Schloss Grubhof: Unterschied zwischen den Versionen
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* [[1890]]: Der aus [[Deutschland]] stammende Industrielle [[Hermann Schmidtmann]] kauft das Schloss und lässt es unter allergrößtem Aufwand ausbauen sowie an der Turmseite erweitern. | * [[1890]]: Der aus [[Deutschland]] stammende Industrielle [[Hermann Schmidtmann]] kauft das Schloss und lässt es unter allergrößtem Aufwand ausbauen sowie an der Turmseite erweitern. | ||
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| + | Auf der Ende [[2025]] neu gestalteten Internetseite des Grubhofs sind Visionen über dessen Zukunft zu sehen, bei denen die Alpenklinik als Vorbild gedient haben könnte. Die Rede ist von einer Art Privatklinik oder Sanatorium, in dem sich die weltbesten Ärzte und Therapeuten um die Gesundheit einer elitären Zielgruppe kümmern sollen. | ||
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== Quellen == | == Quellen == | ||
* Homepage des Schlosses, die bei einer Kontrolle am 21. August 2023 nicht mehr abrufbar war; einige Daten stimmen jedoch mit der Quelle "[[Burgen und Schlösser in Salzburg (Zaisberger, Schlegel)]]" überein | * Homepage des Schlosses, die bei einer Kontrolle am 21. August 2023 nicht mehr abrufbar war; einige Daten stimmen jedoch mit der Quelle "[[Burgen und Schlösser in Salzburg (Zaisberger, Schlegel)]]" überein | ||
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal''. Selbstverlag, Hollersbach 1962. | * [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal''. Selbstverlag, Hollersbach 1962. | ||
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Aktuelle Version vom 26. Januar 2026, 11:06 Uhr
Das Schloss Grubhof zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Pinzgauer Gemeinde St. Martin bei Lofer.
Geschichte
Die Geschichte des Schlosses Grubhofreicht bis ins 14. Jahrhundert zurück.
- 1325: Das Lehen des Heinrich Gruber zu Grub wird erstmals in der Chronik des Stiftes Berchtesgaden erwähnt.
- 1413: Der Grubhof erscheint als ein salzburgerisches Rittergut.
- 1537: Der Besitz kommt an die Familie der Freiherren von Ritz.
- 1539: Ludwig von Ritz beginnt das Gebäude in aristokratischem Stil umzubauen.
- 1708: Das Schloss kommt durch Heirat an die freiherrlich von Motzlsche Familie.
- 1751: Baut Georg Anton Freiherr von Motzel zu Grub das Schloss mit großen Kosten um.
- 1828: Schloss Grubhof wird samt allem Zubehör und Ländereien an die Freiherren von Rehlingen übertragen.
- 1829: Der bayerische König kauft den Sitz als »Schloss Grubhof, bayerisches Hauptquartier«.
- 1868: Das Schloss geht in den Besitz der Familie Josef Faistauer über.
- 1887: Am 14. Februar des Jahres wird der Maler Anton Faistauer auf Schloss Grubhof geboren.
- 1890: Der aus Deutschland stammende Industrielle Hermann Schmidtmann kauft das Schloss und lässt es unter allergrößtem Aufwand ausbauen sowie an der Turmseite erweitern.
Für sechs Folgen der Fernsehserie "Die Alpenklinik", die die deutsche ARD zwischen 2006 und 2013 ausgestrahlte, diente das Schloss als Kulisse.
Auf der Ende 2025 neu gestalteten Internetseite des Grubhofs sind Visionen über dessen Zukunft zu sehen, bei denen die Alpenklinik als Vorbild gedient haben könnte. Die Rede ist von einer Art Privatklinik oder Sanatorium, in dem sich die weltbesten Ärzte und Therapeuten um die Gesundheit einer elitären Zielgruppe kümmern sollen.
Bürgermeister Michael Lackner (ÖVP) erklärt in einem Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten", er glaube, dass der neue Eigentümer eher wieder verkaufen wolle und die Pläne zu Präsentationszwecken dienten. Im Gespräch mit den SN bestätigt der Eigentümer das. Das Gebäude ist als Zweitwohnsitz gewidmet und die einzelnen Apartments seien parifiziert. Das heißt, sie können einzeln weiterverkauft werden.[1]
Bilder
Schloss Grubhof – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Weblink
- www.schloss-grubhof.at, die aktuelle Homepage Anfang 2026
Quellen
- Homepage des Schlosses, die bei einer Kontrolle am 21. August 2023 nicht mehr abrufbar war; einige Daten stimmen jedoch mit der Quelle "Burgen und Schlösser in Salzburg (Zaisberger, Schlegel)" überein
- Lahnsteiner, Josef: Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal. Selbstverlag, Hollersbach 1962.