Hans-Jörg Kaiser: Unterschied zwischen den Versionen

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'''{{PAGENAME}}''' (* [[1953]] in [[Obertrum]] arbeitet für den Internationalen Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) und beobachtet in dessen Auftrag die Salzburger [[Altstadt]] im Hinblick auf den Titel [[UNESCO Weltkulturerbe]].
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Dipl.-Ing. Dr. '''{{PAGENAME}}''' (* [[8. April]] [[1952]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[7. September]] [[2015]]) war ein österreichischer Architekt und Denkmalpfleger. Insbesondere war er ehrenamtlich auch für den Internationalen Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) tätig und beobachtete in dessen Auftrag die Salzburger [[Altstadt]] im Hinblick auf den Titel "[[UNESCO-Weltkulturerbe]]".
  
== Vorgestellt ==
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== Leben ==
Mit Spannung wurde im Frühjahr 2012 seine Stellung­nahme für das  umstrittene [[Bauvorhaben Dr.-Franz-Rehrl-Platz|Bau­vorhaben]] auf dem [[Dr.-Franz-Rehrl-Platz]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsseitigen Altstadt]] in der Altstadtschutzzone 1 er­wartet  - Hans-Iörg Kaiser hielt das überarbeitete Projekt aber noch nicht in Händen.  Den Tunnelplänen hatte er bereits vorab eine Absage erteilt.  
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Kaiser wuchs in [[Obertrum am See]] auf.
  
Hans-Jörg Kaiser  arbeitet seit 2009 Jahren ehrenamtlich für ICOMOS, den Internationalen Rat  für Denkmalpflege, der die UNESCO unterstützt. Der Ar­chitekt beobachtet die   Entwick­lung in den Weltkulturerbe­stätten Salzburger Altstadt und der  Kulturlandschaft [[Hallstatt]] - [[Dachstein]] - [[Salzkammergut]].  
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Er besuchte die [[Hauptschule Seekirchen]] und danach die [[HTL Salzburg|HTL für Hochbau in Salzburg]]. Hier fiel er dadurch auf, dass er regelmäßig eine Viertelstunde zu spät zum Unterricht erschien; er stieg nämlich damals allmorgendlich vorzeitig aus dem Bus, um sich an der Schönheit des [[Mirabellgarten]]s zu ergötzen. Die erste Exkursion führte ausgerechnet nach Steyr. "''Schon damals haben mich die schönen alten Häuser und das Ambiente nachhaltig beeindruckt und ich wünschte, einmal in diese Stadt zurückzukehren.''"
 
 
Den Rehrlplatz  sieht der ge­bürtige Obertrumer als Präze­denzfall, wie mit dem Weltkul­turerbe  in der Stadt Salzburg umgegangen wird. Denn die nächsten
 
  
Projekte in Salzburg in der   Schutzzone 1 stünden mit dem Neubau des [[Paracelsusbad|Hallenbads]] und mit der geplanten  Wohnbebau­ung im [[Priesterhausgarten]] an. "''Es geht um eine generelle Hal­tung:  Die Stadt muss sich be­wusst sein, dass sie behutsam mit ihrem Erbe  umgeht.''" Sorge macht ihm  beim ge­planten "Panoramabad" die Höhe, "''das Bad muss mit dem  [[Schloss Mirabell]] im Gleichklang sein und darf sich nicht in den Vordergrund  stellen''".  
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1972 begann er ein Studium der Architektur an der Technischen Universität Wien, erlangte sein Diplom im Jahr 1977 und ein Doktorat im Jahr 1985. Bis 1989 war er in Wien Assistent bei Prof. Hans Koepf.
 
 
Generell konstatiert Kaiser den Trend zu  "austauschbaren Architekturen" - "einfache Ku­ben, die überall  in der Land­schaft oder in jeder Stadt ste­hen könnten". Die Architekten  sollten seiner Meinung nach viel mehr auf den Ort eingehen - seine  Proportionen, Materia­lien und seine Geschichte.  
 
