Stadtkino Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Es befand sich in den Räumen des [[republic]] am [[Anton-Neumayr-Platz]] und war eines der größten Kinos in der Stadt.
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==Geschichte==
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[[Datei:Stadtkino Salzburg Espresso.jpg|thumb|Das "Bar Grill 21 Espresso" im Stadtkino im Eingangsbereich links bei Blickrichtung Kinosaal-Eingang.]]
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[[1949]] wurde anstelle des im [[Zweiten Weltkrieg]] zerstörten [[Museum Carolino Augusteum|Museums Carolino Augusteum]]  das Stadtkinogebäude errichtet.<ref>[[Befreit und besetzt, Stadt Salzburg 1945–1955]], Seite 299</ref> Bis dahin war das Stadtkino im [[Salzburger Festspielhaus|Festspielhaus]] untergebracht. Am [[25. Dezember]][[1945]] wurden im [[Kleines Festspielhaus|Festspielhaus]] die Filmvorführungen des Stadtkinos Salzburg mit dem amerikanischen Film "Die schönsten Jahre unseres Lebens" eröffnet und im November [[1949]] sahen rund 20&nbsp;000 Besucher in der ersten Spielwoche des Stadtkinos den in Salzburg gedrehten Film "[[Vagabunden]]" (mit [[Paula Wessely]] und [[Attila Hörbiger]]) im Festspielhaus.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19491105&query=%22Stadtkino%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 5. November 1949</ref> Der letzte Film wurde dann im Festspielhaus am [[29. Mai]] 1950 gezeigt: "Im Zeichen des Kreuzes" mit Claudette Colbert und Charles Laugthon.<ref>"Befreit und besetzt, Stadt Salzburg 1945–1955", Seite 326</ref>
  
Das Stadtkino war im Jahr [[1950]] das erste cinemascope Filmtheater in Salzburg. Es bot 600 Besuchern Platz und wurde Zeit seines Bestehens auch immer für andere Veranstaltungen genutzt. Im Jahr [[1984]] wurde das Stadtkino geschlossen.
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Am [[1. August]] [[1950]] wurde das neue Stadtkino mit einer Festvorführung des DEFA-Filmes "[[Die Hochzeit des Figaro]]" eröffnet. Salzburgs modernstes Kino mit 903 Sitzplätzen war mit einem Kostenaufwand von 2,8 Millionen [[Schilling]] (rd. 203.000 Euro) nach Plänen von Architekt Josef Hawranek von der Wiener Firma KIBA errichtet als erste Cinemascope-Filmtheater in Salzburg errichtet worden.<ref>[[Befreit und besetzt, Stadt Salzburg 1945–1955]], Seite 33</ref>  Während seines Bestehens wurde es  auch immer für andere Veranstaltungen genutzt. So zum Beispiel am [[30. Mai]] [[1955]]: "Jazz-Time" mit Caterina Valente; die Schlagersängerin gastierte gemeinsam mit dem Orchester Kurt Edelhagen im ausverkauften Stadtkino.
  
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[[1954]] wurde das ''Cafe 21'' im Stadtkino eröffnet. Die ersten Gäste sind amerikanische GI's, später machen Künstler das Café zu ihrem Treffpunkt: [[Judith Holzmeister]], Opernstar Dimitrij Metropolis, Jean Paul Sartre, Helmut Qualtinger und viele mehr.
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Aktuelle Version vom 24. April 2024, 16:10 Uhr

Das Stadtkino in Altstadt der Stadt Salzburg wurde im Jahr 1984 geschlossen. Es befand sich in den Räumen des heutigen republic am Anton-Neumayr-Platz und war eines der größten Kinos in der Stadt.

Geschichte

Das "Bar Grill 21 Espresso" im Stadtkino im Eingangsbereich links bei Blickrichtung Kinosaal-Eingang.

1949 wurde anstelle des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Museums Carolino Augusteum das Stadtkinogebäude errichtet.[1] Bis dahin war das Stadtkino im Festspielhaus untergebracht. Am 25. Dezember1945 wurden im Festspielhaus die Filmvorführungen des Stadtkinos Salzburg mit dem amerikanischen Film "Die schönsten Jahre unseres Lebens" eröffnet und im November 1949 sahen rund 20 000 Besucher in der ersten Spielwoche des Stadtkinos den in Salzburg gedrehten Film "Vagabunden" (mit Paula Wessely und Attila Hörbiger) im Festspielhaus.[2] Der letzte Film wurde dann im Festspielhaus am 29. Mai 1950 gezeigt: "Im Zeichen des Kreuzes" mit Claudette Colbert und Charles Laugthon.[3]

Am 1. August 1950 wurde das neue Stadtkino mit einer Festvorführung des DEFA-Filmes "Die Hochzeit des Figaro" eröffnet. Salzburgs modernstes Kino mit 903 Sitzplätzen war mit einem Kostenaufwand von 2,8 Millionen Schilling (rd. 203.000 Euro) nach Plänen von Architekt Josef Hawranek von der Wiener Firma KIBA errichtet als erste Cinemascope-Filmtheater in Salzburg errichtet worden.[4] Während seines Bestehens wurde es auch immer für andere Veranstaltungen genutzt. So zum Beispiel am 30. Mai 1955: "Jazz-Time" mit Caterina Valente; die Schlagersängerin gastierte gemeinsam mit dem Orchester Kurt Edelhagen im ausverkauften Stadtkino.

1954 wurde das Cafe 21 im Stadtkino eröffnet. Die ersten Gäste sind amerikanische GI's, später machen Künstler das Café zu ihrem Treffpunkt: Judith Holzmeister, Opernstar Dimitrij Metropolis, Jean Paul Sartre, Helmut Qualtinger und viele mehr.

1985 wurde das Kino geschlossen und das Gebäude als Erweiterung des benachbarten Salzburger Museums Carolino-Augusteum verwendet. 1986 sucht die Sommerszene ein Ausweichquartier und wird im Stadtkino fündig. In den Jahren 2001–2002 wird es umgebaut und dient seither als multifunktioneller Veranstaltungsraum. Jährlich finden jetzt im ehemaligen Stadtkino ca. 350 Veranstaltungen statt und ziehen fast 300 000 Besucher an.

Quelle

  • Geschichte des republic auf der Homepage

Einzelnachweise

  1. Befreit und besetzt, Stadt Salzburg 1945–1955, Seite 299
  2. ANNO, Salzburger Volkszeitung, Ausgabe vom 5. November 1949
  3. "Befreit und besetzt, Stadt Salzburg 1945–1955", Seite 326
  4. Befreit und besetzt, Stadt Salzburg 1945–1955, Seite 33