein Grundstück in Südfrankreich (Gemeindegebiet Salavas) wird besichtigt - wobei die Pfadfinder mit dem französischen Verkäufer einig wären, nur der Gemeinderat muss einer Nutzung als Lagerplatz zustimmen. Der deutschprechende evangelische Pastor Jorg Meuth aus Vallon ist als helfendes Gruppenmitglied eine große Unterstützung bei Lagerplatzerkundung vorort. |
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Version vom 10. März 2011, 10:32 Uhr
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Die Pfadfindergruppe Tennengau wurde 1979 von einigen engagierten Eltern, zumeist aus den Reihen des Kiwanis Clubs Hallein gegründet. Es waren dies die Familien Görtler, Pfohl, Gernerth und Freylinger.
Allgemeines
Die beiden Orte, in denen Heimstunden stattfinden sollten, sind Hallein und Kuchl. Die Patengruppe ist die Pfadfindergruppe Salzburg 4 - Mülln, von der auch einige Jugendführer zur Pfadfindergruppe Tennengau stießen. Die ersten Heimstunden begannen im Gesellenheim in Hallein am Schöndorfer-Platz und im Museum Kuchl. Bei der Gruppengründung erschienen ca. 70 Kinder gleich in den ersten Heimstunden. Die Gruppenführung wurde von Elisabeth Görtler und Roland Freylinger übernommen.
- 1980: Die ersten Sommerlager, Wichtel/Wölflinge und Späher/Guides wurden in Waidhofen an der Ybbs, NÖ, abgehalten.
- 1982: In Kuchl wird das alte Badehaus saniert und zum Pfadfinderheim umgebaut. Die Heimstunden in Hallein finden überall in der ganzen Stadt verteilt statt: Gesellenheim am Schöndorferplatz, bei Familie Auer am Dachboden, im Julius-Raab-Haus, im Keller bei Familie Eisenmann, zu Hause bei Familie Farkas, im Keller bei Familie Gernerth, im Schlossgarten in Gamp und im Holzhaus hinter den Turnhallen.
- 1983: Das erste Skilager findet auf der Wagrainer Skihütte der Pfadfindergruppe S 2 statt.
- 1984: Das erste Auslandslager wird von den Explorern in Südfrankreich mit Christoph und Stefan Gernerth durchgeführt. Der erste Bus (VW gelb) wird vom RaRo-Trupp gekauft.
- 1985: Das erste Späher/Guideslager findet im Ausland, in Dänemark mit 20.000 Pfadfindern, unter der Leitung von Roland Freylinger statt. Lisl Görtler tritt als Gruppenführerin zurück.
- 1987: In Hallein wird, nach einigen Jahren Heimstunden im alten Badehäuschen in Gamp, das ehemalige Umkleidehäuschen des Salzbergwerks Hallein zum Heim umgebaut. Im länglichen Holzhaus finden nun die Heimstunden statt. Die Explorer unter Hannes Farkas veranstalten den ersten Flohmarkt im Gewerkschaftshaus. Christoph Gernerth steigt in die Gruppenleitung ein und führt nun mit Roland gemeinsam. Die Sparten Guides, Späher, Caravelles und Explorer nehmen am Salzburger Landeslager "Pinzga" in Niedernsill teil.
- 1988: Christoph Gernerth wird von Michael Farkas in der Gruppenleitung abgelöst. Der erste Flohmarkt zur Gruppenfinanzierung wird veranstaltet.Ein VW Bus weiß (Pafne Teuga) folgt dem urigen RaRo Modell.
- 1989: Roland Freylinger tritt als Gruppenführer zurück, Michael Farkas übernimmt alleine die Gruppenleitung. Die erste Bergmesse in Kuchl Gasteig startet das Pfadfinderjahr.
- 1990: Ein Mercedes Bus löst den VW ab. Die Bergmesse findet von nun ab am Schlenken statt.
