Robert Kleindienst: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Robert Kleindienst''' (* [[4. März]] [[1975]] in [[Salzburg]]) ist Schriftsteller und Träger des [[Rauriser Förderungspreis]]es [[2007]].
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'''Robert Kleindienst''' (* [[4. März]] [[1975]] in der [[Stadt Salzburg]]) ist ein österreichischer Schriftsteller.
  
 
==Leben==
 
==Leben==
Geboren in der Stadt Salzburg wuchs Kleindienst in [[Radstadt]] im [[Pongau]] auf. Nach der Matura am BORG Radstadt studierte er an der [[Universität Salzburg]] Germanistik, Politikwissenschaft und Erziehungswissenschaft.
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Robert Kleindienst wuchs in [[Radstadt]] im [[Pongau]] auf, studierte nach der Matura am [[BORG Radstadt]] an der [[Universität Salzburg]] Germanistik, Politikwissenschaft und Erziehungswissenschaft und verfasste seine Diplomarbeit über Paul Celan im Kontext von Roland Barthes' Autorkonzept.  
  
Sein Einstieg in die Literatur beginnt als 18jähriger mit einer Indianergeschichte. Das Schicksal der Lakota-Indianer habe ihn damals besonders fasziniert. Kleindienst recherchierte und verband das gesichtete historische Material mit der Geschichte zweier Kinder, welche die Blüte und den Niedergang der Lakota miterlebten. Ein literarisch geschicktes Verfahren für einen 18jährigen: Den Verfall eines Stammes von neugierigen Kinderaugen beobachten lassen.
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Kleindienst hat eine Ausbildung zum Museumspädagogen, leitet Literaturwerkstätten,  gründete [[1996]] mit ''kunstlos'' ein Forum für schreibende und kunstinteressierte Jugendliche in Salzburg und ist Gründungsmitglied des Literaturportals ''dieflut''. Des weiteren ist Kleindienst Mitglied der Grazer Autorenversammlung sowie der [[Salzburger Autorengruppe]].
  
Er tritt in die Salzburger ''Schreibwerkstatt für Jugendliche'' unter der Leitung von [[Birgit Müller-Wieland]] ein und wendet sich Gedichten und Lyrik zu. Mit 21 veröffentlicht er sein erstes Theaterstück ''hellbox'' - ein Stück über Kindesmißbrauch - für das er das ''Dramatikerstipendium des Bundesministeriums 1997'' erhält. Ebenfalls [[1997]] wird er mit dem [[Georg-Trakl-Förderungspreis für Lyrik]] und dem Prosapreis ''freies lesen'' der [[ARGEkultur]] ausgezeichnet.
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Kleindienst war aktiv an mehreren Projekt/mit/arbeiten beteiligt (u. a. neuebuehnevillach, "Österreichische Schriftstellerinnen und Schriftsteller des Exils seit 1933", "Dictionnaire critique de la littérature européenne des camps de concentration et d'extermination nazis").
  
[[1998]] erhält er das  ''Salzburger Förderstipendium für Literatur'', [[2003]] ein weiteres Dramatikerstipendium. [[2000]] werden seine von Gunter Waldek vertonten Gedichte bei den [[Paul-Hofhaymer-Tage]]n in Radstadt aufgeführt. Außerdem veröffentlicht er regelmäßig in Literaturzeitschriften wie [[SALZ-Zeitschrift für Literatur]].
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Am [[21. März]] [[2007]] wurde Kleindienst für ''Aschenmeerschwein: Antikodex'' mit dem Rauriser Förderungspreis ausgezeichnet - einer literarischen Auseinandersetzung mit Experimenten von NS-Ärzten an KZ-Häftlingen.
  
Kleindienst hat eine Ausbildung zum Museumspädagogen, leitet Literaturwerkstätten,  gründet [[1996]] mit ''kunstlos'' ein Forum für schreibende und kunstinteressierte Jugendliche in Salzburg, ist [[2000]] und [[2001]] Mitglied des Literaturportals ''dieflut'' und aktuell von ''Kofaktor - Gesellschaft für Kompositionsforschung und Verbindung der Künste''.
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== Publikationen ==
  
