Johann Lindner (Motorradrennfahrer): Unterschied zwischen den Versionen

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Hans (Johann) Lindner, geb. 1963, verst. 15.12.1998 in Matrei in Osttirol, war Motorradrennfahrer, Europameister und Staatsmeister.
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'''Hans (Johann) Lindner''' (* [[1963]]; † [[15. Dezember]] [[1998]] in [[Matrei in Osttirol]]) war Motorradrennfahrer, Motorrad-Europameister und österreichischer Motorrad-Staatsmeister.
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Hans Lindner entstammt einer Bauernfamilie am Salzburger Gaisberg. Nach der Pflichtschule absolvierte er die Handelsakademie in Salzburg. Schon während dieser Schulzeit galt sein großes Interesse dem Motorradsport.  
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Hans Lindner entstammt einer Bauernfamilie am [[Stadt Salzburg|Salzburger]] [[Gaisberg]]. Nach der Pflichtschule absolvierte er die Handelsakademie in Salzburg. Schon während dieser Schulzeit galt sein großes Interesse dem Motorradsport.
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Lindner fuhr ab ca. 1982 Motorradrennen in den verschiedenen Klassen, zuerst im [[SACHS-Cup]] in der 125-cm³-Klasse, dann im Honda Cup. 1983 war er zumindest in Schwanenstadt ([[Oberösterreich]]) in beiden Klassen am Start (Platzierung: SACHS Cup 3. und im Honda Cup 2.), 1984 in Schwanenstadt im Honda Cup 3. Platz, die Platzierung am  [[29. Juli]] [[1984]] am [[Salzburgring]]  im [[ADAC-Bayernpreis]] ist nicht bekannt.
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In beiden Rennklassen war er sehr erfolgreich, sodass es ihm gelang, eine Straßenrennmaschine (250 cm³) an den Start zu bringen.
  
Lindner fuhr ab ca. 1982 Motorradrennen in den verschiedenen Klassen, zuerst Sachs-Cup in der 125er Version, dann Honda Cup. 1983 war er zumindest in Schwanenstadt in beiden Klassen am Start (Platzierung: Sachs-Cup 3. Honda Cup 2.), 1984 in Schwanenstadt im Honda Cup 3. Platz, 29.7.1984 Salzburgring (ADAC-Bayernpreis) Platzierung unbekannt
 
Bei beiden Klassen war er sehr erfolgreich, sodass es ihm gelang, eine Straßenrennmaschine (250cm³) an den Start zu bringen.
 
 
=== 1985 ===
 
=== 1985 ===
Sein erstes Antreten im Rahmen der Motorrad-Weltmeisterschaft war am Salzburgring, wo er auf Anhieb den 6. Platz und 5 Punkte in der WM-Wertung erreichte. Weitere Starts in Deutschland, Jugoslawien, in den Niederlanden und in Belgien (wo er stürzte und sich an den Beinen verletzte) haben keine Punkte eingebracht.  
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Sein erstes Antreten im Rahmen der Motorrad-Weltmeisterschaft war am Salzburgring, wo er auf Anhieb den 6. Platz und fünf Punkte in der WM-Wertung erreichte. Weitere Starts in [[Deutschland]], [[Jugoslawien]], in den [[Niederlande]]n und in [[Belgien]] (wo er stürzte und sich an den Beinen verletzte) brachten keine Punkte.  
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Aus diesem Grund widmete er sich verstärkt der damaligen Motorrad-Europameisterschaft, die er in diesem Jahr sogar als Europameister beenden konnte (auf Rotax?-lt. Wikipedia)
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Auf Grund seines mageren Erfolges bei der Motorrad-WM widmete er sich verstärkt der damaligen Motorrad-Europameisterschaft, die er in diesem Jahr sogar als Europameister beenden konnte (auf Rotax?-lt. Wikipedia).
Er startete darüber hinaus auch in der Motorrad-Weltmeisterschaft (lt. motogp.com auf Honda) im Nations-Grand-Prix (in Monza ausgetragen), Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Frankreich, in den Niederlanden und in Belgien und. Im belgischen Grand Prix erreichte er den 10. Platz und somit den einzigen Punkt in dieser WM Saison.  
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Er startete darüber hinaus auch in der Motorrad-Weltmeisterschaft (lt. motogp.com auf Honda) im Nations-Grand-Prix (in Monza ausgetragen), Deutschland, Österreich, Jugoslawien, [[Frankreich]], in den Niederlanden und in Belgien. Im belgischen Grand Prix erreichte er den zehnten Platz und somit den einzigen Punkt in dieser WM-Saison.  
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=== 1987 ===
 