- 1992: Der erste Pfadfinderball findet im Julius-Raab-Haus statt. Heidi Tömpe engagiert sich als Obfrau (1992 bis 1996) nicht nur beim Pfadfinderball, sondern vergrößert durch ein professionelles Flohmarktkonzept die Einnahmen der Gruppe deutlich.
- 1993: Das zweite Späher Guides Sommerlager in Frankreich wird in Vallon Pont d'Arc veranstaltet. Die Ardecheregion hat wird nun in weiterer Zukunft öfter Ziel unserer Sommerlager werden. Neben sehr warmen Wetter, dem wildromantischen Canyon der Ardeche ist vor allem die Landschaft für pfadfinderische Zwecke hochgeeignet.
- 1995: Der Flohmarkt wird unter der Leitung von Heidi Tömpe die wichtigste Einnahmequelle der Gruppe.
- 1996: Die Nikolaus-Krampusaktion dauert nun eine Woche, wobei insgesamt 60 Leute als Nikolaus, Krampus, Engerl und Begleitpersonen tätig sind. In den nächsten 3 Jahren werden mit dieser Aktivität insgesamt 210.000.- Schilling (15.000.- Euro) für das Projekt "Helfen mit Herz und Hand" gesammelt.
- 1997: Ingrid Weißenbacher steigt in die Gruppenleitung ein. Nach zwölf Jahren werden die Angelegenheiten der "Girl Scouts of Tennengau" wieder abgedeckt. Ingrid widmet sich besonders der Sparte Wichtel und Wölflinge. Ein alter roter Feuerwehrbus Bj 1969 wird angekauft. Der Pfadfinderball entwickelt sich zum größten Ballereignis im Tennengau und findet von nun ab in der Salzberghalle statt.
- 1998: Ein 32 Sitzer Omnibus der Marke Mercedes Auwärter wird angekauft. Die Bemalung verhilft ihm zum Beinamen "Diddlbus"!
- 1999: Die 20-Jahr-Feier kann leider nur im trüben Wetter stattfinden. Ein Jubiläumslager wird von allen älteren Sparten in Griechenland auf der Insel Mykonos mit 120 Personen abgehalten.
- 2000: Die Pfadfinder dürfen erstmals seit 17 Jahren ihr Skilager nicht in der Wagrainer Hütte abhalten. Als Alternative wird nun nach Oberösterreich ins Skigebiet Pyhrn-Eisenwurzn gefahren. Der Ankauf des Grundstückes in Hallein wird uns in Aussicht gestellt. In Kuchl laufen Verhandlungen mit dem Alpenverein und der Gemeinde, da ein neues Alpenvereinsheim direkt neben dem Pfadfinderheim oder angrenzend gebaut werden soll. Der 32er Bus wird gegen einen 63er Bus eingetauscht. Im Herbst entschließt sich die Gemeinde Kuchl eine großzügige Subvention auch den Pfadfindern zukommen zu lassen, so dass das an das bisherige Pfadfinderheim angrenzende Gebäude dementsprechend für Pfadfinderzwecke adaptiert werden kann. Die ehemaligen (selbstrenovierten) Pfadfinderräumlichkeiten fallen dem Alpenverein zu.
- 2001: Die Gruppenführung wird vergrößert: Christoph und Gabi Gernerth ergänzen das Team neben Ingrid Weißenbacher und Michael Farkas. Das Heim Kuchl erstrahlt in neuem Glanz (siehe auch Übernachtung) Die Unterstützung der Gemeinde Kuchl beim Umbau beträgt € 36.300.-. Die Gemeinde Hallein verspricht€ 32.700.- zum Grundankauf in Gamp. Ein Fordbus (Modell 2000) wird geleast, um die hohen Reparaturkosten für die alten Neunsitzer Pfadfinderbusse verschwinden zu lassen.
- 2002: Beim Sommerlager in Griechenland erwartet uns ein eigenartiges Erlebnis mit der griechischen Polizei. Der Anhänger für den großen Bus wird aufwendig restauriert und hält nun den Pfadfinderbelastungen stand. Gabi Gernerth wechselt von der Gruppenleitung zum Amt des Kassiers.
- 2003: Der Vorstand besteht aus Obfrau Anneliese Eßl, Kassierin Brigitte Brunner (Bixi) undSchriftführer Michael Farkas, der gemeinsam mit Ingrid Weißenbacher und Christoph Gernerth die Gruppe leitet. Der Balltermin wird vom Jänner in den Mai verschoben. Der 13. Pfadfinderball wird nun zum vorerst letzten Mal durchgeführt. Endlich kann nun das Projekt Pfadfinderheim Hallein gestartet werden: Die Saline Hallein verkauft uns das Grundstück in Hallein-Gamp. Ende 2003 beginnen die Planungs und Finanzierungsprojekte für dieses Heim. Nach dem Vorbild der Rankweiler Pfadfinder (Vorarlberg) startet der Verkauf von Pfadfinderbausteinen. Subventionszusagen der Gemeinde Hallein in Höhe von € 47.500.- erleichtern den Start zur Planungsphase.
- 2004: Der Vorstand wird neu gewählt und besteht nun aus Elternbeiratsvorsitzenden Christoph Gernerth, Kassierin Brigitte Brunner und Schriftführer Michael Farkas, der weiterhin gemeinsam mit Ingrid Weissenbacher die Gruppe leitet. Zur Finanzierung des Pfadfinderheimes in Hallein wird eine Bausteinaktion ins Leben gerufen, die gemeinsam mit Angespartem und einer Subvention der Landesregierung (90.000.- €) die Gesamtsumme von ca. 270.000.- € für Grund und Haus erbringen soll. Am Freitag, dem 5. November 2004 beginnen die Grabungsarbeiten für das Pfadfinderheim. Architekt Hobiger aus Hallein plante das Heim ganz nach den Erfordernissen der Pfadfindergruppe. Nach einer längeren Preisfindungsphase erhielt die Firma WIGO den Auftrag, das Heim zu errichten. Innerhalb eines Monats ist bereits der Rohbau fertiggestellt und über die Weihnachtsferien beginnen die Innenausbauarbeiten. Im Herbst wird ein Doppeldeckerbus angekauft. Wahrscheinlich die einzige Gruppe mit einem 76 Sitzer Bus,
- 2005: Gleich nach den Semesterferien ist das neue Pfadfinderheim in Hallein für den wöchentlichen Heimstundenbetrieb verwendbar. Die offizielle Eröffnung findet am 30. April statt. Wir dürfen bei der Eröffnung neben Bürgermeister Christian Stöckl auch Landeshauptfrau Gabi Burgstaller begrüßen. Nach exakt drei Monatiger Bauzeit, vom Beginn der Grabungsarbeiten bis zum Einzug, konnte der Traum vom eigenen Pfadfinderheim ermöglicht werden. Die verschiedensten Aktionen dienen nun dem schnellen Rückzahlen noch offener Kredite bei der Raiffeisenbank Hallein.
- 2006: Mit maximaler Anstrengung arbeiten alle an den verschiedensten Aktionen, so dass mit Ball, Nikolausaktion, Flohmarkt und CD Verkauf alle Schulden bis Ende des Jahres getilgt werden konnten. Die Dientner Hütte wird gepachtet und soll der Gruppe als Ort der freundschaftlichen Begegnung dienen. Der Flohmarkt wird nun in der Landesberufsschule Hallein abgehalten, da der Lions Club Hallein beim Bürgermeister interveniert, hat den Standort Salzberghalle nicht zu gewähren. Grund: der Flohmarkt findet in zu kurzem Zeitabstand vor dem Lions Flohmarkt statt (drei Wochen).
