Johann Makart der Ältere: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Johann Baptist Alois Makart''' (* [[1815]]; † [[1849]] Imola bei [[Neapel]]) war Beamter und Maler sowie Vater des berühmten Malers [[Hans Makart]].
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'''Johann Baptist Alois Makart''' (* [[1815]]; † [[1849]] in einem Feldspital in Imola nahe [[Neapel]]) war Beamter und Maler sowie Vater des berühmten Malers [[Hans Makart]].
  
 
==Leben==
 
==Leben==
Makart war „Schlossverwaltungskontrollor“ und ab 1843 Zimmeraufseher im [[Schloss Mirabell]].
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Johann Makart war der Vater des später berühmt gewordenen Malers Hans Makart (* [[1840]]; † [[1884]]), der in Wien mit prachtvollen historischen Darstellungen große Anerkennung fand.
  
Mit seiner Gemahlin Maria Katharina geb. Rüssemayer (*1820; † 1901), der Tochter eines aus Braunschweig ([[Deutschland#Niedersachsen|Niedersachsen]]) stammenden Knopfmachers, hatte der die Söhne Hans und Fritz.
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Johann arbeitete selbst zeichnerisch und malerisch, brachte sich seine Fähigkeiten jedoch ohne formale Ausbildung selbst bei und erreichte dennoch ein bemerkenswertes Niveau. Makart nahm Malunterricht bei [[Johann Fischbach]] und betätigte sich ebenfalls als Maler. Ursprünglich begann er ein Theologiestudium. Nach dem Tod seines eigenen Vaters bemühte er sich um dessen Funktion als kaiserlicher Hofburgverwalter in Innsbruck, wurde jedoch stattdessen als k. k. Verwaltungskontrollor des [[Residenz]]schlosses nach Salzburg berufen. Im Jahr [[1843]] wechselte er als Titular-Hofzimmerwärter in das [[Schloss Mirabell]]. [[1848]] schloss er sich dem k. k. Steirischen Freibataillon an, das nach [[Italien]] zog, und verstarb 1849 in einem Feldspital in Imola nahe Neapel.
  
Makart nahm Malunterricht bei [[Johann Fischbach]] und betätigte sich selbst als Maler.
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Mit seiner Gemahlin Maria Katharina, geborene Rüssemayer (* 1820; † 1901), der Tochter eines aus Braunschweig ([[Deutschland#Niedersachsen|Niedersachsen]]) stammenden Knopfmachers, hatte er die Söhne Hans und Fritz. Sein Schwager [[Johann Rüssemayer]] folgte ihm auf seiner Position im Schloss Mirabell nach und übernahm die Vormundschaft über die unmündigen Söhne.
  
Er starb 1849 als Angehöriger des k. k. Steirischen Freibataillons in einem Lazarett in Imola bei Neapel.
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== Werke ==
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* ''Almweide unter der [[Bischofsmütze]]'', um 1840<ref>[https://www.domquartier.at/residenzgalerie-sammlung-online/gemaelde/almweide-unter-der-bischofsmuetze/ domquartier.at]</ref>
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* ''Blick auf Bad Gastein'', signiert, datiert Makart p. (18)48<ref>[https://www.dorotheum.com/de/l/8333363/ dorotheum.com]</ref>
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* '' Landschaft bei Salzburg mit Bauernhaus unterhalb des [[Nockstein]]s'', 1845<ref>[https://www.mutualart.com/Artwork/Landschaft-bei-Salzburg-mit-Bauernhaus-u/D7CD89BCD8CCEA7349448335D472007A  mutualart.com]</ref>
  
Sein Schwager [[Johann Rüssemayer]] folgte ihm auf seiner Stelle im Schloss Mirabell nach und übernahm die Vormundschaft über die unmündigen Söhne.
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== Weblink ==
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* Weitere Werke [https://duckduckgo.com/?t=ffab&q=Johann+Baptist+Alois+Makart+&atb=v401-1&ia=images&iax=images&iai=https%3A%2F%2Fmedia.mutualart.com%2FImages%2F2016_08%2F15%2F21%2F210023062%2F4df706dd-8309-4ea7-a3fd-620004c70f2c_570.Jpeg in der Internetsuche]
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* Simone Kapella, [http://othes.univie.ac.at/923/1/2008-08-26_9908118.pdf „Die fünf Sinne“ (1872-1879) von Hans Makart im internationalen Vergleich.] Diplomarbeit Wien 2008, S. 7.
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* Simone Kapella, [http://othes.univie.ac.at/923/1/2008-08-26_9908118.pdf "Die fünf Sinne" (1872-1879) von Hans Makart im internationalen Vergleich.] Diplomarbeit Wien 2008, S. 7.
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* [https://www.domquartier.at/residenzgalerie-sammlung-online/kuenstler/johann-baptist-alois-makart-der-aeltere/ domquartier.at]
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* [https://mageda.de/datenbank/kuenstlerdetails/22589/makart-johann-baptist-alois mageda.de]
  
[[Kategorie:Person|Makart, Johann der Ältere]]
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== Einzelnachweise ==
[[Kategorie:Person (Kunst)|Makart, Johann der Ältere]]
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<references/>
[[Kategorie:Maler|Makart, Johann der Ältere]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Maler]]
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[[Kategorie:Geboren 1815]]
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[[Kategorie:Gestorben 1849]]

Aktuelle Version vom 18. Januar 2026, 11:43 Uhr

Johann Baptist Alois Makart (* 1815; † 1849 in einem Feldspital in Imola nahe Neapel) war Beamter und Maler sowie Vater des berühmten Malers Hans Makart.

Leben

Johann Makart war der Vater des später berühmt gewordenen Malers Hans Makart (* 1840; † 1884), der in Wien mit prachtvollen historischen Darstellungen große Anerkennung fand.

Johann arbeitete selbst zeichnerisch und malerisch, brachte sich seine Fähigkeiten jedoch ohne formale Ausbildung selbst bei und erreichte dennoch ein bemerkenswertes Niveau. Makart nahm Malunterricht bei Johann Fischbach und betätigte sich ebenfalls als Maler. Ursprünglich begann er ein Theologiestudium. Nach dem Tod seines eigenen Vaters bemühte er sich um dessen Funktion als kaiserlicher Hofburgverwalter in Innsbruck, wurde jedoch stattdessen als k. k. Verwaltungskontrollor des Residenzschlosses nach Salzburg berufen. Im Jahr 1843 wechselte er als Titular-Hofzimmerwärter in das Schloss Mirabell. 1848 schloss er sich dem k. k. Steirischen Freibataillon an, das nach Italien zog, und verstarb 1849 in einem Feldspital in Imola nahe Neapel.

Mit seiner Gemahlin Maria Katharina, geborene Rüssemayer (* 1820; † 1901), der Tochter eines aus Braunschweig (Niedersachsen) stammenden Knopfmachers, hatte er die Söhne Hans und Fritz. Sein Schwager Johann Rüssemayer folgte ihm auf seiner Position im Schloss Mirabell nach und übernahm die Vormundschaft über die unmündigen Söhne.

Werke

  • Almweide unter der Bischofsmütze, um 1840[1]
  • Blick auf Bad Gastein, signiert, datiert Makart p. (18)48[2]
  • Landschaft bei Salzburg mit Bauernhaus unterhalb des Nocksteins, 1845[3]

Weblink

Quellen

Einzelnachweise