  
Seine ungeteilte Zustimmung findet auch der neue [[Unipark Nonntal|Unipark]]   in Salzburg-[[Nonntal]] nicht. "''An sich ist es ein gelungener Bau, aber aus  den Proportionen der Umgebung heraus ge­schält.''" Geplant hat ihn das Ar­chitekturbüro  Storch, Ehlers &  Partner. Von den  Architekten aus Hannover stammt auch das Siegerprojekt für den Dr.­Franz-Rehrl-Platz   mit rund 50 hochwertigen Wohnungen so­wie Geschäften und Büros.  
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Von 1989 bis 1993 wirkte er als Leiter der Abteilung für Altstadterhaltung der Stadt [[Linz]]. Im Oktober 1993 wechselte er in gleicher Funktion nach Steyr.
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Mit Spannung wurde im Frühjahr 2012 seine Stellungnahme zum umstrittenen [[Bauvorhaben Dr.-Franz-Rehrl-Platz|Bau­vorhaben]] auf dem [[Dr.-Franz-Rehrl-Platz]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsseitigen Altstadt]] in der [[Altstadterhaltungsgesetz|Altstadtschutzzone I]] erwartet – Hans-Jörg Kaiser hielt das überarbeitete Projekt aber noch nicht in Händen. Den [[Kapuzinerbergtunnel|Tunnel]]plänen hatte er bereits vorab eine Absage erteilt.
  
Hans-Iörg Kaiser ist haupt­beruflich Denkmalpfleger der   Stadt Steyr in [[Oberösterreich]]. Diese Position hat er seit 1994 inne. Der  Kontakt zu ICOMOS ist durch die Bemühungen "seiner" Stadt  entstanden, UNESCO-Weltkulturerbe zu werden. "''Damals bin ich zur  Mitarbeit eingeladen worden.''"
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Hans-Jörg Kaiser arbeitet seit 2009 Jahren ehrenamtlich für ICOMOS, den Internationalen Rat für Denkmalpflege, der die UNESCO unterstützt. Der Architekt beobachtet die Entwicklung in den Weltkulturerbestätten Salzburger Altstadt und der Kulturlandschaft Hallstatt – [[Dachstein]] – [[Salzkammergut]].
  
Seine Vorliebe für Baukunst wurde während seiner [[Gewerbeschule Salzburg|HTL­]]-Zeit  am [[Rudolfskai]] in Salzburg geweckt. Er studierte Architek­tur am Institut für  Baukunst, Kunstgeschichte und Denkmal­pflege der Technischen Univer­sität  Wien. Die universitäre Karriere schien vorgezeichnet, doch er schlug den Weg  in die Praxis ein. Heute unterrichtet Kaiser an der FH Wien, einige Jahre war  er auch Gastprofes­sor in Ferrara (Italien). Der zweifache Vater wohnt mit seiner Frau in Linz, kommt  aber oft in seinen Heimatort Obertrum. Salzburg-Runden gehören dazu.  "''Wenn ich Gäs­ten die Altstadt zeige, ist der Abschluss immer die [[Stiftsbäckerei St. Peter|Bäckerei]] von [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]].''"  
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Den Rehrlplatz sieht der gebürtige Obertrumer als Präzedenzfall, wie mit dem Weltkulturerbe in der Stadt Salzburg umgegangen wird. Denn die nächsten Projekte in Salzburg in der Schutzzone I stünden mit dem Neubau des [[Paracelsusbad (historisch)|Hallenbads]] und mit der geplanten Wohnbebauung im [[Priesterhausgarten]] an. "''Es geht um eine generelle Haltung: Die Stadt muss sich bewusst sein, dass sie behutsam mit ihrem Erbe umgeht.''" Sorge macht ihm beim geplanten "Panoramabad" die Höhe, "''das Bad muss mit dem [[Schloss Mirabell]] im Gleichklang sein und darf sich nicht in den Vordergrund stellen''".
  