Am [[21. März]] [[2007]] wird Kleindienst für ''Aschenmeerschwein: Antikodex'' mit dem Rauriser Förderungspreis ausgezeichnet. Es ist eine literarische Auseinandersetzung mit den Experimenten von NS-Ärzten mit KZ-Häftlingen.
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* ''Zeit der Häutung.'' (Roman) 2. Aufl., Innsbruck: edition laurin 2019. ISBN 978-3-902866-72-1.
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* ''Brandseelaute.'' (Gedichte) Innsbruck: edition laurin 2017. ISBN 978-3-902866-49-3.
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* ''Vermintes Echo.'' (Erzählungen) Innsbruck: edition laurin 2014. ISBN 978-3-902866-13-4.
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* ''Nicht im Traum.'' (Roman) Innsbruck: edition laurin 2013. (ISBN 978-3-902866-08-0)
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* ''Später vielleicht.'' (Roman) Innsbruck: [[Skarabäus]] [[2009]]. (ISBN 978-3-7082-3264-5)
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* ''Beim Tode! Lebendig! Paul Celan im Kontext von Roland Barthes' Autorkonzept. Eine poetologische Konfrontation.'' Würzburg: Königshausen&Neumann 2006. (ISBN 3-8260-3329-9)
  
Kleindienst arbeitet auch im Kinderbüro der [[Universität Salzburg]].
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== Anthologien ==
  
==Werke==
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* ''Vom Leuchtturm sehe ich das Meer.'' – edition eizenbergerhof 2011. ISBN 978-3-901243-34-9.
*''Beim Tode! Lebendig! Paul Celan im Kontext von Roland Barthes Autorkonzept'' Verlag Königshausen & Neumann 2006
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* ''Ohne Ablaufdatum. 30 Jahre Salzburger Autorengruppe.'' – Salzburg, 2011.
*''Der 77. Blick: Unkenntlichkeit'' Uraufführung im [[Toihaus]] 1998
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* ''Zeichensetzung-Zeilensprünge.'' – Verlag Luftschacht 2009. ISBN 978-3902373489.
*''frontiers'' - Hörspiel
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* ''Wie es eben so ist, ohne Harfe.'' – edition eizenbergerhof 2005. ISBN 3-901243-26-7.
*''Eine Stadtgeschichte wird lebendig'' Uraufführung Radstadt 1998
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* ''Listenweise. Poetik und Poesie der Liste.'' – Verlag Der Pudel 2004. ISBN 3-9501830-0-0.
  
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== Andere Veröffentlichungen (Auswahl) ==
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* ''Kurzprosa'' in: Lichtungen 128/ 2011.
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* ''Aber er. Epitaph mit Pausen'' (Prosa) in: Die Rampe 2/2008.
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* ''Aschenmeerschwein: Antikodex'' (Prosa) in: Salz 127/ 2007.
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* ''Aber er. Epitaph mit Pausen''. Text-UA: Off-Theater Wien, 2007 (Kofaktor Kammerkunst).
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* ''Gedicht'' in: Macondo Edition 8/2002.
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* ''Gedichte'' in: Kolik 15/2001.
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* ''Gedichte'' in: Signum 1/ 1999-2000.
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* ''Der 77. Blick: Unkenntlichkeit'' Minidrama. UA: TOI-Haus Salzburg, 1998. Regie: Martin Leutgeb.
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* ''mein ganz privater streichelzoo'' (Prosa) in: Am Erker 34/ 1997-98.
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* ''Gedichte'' in: Salz 87/ 1997.
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=== Bühnenstück ===
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* 1998 ''Der 77. Blick: Unkenntlichkeit''. Minidrama, Uraufführung [[Toihaus|Toihaus TheaterSalzburg]], Regie:  [[Martin Leutgeb]]
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=== Libretto ===
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* 2015 ''Kreuzblume. Eine Turmfantasie''. Libretto zum ''Ulmer Oratorium''. Komposition: Marios Joannou Elia. Auftragswerk der Stadt Ulm. Bislang unaufgeführt; die vorgesehene Uraufführung 2015 zum Turm-Jubiläum des Ulmer Münsters konnte nicht stattfinden.<ref>[http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Jubeltoene-und-Missklaenge;art4329,3610410 Jubeltöne und Missklänge, Südwest-Presse Ulm, 31. Dezember 2015]</ref>
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=== Hörspiele ===
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* 1998 ''frontiers''. Hörspiel. Regie: Manfred Chobot
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* 2012 ''Aber er: Epitaph mit Pausen''. Hörspiel von Count XIII nach einem Text von Robert Kleindienst. UA 2012.
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== Multimediales ==
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* 1998 ''Widerschein'' von Mario Rosivatz. Elektronische Musik, inspiriert durch ein Gedicht von Robert Kleindienst.
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* 2000 ''Schneeluft in meiner Hand'' von Gunter Waldek. Auftragskomposition nach Gedichten von Robert Kleindienst.
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* 2002 ''Sommer, Schluss, Verkauf.'' Kurzfilm von Christoph Kendlbacher nach einem Text von Robert Kleindienst. Musik: Hüseyin Evirgen
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* 2006 ''Bildersturm'' von Mario Rosivatz. Kompositionsauftrag der Stadt Wien nach Lyrik von Robert Kleindienst für Ensemble und zwei Stimmen.
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* 2008 ''Pulsa diNura''. Elektronische Musik zu einem Video von Robert Kleindienst und Mario Rosivatz.
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* 2008 ''Plus Minus''. Komposition von Mario Rosivatz nach einem Gedicht von Robert Kleindienst für Stimme und Streichquartett.
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== Auszeichnungen und Stipendien ==
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* 2016 Projektstipendium des Bundesministeriums für Kunst und Kultur
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* 2010 Österreichisches Staatsstipendium für Literatur
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* 2007 Kitzbüheler Stadtschreiber
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* 2007 [[Rauriser Literaturpreis|Förderpreis des Rauriser Literaturpreis]]es
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* 2003 Österreichisches Dramatikerstipendium
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* 1997 Prosapreis der [[Arge freies lesen]]
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* 1997 [[Georg-Trakl-Förderungspreis für Lyrik]]
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* 1997 Österreichisches Dramatikerstipendium
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== Literatur ==
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* Kateřina Hegrová: "Das Spiel mit dem Leser in Robert Kleindiensts Roman ‚Später vielleicht‘". Diplomarbeit an der Fakultät für Deutsche Sprache und Literatur der Masaryk-Universität Brünn.<ref>http://www.is.muni.cz/th/263728/ff_m_b1/Diplomova_prace.pdf/</ref>
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== Weblinks ==
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{{homepage|http://www.robertkleindienst.com}}
 
