Guidobald Graf von Thun und Hohenstein: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 3. April 2010, 18:33 Uhr

Guidobald Graf von Thun und Hohenstein (* 16. Dezember 1616 in Castell Fondo, Südtirol; 1. Juni 1668 in Salzburg) war Kardinal, Fürsterzbischof von Salzburg und Bischof von Regensburg, Bayern.

Leben

Guidobald Graf von Thun und Hohenstein erhielt seine Priesterweihe im Alter von 28 Jahren in Salzburg. Bei der Wahl am 3. Februar 1654 wurde er zum neuen Salzburger Erzbischof gewählt und am 24. September 1654 vom Bischof von Seckau, Johannes Markus Freiherr von Aldringen, zum Erzbischof von Salzburg geweiht. Am 7. März 1666 wurde er auch zum Bischof von Regensburg gewählt, ein Jahr später, ebenfalls am 7. März 1667, zum Kardinal erhoben.

Bald darauf starb Guidobald Graf von Thun und Hohenstein, nach dem er nur etwas mehr als ein Jahr die Kardinalswürde innehatte.

Von Thun konnte in seinen knapp 14 Jahren Amtszeit das barocke Bild der Stadt Salzburg schaffen. Unter den zahlreichen Bauten, die unter seiner Regierung veranlasst wurden sind die Errichtung der Dombögen, die Gestaltung des Residenzplatzs mit Bau des Residenzbrunnens, die Gestaltung des Domplatzes mit dem südseitig gelegenen Bau seiner Gemäldegalerie, die heute unter dem Namen Langer Gang des Erzstifts St. Peter bekannt ist.

Museumsrundgang im 21. Jahrhundert
Hauptartikel: Salzburger Museumsleitplan

Er schuf damit also jenen Rundgang, der durch Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer mit dem von Dieter Bogner 2006 ausgearbeiteten Salzburger Museumsleitplanes für Besucher ab 2009 zugänglich gemacht werden soll.

Quellen

  • Catholic Hierarchy [1]
  • Juffinger Roswitha, Christoph Brandhuber, Walter Schlegel und Imma Walderdorff: Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun 1654 - 1668: Ein Bauherr für die Zukunft; Salzburg 2008; ISBN 978-3-901443-32-9
  • www.altertuemliches.at
Zeitfolge