== Quelle ==
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Generell konstatiert Kaiser den Trend zu "austauschbaren Architekturen" – "einfache Kuben, die überall in der Landschaft oder in jeder Stadt stehen könnten". Die Architekten sollten seiner Meinung nach viel mehr auf den Ort eingehen – seine Proportionen, seine Materialien und seine Geschichte.
* {{Quelle SN|24. Februar 2012}}
 
  
[[Kategorie:Person|Kaiser, Hans-Jörg]]
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Seine ungeteilte Zustimmung findet auch der neue [[Unipark Nonntal|Unipark]] in Salzburg-[[Nonntal]] nicht. "''An sich ist es ein gelungener Bau, aber aus den Proportionen der Umgebung herausgeschält.''" Geplant hat ihn das Architekturbüro Storch, Ehlers & Partner. Von den Architekten aus Hannover stammt auch das Siegerprojekt für den Dr.­Franz-Rehrl-Platz mit rund 50 hochwertigen Wohnungen sowie Geschäften und Büros.
[[Kategorie:Privatperson|Kaiser, Hans-Jörg]]
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[[Kategorie:Architekt|Kaiser, Hans-Jörg]]
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Hans-Jörg Kaiser ist hauptberuflich Denkmalpfleger der Stadt Steyr in [[Oberösterreich]]. Diese Position hat er seit 1994 inne. Der Kontakt zu ICOMOS ist durch die Bemühungen "seiner" Stadt entstanden, UNESCO-Weltkulturerbe zu werden. "''Damals bin ich zur Mitarbeit eingeladen worden.''"
[[Kategorie:UNESCO Weltkulturerbe|Kaiser, Hans-Jörg]]
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Seine Vorliebe für Baukunst wurde während seiner [[Gewerbeschule Salzburg|HTL]]-Zeit am [[Rudolfskai]] in Salzburg geweckt. Er studierte Architektur am Institut für Baukunst, Kunstgeschichte und Denkmalpflege der Technischen Universität Wien. Die universitäre Karriere schien vorgezeichnet, doch er schlug den Weg in die Praxis ein. Zuletzt unterrichtete Kaiser an der Fachhochschule Wien, einige Jahre war er auch Gastprofessor in Ferrara ([[Italien]]).
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Der zweifache Vater wohnt mit seiner Frau in Linz, kommt aber oft in seinen Heimatort Obertrum. Salzburg-Runden gehören dazu. "''Wenn ich Gästen die [[Altstadt]] zeige, ist der Abschluss immer die [[Stiftsbäckerei St. Peter|Bäckerei]] von [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]].''"
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== Quellen ==
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* [[Salzburger Nachrichten]], 24. Februar 2012; 11. September 2015, Lokalteil, "Jubiläen"
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* Oberösterreichische Nachrichten, 14. Mai 2007: [http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/serien/landsleute/Hans-Joerg-Kaiser;art10236,46119 ''Hans-Jörg Kaiser: Wächter, der Steyr vor Bausünden beschützt''] (Raimund Locicnik)
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{{SORTIERUNG:Kaiser, Hans-Jörg}}
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[[Kategorie:Person]]
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[[Kategorie:Beamter]]
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[[Kategorie:Architekt]]
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[[Kategorie:UNESCO Weltkulturerbe]]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
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[[Kategorie:Flachgau]]
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[[Kategorie:Obertrum am See]]
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[[Kategorie:Ausgroaste]]
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[[Kategorie:Geboren 1952]]
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[[Kategorie:Gestorben 2015]]

Aktuelle Version vom 23. Juni 2024, 18:22 Uhr

Dipl.-Ing. Dr. Hans-Jörg Kaiser (* 8. April 1952 in der Stadt Salzburg; † 7. September 2015) war ein österreichischer Architekt und Denkmalpfleger. Insbesondere war er ehrenamtlich auch für den Internationalen Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) tätig und beobachtete in dessen Auftrag die Salzburger Altstadt im Hinblick auf den Titel "UNESCO-Weltkulturerbe".

Leben

Kaiser wuchs in Obertrum am See auf.

Er besuchte die Hauptschule Seekirchen und danach die HTL für Hochbau in Salzburg. Hier fiel er dadurch auf, dass er regelmäßig eine Viertelstunde zu spät zum Unterricht erschien; er stieg nämlich damals allmorgendlich vorzeitig aus dem Bus, um sich an der Schönheit des Mirabellgartens zu ergötzen. Die erste Exkursion führte ausgerechnet nach Steyr. "Schon damals haben mich die schönen alten Häuser und das Ambiente nachhaltig beeindruckt und ich wünschte, einmal in diese Stadt zurückzukehren."

1972 begann er ein Studium der Architektur an der Technischen Universität Wien, erlangte sein Diplom im Jahr 1977 und ein Doktorat im Jahr 1985. Bis 1989 war er in Wien Assistent bei Prof. Hans Koepf.

Von 1989 bis 1993 wirkte er als Leiter der Abteilung für Altstadterhaltung der Stadt Linz. Im Oktober 1993 wechselte er in gleicher Funktion nach Steyr.

Vorgestellt

Vorgestellt ist eine Beitragsreihe in den "Salzburger Nachrichten". Das SALZBURGWIKI hat hier den Originaltext übernommen. Dieser kann wiederholende Teile zu obigem Lebenslauf enthalten, sollte aber im Sinne eines Zeitdokuments nicht korrigiert werden.


Mit Spannung wurde im Frühjahr 2012 seine Stellungnahme zum umstrittenen Bau­vorhaben auf dem Dr.-Franz-Rehrl-Platz in der rechtsseitigen Altstadt in der Altstadtschutzzone I erwartet – Hans-Jörg Kaiser hielt das überarbeitete Projekt aber noch nicht in Händen. Den Tunnelplänen hatte er bereits vorab eine Absage erteilt.

Hans-Jörg Kaiser arbeitet seit 2009 Jahren ehrenamtlich für ICOMOS, den Internationalen Rat für Denkmalpflege, der die UNESCO unterstützt. Der Architekt beobachtet die Entwicklung in den Weltkulturerbestätten Salzburger Altstadt und der Kulturlandschaft Hallstatt – DachsteinSalzkammergut.

Den Rehrlplatz sieht der gebürtige Obertrumer als Präzedenzfall, wie mit dem Weltkulturerbe in der Stadt Salzburg umgegangen wird. Denn die nächsten Projekte in Salzburg in der Schutzzone I stünden mit dem Neubau des Hallenbads und mit der geplanten Wohnbebauung im Priesterhausgarten an. "Es geht um eine generelle Haltung: Die Stadt muss sich bewusst sein, dass sie behutsam mit ihrem Erbe umgeht." Sorge macht ihm beim geplanten "Panoramabad" die Höhe, "das Bad muss mit dem Schloss Mirabell im Gleichklang sein und darf sich nicht in den Vordergrund stellen".

Generell konstatiert Kaiser den Trend zu "austauschbaren Architekturen" – "einfache Kuben, die überall in der Landschaft oder in jeder Stadt stehen könnten". Die Architekten sollten seiner Meinung nach viel mehr auf den Ort eingehen – seine Proportionen, seine Materialien und seine Geschichte.

Seine ungeteilte Zustimmung findet auch der neue Unipark in Salzburg-Nonntal nicht. "An sich ist es ein gelungener Bau, aber aus den Proportionen der Umgebung herausgeschält." Geplant hat ihn das Architekturbüro Storch, Ehlers & Partner. Von den Architekten aus Hannover stammt auch das Siegerprojekt für den Dr.­Franz-Rehrl-Platz mit rund 50 hochwertigen Wohnungen sowie Geschäften und Büros.

Hans-Jörg Kaiser ist hauptberuflich Denkmalpfleger der Stadt Steyr in Oberösterreich. Diese Position hat er seit 1994 inne. Der Kontakt zu ICOMOS ist durch die Bemühungen "seiner" Stadt entstanden, UNESCO-Weltkulturerbe zu werden. "Damals bin ich zur Mitarbeit eingeladen worden."

Seine Vorliebe für Baukunst wurde während seiner HTL-Zeit am Rudolfskai in Salzburg geweckt. Er studierte Architektur am Institut für Baukunst, Kunstgeschichte und Denkmalpflege der Technischen Universität Wien. Die universitäre Karriere schien vorgezeichnet, doch er schlug den Weg in die Praxis ein. Zuletzt unterrichtete Kaiser an der Fachhochschule Wien, einige Jahre war er auch Gastprofessor in Ferrara (Italien).

Der zweifache Vater wohnt mit seiner Frau in Linz, kommt aber oft in seinen Heimatort Obertrum. Salzburg-Runden gehören dazu. "Wenn ich Gästen die Altstadt zeige, ist der Abschluss immer die Bäckerei von St. Peter."

Quellen