==Quellen==
 
==Quellen==
 
*Salzburger Nachrichten
 
*Salzburger Nachrichten
*dieflut [http://www.dieflut.at/kleindienst/index.html]
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{{homepage|http://www.robertkleindienst.com}}
*kofaktor [http://www.kofaktor.com/personen/robert_kleindienst.php]
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== Einzelnachweise ==
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<references />
  
[[Kategorie:Person|Kleindienst, Robert]]
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{{SORTIERUNG: Kleindienst, Robert}}
[[Kategorie:Schriftsteller|Kleindienst, Robert]]
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[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Pongau|Kleindienst, Robert]]
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[[Kategorie:Person (Kunst)]]
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[[Kategorie:Schriftsteller]]
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[[Kategorie:Pongau]]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
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[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Video]]
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[[Kategorie:Geboren 1975]]

Aktuelle Version vom 2. März 2023, 17:35 Uhr

Robert Kleindienst
"Aber er: Epitaph mit Pausen". Hörspiel von Count XIII nach einem Text von Robert Kleindienst.

Robert Kleindienst (* 4. März 1975 in der Stadt Salzburg) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Leben

Robert Kleindienst wuchs in Radstadt im Pongau auf, studierte nach der Matura am BORG Radstadt an der Universität Salzburg Germanistik, Politikwissenschaft und Erziehungswissenschaft und verfasste seine Diplomarbeit über Paul Celan im Kontext von Roland Barthes' Autorkonzept.

Kleindienst hat eine Ausbildung zum Museumspädagogen, leitet Literaturwerkstätten, gründete 1996 mit kunstlos ein Forum für schreibende und kunstinteressierte Jugendliche in Salzburg und ist Gründungsmitglied des Literaturportals dieflut. Des weiteren ist Kleindienst Mitglied der Grazer Autorenversammlung sowie der Salzburger Autorengruppe.

Kleindienst war aktiv an mehreren Projekt/mit/arbeiten beteiligt (u. a. neuebuehnevillach, "Österreichische Schriftstellerinnen und Schriftsteller des Exils seit 1933", "Dictionnaire critique de la littérature européenne des camps de concentration et d'extermination nazis").

Am 21. März 2007 wurde Kleindienst für Aschenmeerschwein: Antikodex mit dem Rauriser Förderungspreis ausgezeichnet - einer literarischen Auseinandersetzung mit Experimenten von NS-Ärzten an KZ-Häftlingen.