=== 1987 ===
1987 war er in der Motorrad-Weltmeisterschaft in Deutschland am Start, im Nations-Grand-Prix (wieder in Monza ausgetragen), Österreich, Jugoslawien, Frankreich, Großbritannien, Schweden und in der Tschechoslowakei. Im französischen Grand Prix erreichte er den 6. Platz und somit 5 Punkte in dieser WM Saison.  
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[[1987]] war er in der Motorrad-Weltmeisterschaft in Deutschland am Start, im Nations-Grand-Prix (wieder in Monza ausgetragen), Österreich, Jugoslawien, Frankreich, [[Großbritannien]], [[Schweden]] und in der [[Tschechien|Tschechoslowakei]]. Im französischen Grand Prix erreichte er den sechsten Platz und somit fünf  Punkte in dieser WM-Saison.  
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=== 1988 ===  
 
=== 1988 ===  
1988 war er 7 Mal am Start, in Portugal, Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Großbritannien, Schweden und in der Tschechoslowakei, seine beste Platzierung war ein 19. Platz in Deutschland, damit erreichte er in dieser Saison keine WM-Punkte.
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[[1988]] war er sieben Mal am Start, in [[Portugal]], Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Großbritannien, Schweden und in der Tschechoslowakei, seine beste Platzierung war ein 19. Platz in Deutschland, damit erreichte er in dieser Saison keine WM-Punkte.
  
 
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Hans Lindner, der auch ein ausgezeichneter Skifahrer war, kam am 15.12.1998 bei einem Lawinenunglück in Matrei in Osttirol ums Leben.
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Hans Lindner, der auch ein ausgezeichneter Skifahrer war, kam am 15. Dezember 1998 bei einem [[Lawine]]nunglück in Matrei in Osttirol ums Leben.
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
Salzburger Nachrichten 17.10.2016, MotoGP.com, Lawinenreport 1998-1999, der Reitwagen
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* {{Quelle SN|17. Oktober 2016}}
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* MotoGP.com
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* Lawinenreport 1998–1999
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* Der Reitwagen
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[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]

Version vom 26. November 2019, 12:37 Uhr

Hans (Johann) Lindner (* 1963; † 15. Dezember 1998 in Matrei in Osttirol) war Motorradrennfahrer, Motorrad-Europameister und österreichischer Motorrad-Staatsmeister.

Leben

Hans Lindner entstammt einer Bauernfamilie am Salzburger Gaisberg. Nach der Pflichtschule absolvierte er die Handelsakademie in Salzburg. Schon während dieser Schulzeit galt sein großes Interesse dem Motorradsport.

Lindner fuhr ab ca. 1982 Motorradrennen in den verschiedenen Klassen, zuerst im SACHS-Cup in der 125-cm³-Klasse, dann im Honda Cup. 1983 war er zumindest in Schwanenstadt (Oberösterreich) in beiden Klassen am Start (Platzierung: SACHS Cup 3. und im Honda Cup 2.), 1984 in Schwanenstadt im Honda Cup 3. Platz, die Platzierung am 29. Juli 1984 am Salzburgring im ADAC-Bayernpreis ist nicht bekannt.

In beiden Rennklassen war er sehr erfolgreich, sodass es ihm gelang, eine Straßenrennmaschine (250 cm³) an den Start zu bringen.

1985

Sein erstes Antreten im Rahmen der Motorrad-Weltmeisterschaft war am Salzburgring, wo er auf Anhieb den 6. Platz und fünf Punkte in der WM-Wertung erreichte. Weitere Starts in Deutschland, Jugoslawien, in den Niederlanden und in Belgien (wo er stürzte und sich an den Beinen verletzte) brachten keine Punkte.

1986

Auf Grund seines mageren Erfolges bei der Motorrad-WM widmete er sich verstärkt der damaligen Motorrad-Europameisterschaft, die er in diesem Jahr sogar als Europameister beenden konnte (auf Rotax?-lt. Wikipedia).

Er startete darüber hinaus auch in der Motorrad-Weltmeisterschaft (lt. motogp.com auf Honda) im Nations-Grand-Prix (in Monza ausgetragen), Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Frankreich, in den Niederlanden und in Belgien. Im belgischen Grand Prix erreichte er den zehnten Platz und somit den einzigen Punkt in dieser WM-Saison.

1987

1987 war er in der Motorrad-Weltmeisterschaft in Deutschland am Start, im Nations-Grand-Prix (wieder in Monza ausgetragen), Österreich, Jugoslawien, Frankreich, Großbritannien, Schweden und in der Tschechoslowakei. Im französischen Grand Prix erreichte er den sechsten Platz und somit fünf Punkte in dieser WM-Saison.

1988

1988 war er sieben Mal am Start, in Portugal, Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Großbritannien, Schweden und in der Tschechoslowakei, seine beste Platzierung war ein 19. Platz in Deutschland, damit erreichte er in dieser Saison keine WM-Punkte.

Tod

Hans Lindner, der auch ein ausgezeichneter Skifahrer war, kam am 15. Dezember 1998 bei einem Lawinenunglück in Matrei in Osttirol ums Leben.

Quellen

  • MotoGP.com
  • Lawinenreport 1998–1999
  • Der Reitwagen