Althofen: Unterschied zwischen den Versionen
Althofen in Kärnten war 853 Jahre lang Salzburger Besitz |
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'''Althofen in [[Kärnten]]''' ist seit [[1993]] eine Stadt und gehörte bis zur Säkularisierung 853 Jahre zum Erzbistum Salzburg. | |||
Althofen in [[Kärnten]] ist seit [[1993]] eine Stadt und gehörte bis zur Säkularisierung 853 Jahre zum Erzbistum Salzburg. | |||
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[[1268]] wird Althofen erstmals Markt genannt und Salzburg erhält im Jahr [[1278]] von König Rudolf das Recht Althofen als Markt zu befestigen. [[1309]] bestätigt König Heinrich VI. die Erlaubnis den Markt zu befestigen. Im Jahr [[1381]] bestimmt Erzbischof [[Pilgrim II. von Puchheim]], dass alles Eisen im Salzburger Herrschaftsbereich nach Althofen in den Oberen Markt zur Abwaage kommen und an Althofener Händler verkauft werden muss. [[1400]] wird die heutige Stadtpfarrkirche erbaut und den Hl. Thomas von Canterbury geweiht. | [[1268]] wird Althofen erstmals Markt genannt und Salzburg erhält im Jahr [[1278]] von König Rudolf das Recht Althofen als Markt zu befestigen. [[1309]] bestätigt König Heinrich VI. die Erlaubnis den Markt zu befestigen. Im Jahr [[1381]] bestimmt Erzbischof [[Pilgrim II. von Puchheim]], dass alles Eisen im Salzburger Herrschaftsbereich nach Althofen in den Oberen Markt zur Abwaage kommen und an Althofener Händler verkauft werden muss. [[1400]] wird die heutige Stadtpfarrkirche erbaut und den Hl. Thomas von Canterbury geweiht. | ||
Ab dem [[15. Jahrhundert]] entwickelt sich Althofen dank | Ab dem [[15. Jahrhundert]] entwickelt sich Althofen dank des Fortschrittes in der Eisengewinnung und Eisenverarbeitung zum wichtigsten Wirtschaftszentrum Kärntens. | ||
Von [[1480]] bis [[1490]] war Althofen durch die Ungarn besetzt wodurch der Eisenhandel beeinträchtigt war. [[1511]] verliert Althofen einen Prozess gegen St. Veit und damit das Eisenniederlegungsrecht. [[1580]] errichtet Althofen in den Gurkauen ein Hammerwerk und steigt damit in die eigenständige Eisenproduktion ein. | Von [[1480]] bis [[1490]] war Althofen durch die Ungarn besetzt wodurch der Eisenhandel beeinträchtigt war. [[1511]] verliert Althofen einen Prozess gegen St. Veit und damit das Eisenniederlegungsrecht. [[1580]] errichtet Althofen in den Gurkauen ein Hammerwerk und steigt damit in die eigenständige Eisenproduktion ein. | ||