Publikationen

  • Zeit der Häutung. (Roman) 2. Aufl., Innsbruck: edition laurin 2019. ISBN 978-3-902866-72-1.
  • Brandseelaute. (Gedichte) Innsbruck: edition laurin 2017. ISBN 978-3-902866-49-3.
  • Vermintes Echo. (Erzählungen) Innsbruck: edition laurin 2014. ISBN 978-3-902866-13-4.
  • Nicht im Traum. (Roman) Innsbruck: edition laurin 2013. (ISBN 978-3-902866-08-0)
  • Später vielleicht. (Roman) Innsbruck: Skarabäus 2009. (ISBN 978-3-7082-3264-5)
  • Beim Tode! Lebendig! Paul Celan im Kontext von Roland Barthes' Autorkonzept. Eine poetologische Konfrontation. Würzburg: Königshausen&Neumann 2006. (ISBN 3-8260-3329-9)

Anthologien

  • Vom Leuchtturm sehe ich das Meer. – edition eizenbergerhof 2011. ISBN 978-3-901243-34-9.
  • Ohne Ablaufdatum. 30 Jahre Salzburger Autorengruppe. – Salzburg, 2011.
  • Zeichensetzung-Zeilensprünge. – Verlag Luftschacht 2009. ISBN 978-3902373489.
  • Wie es eben so ist, ohne Harfe. – edition eizenbergerhof 2005. ISBN 3-901243-26-7.
  • Listenweise. Poetik und Poesie der Liste. – Verlag Der Pudel 2004. ISBN 3-9501830-0-0.

Andere Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Kurzprosa in: Lichtungen 128/ 2011.
  • Aber er. Epitaph mit Pausen (Prosa) in: Die Rampe 2/2008.
  • Aschenmeerschwein: Antikodex (Prosa) in: Salz 127/ 2007.
  • Aber er. Epitaph mit Pausen. Text-UA: Off-Theater Wien, 2007 (Kofaktor Kammerkunst).
  • Gedicht in: Macondo Edition 8/2002.
  • Gedichte in: Kolik 15/2001.
  • Gedichte in: Signum 1/ 1999-2000.
  • Der 77. Blick: Unkenntlichkeit Minidrama. UA: TOI-Haus Salzburg, 1998. Regie: Martin Leutgeb.
  • mein ganz privater streichelzoo (Prosa) in: Am Erker 34/ 1997-98.
  • Gedichte in: Salz 87/ 1997.

Bühnenstück

Libretto

  • 2015 Kreuzblume. Eine Turmfantasie. Libretto zum Ulmer Oratorium. Komposition: Marios Joannou Elia. Auftragswerk der Stadt Ulm. Bislang unaufgeführt; die vorgesehene Uraufführung 2015 zum Turm-Jubiläum des Ulmer Münsters konnte nicht stattfinden.[1]

Hörspiele

  • 1998 frontiers. Hörspiel. Regie: Manfred Chobot
  • 2012 Aber er: Epitaph mit Pausen. Hörspiel von Count XIII nach einem Text von Robert Kleindienst. UA 2012.

Multimediales

  • 1998 Widerschein von Mario Rosivatz. Elektronische Musik, inspiriert durch ein Gedicht von Robert Kleindienst.
  • 2000 Schneeluft in meiner Hand von Gunter Waldek. Auftragskomposition nach Gedichten von Robert Kleindienst.
  • 2002 Sommer, Schluss, Verkauf. Kurzfilm von Christoph Kendlbacher nach einem Text von Robert Kleindienst. Musik: Hüseyin Evirgen
  • 2006 Bildersturm von Mario Rosivatz. Kompositionsauftrag der Stadt Wien nach Lyrik von Robert Kleindienst für Ensemble und zwei Stimmen.
  • 2008 Pulsa diNura. Elektronische Musik zu einem Video von Robert Kleindienst und Mario Rosivatz.
  • 2008 Plus Minus. Komposition von Mario Rosivatz nach einem Gedicht von Robert Kleindienst für Stimme und Streichquartett.

Auszeichnungen und Stipendien

Literatur

  • Kateřina Hegrová: "Das Spiel mit dem Leser in Robert Kleindiensts Roman ‚Später vielleicht‘". Diplomarbeit an der Fakultät für Deutsche Sprache und Literatur der Masaryk-Universität Brünn.[2]

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise