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Noch etwas erfährt der neugierige Leser: Wenn auch noch heute etwas "in der [[Gnigl]]" zu finden ist, liegt das daran, dass damit früher nur das Gewässer, nämlich der [[Gniglerbach]], gemeint war. Der [[Rainberg]] wurde früher [[Riedenburg]]-Berg, später [[Ofenlochwirt|Ofenlochberg]] genannt, seinen heutigen Namen bekam er vom erzbischöflichen [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kammerdiener]] [[Christoph Rein]], der [[1687]] starb. | Noch etwas erfährt der neugierige Leser: Wenn auch noch heute etwas "in der [[Gnigl]]" zu finden ist, liegt das daran, dass damit früher nur das Gewässer, nämlich der [[Gniglerbach]], gemeint war. Der [[Rainberg]] wurde früher [[Riedenburg]]-Berg, später [[Ofenlochwirt|Ofenlochberg]] genannt, seinen heutigen Namen bekam er vom erzbischöflichen [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kammerdiener]] [[Christoph Rein]], der [[1687]] starb. | ||
Auch wenn sich in [[Siggerwiesen]] die städtische Kläranlage befindet: Hier ist sprachlich nichts versickert, einst besaß hier ein gewisser Sicco Wiesen und das vor mindestens 900 Jahren. Eine Besonderheit zum Schluss: [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]] (für Spezialisten: früher auch [[Abersee]] und noch früher Illinger See genannt) ist nach der Familie Strobl benannt, deren Mitglieder als Wirte, Eisenniederleger und Amtsmänner des [[Domkapitel]]s bekannt waren. Der Name deutet auf struppiges Haar hin, so wie auch beim Struwwelpeter. | Auch wenn sich in [[Siggerwiesen]] die städtische Kläranlage befindet: Hier ist sprachlich nichts versickert, einst besaß hier ein gewisser Sicco Wiesen und das vor mindestens 900 Jahren. Eine Besonderheit zum Schluss: [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]] (für Spezialisten: früher auch [[Abersee (Halbinsel)|Abersee]] und noch früher Illinger See genannt) ist nach der Familie Strobl benannt, deren Mitglieder als Wirte, Eisenniederleger und Amtsmänner des [[Domkapitel]]s bekannt waren. Der Name deutet auf struppiges Haar hin, so wie auch beim Struwwelpeter. | ||
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