- 2007: Die Gruppe Tennengau baut wieder. Da das Materiallager in der Dürrnberg Seilbahnstation in Hallein abgerissen werden soll, gibt die Gemeinde Hallein eine Subvention von 15000.- Euro und mit einer kleinen Hilfe vom Land Salzburg (5000.- Euro) schaffen es die Pfadfinder, es in einem 80 m² Lagerbau in der Ecke des Heimgrundes in Hallein zu errichten. Hier hat sich besonders Stefan Gefahrt um Bauabwicklung und Projektion verdient gemacht. Eine absolute Neuigkeit ist auch die Übersiedlung des Späher-Guides Sommerlagers vom (leider) regnerischen England ins sonnige Frankreich. Da die Internetprognosen für das Sommerlagerzeit sehr schlecht waren übersiedelten die Pfadfinder in genau 36 Stunden (Zeltabbau, Fahrt von 1400 km und Lageraufbau) von Mevagissey (Cornwall) nach Vallon Pont d'Arc (Südfrankreich). Thomas und Stefan Gefahrt helfen in der Gruppenleitung als Assistenten der Gruppenleitung mit. Wahl im Juni 2007. Die 100-Jahr-Feier der Pfadfinder International findet am Residenzplatz in Salzburg statt. Da in der benachbarten Gemeinde Puch noch keine Pfadfindergruppe existiert, entschloss sich die Pfadfindergruppe Tennengau, nun auch dort Fuß zu fassen. In den ersten Heimstunden kamen dann auch ca. 50 Kinder, so dass sie guter Hoffnung sind, auch hier eine Pfadfindergruppe etablieren zu können.
- 2008: Die Gruppe in Puch wächst und mit Ende des Schuljahres erscheinen bereits insgesamt 70 Kinder in den Pucher Heimstunden. Der Pucher Bürgermeister Helmut Klose sagt seine Unterstützung bei der Errichtung eines Pfadfinderheims zu. Die Gemeindevorstehung beschließt Geldmittel und Grundnutzung für ein Pfadfinderheim. Nun wird auch Kontakt zum Oberalmer Bürgermeister aufgenommen, um auch hier Mithilfe bei der Erichtung des Heimes zu erwirken. Die Pfadfindergruppe Hallwang wird in den Verband "Pfadfindergruppe Tennengau" aufgenommen und im Sommer fahren bereits die ersten acht Kinder der Gruppe Hallwang auf das Sommerlager "Mykonos 2008" mit. Die Gruppe Tennengau mit den Standorten Hallein, Kuchl, Puch und Hallwang hat nun insgesamt 320 Mitglieder.
- 2009: Das Pucher Heim wird durch die Fachhochschule Kuchl geplant. Die Finanzierung wird zu je einem Drittel von der Gruppe, der Gemeinde und dem Land getragen. Der Pfadfinderbus findet einen großherzigen Pfadfindervater (Manfred Gschwandtner aus Hallwang), der alle Reparaturarbeiten angeht und den Doppeldeckerbus in einen hervorragenden technischen Zustand versetzt. Ein neuer Neunitzer wird geleast Fabrikat: Fiat Ducato;
- 2010: Das Grundstück neben der Volksschule Puch wird am 25. November vom Gemeinderat mit den Stimmen der ÖVP und der FPÖ umgewidmet und nun werden die Angebote für die Umsetzung des neuen Pfadfinderheimes eingeholt. Wenn alles klappt, sollte das Pfadfinderheim im Sommer 2011 fertig sein. Ein alter Ford Transit Bus wird zusätzlich angekauft, um die Mobilität der einzelnen Sparten auch ohne Busführerschein gewährleisten zu können. Ein Grundstück in Südfrankreich (Gemeindegebiet Salavas) wird besichtigt - wobei die Pfadfinder mit dem französischen Verkäufer einig wären, nur der Gemeinderat muss einer Nutzung als Lagerplatz zustimmen. Der deutschprechende evangelische Pastor Jorg Meuth aus Vallon ist als helfendes Gruppenmitglied eine große Unterstützung bei Lagerplatzerkundung vorort.