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| | [[1926]] nahm er den Mädchennamen seiner Mutter an und lernte seine spätere Frau Leopoldine Glock kennen. Die beiden sollten [[1928]] heiraten. Mit Radierungen österreichischer Landschaften machte er sich schnell einen Ruf als naturalistischer Maler. Der materielle Erfolg ermöglichte den Bürgels den Bau eines Hauses nahe Baden bei Wien. | | [[1926]] nahm er den Mädchennamen seiner Mutter an und lernte seine spätere Frau Leopoldine Glock kennen. Die beiden sollten [[1928]] heiraten. Mit Radierungen österreichischer Landschaften machte er sich schnell einen Ruf als naturalistischer Maler. Der materielle Erfolg ermöglichte den Bürgels den Bau eines Hauses nahe Baden bei Wien. |
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| − | In dieser Zeit nahm das Paar die Ziehtochter seines Vaters, der im Sterben lag, zu sich. Ein Jahr später folgte der eigene Sohn Peter und [[1940]] noch Tochter Victoria. | + | In dieser Zeit nahm das Paar seine Halbschwester Helene zu sich. Ein Jahr später folgte der eigene Sohn Peter und [[1940]] noch Tochter Victoria. |
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| | Bürgel war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] von Herbst [[1944]] für die kurze Zeit bis Ende März [[1945]] als Bürgermeister und Ortsgruppenleiter von Heiligenkreuz eingesetzt. Nach dem Krieg floh Bürgel vor den russischen Besatzern von Wien ins [[Innviertel]] und musste dabei sein Haus aufgeben. Erste Ausstellungen nach dem Krieg ermöglichten Ludwig Bürgel aber schnell dort anzuschließen, wo er vor dem Krieg aufgehört hatte. [[1949]] übersiedelte die Familie nach [[Seekirchen am Wallersee]], wo sich Bürgel nach drei Jahren ein Grundstück an der Bahnhofstraße kaufte und erneut zu bauen begann. [[1959]] konnte das Haus und Atelier bezogen werden. | | Bürgel war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] von Herbst [[1944]] für die kurze Zeit bis Ende März [[1945]] als Bürgermeister und Ortsgruppenleiter von Heiligenkreuz eingesetzt. Nach dem Krieg floh Bürgel vor den russischen Besatzern von Wien ins [[Innviertel]] und musste dabei sein Haus aufgeben. Erste Ausstellungen nach dem Krieg ermöglichten Ludwig Bürgel aber schnell dort anzuschließen, wo er vor dem Krieg aufgehört hatte. [[1949]] übersiedelte die Familie nach [[Seekirchen am Wallersee]], wo sich Bürgel nach drei Jahren ein Grundstück an der Bahnhofstraße kaufte und erneut zu bauen begann. [[1959]] konnte das Haus und Atelier bezogen werden. |
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| | Während seiner Zeit in Seekirchen konnte Bürgel den Ruf als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler seiner Zeit untermauern. Zahlreiche Ausstellungen, vor allem in Salzburg und Linz, aber auch international, ermöglichten ihm gut von der Malerei zu leben. | | Während seiner Zeit in Seekirchen konnte Bürgel den Ruf als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler seiner Zeit untermauern. Zahlreiche Ausstellungen, vor allem in Salzburg und Linz, aber auch international, ermöglichten ihm gut von der Malerei zu leben. |
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| − | Ludwig Bürgel starb am 20. Mai 1980 an einem Herzversagen. Die Verkaufstätigkeit in seinem Atelier führte seine Witwe bis [[1997]] fort. | + | Ludwig Bürgel schuf bis zu seinem Tod am 20. Mai 1980 einige Ölbilder, die bis heute in Sammlerkreisen sehr begehrt sind. Die Verkaufstätigkeit in seinem Atelier führte seine Witwe bis [[1997]] fort. |
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| | Nach Bürgel ist der [[Ludwig-Bürgel-Weg]] in Seekirchen benannt. | | Nach Bürgel ist der [[Ludwig-Bürgel-Weg]] in Seekirchen benannt. |