Astrid Kittl: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Hofrätin]] i. R. '''Astrid Kittl''', geborene Reicheis (* [[27. Mai]] [[1939]]), ist ehemalige Direktorin der [[Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Neumarkt am Wallersee|Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Neumarkt]].
  
 
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Nach dem Tod von Direktorin Dr. [[Ingeborg Bsteh]] (1989) wurde Kittl zuerst zur provisorischen Leiterin bestellt und dann zur Direktorin ernannt.
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Ihre Eltern waren Dipl.-Ing. Herbert und Huberta Kittl, geborene Gürtler. Sie wuchs in der [[Stadt Salzburg]] im Haus [[Neutorstraße]] 22 auf. Nach den Pflichtschulen maturierte sie [[1957]] an der damaligen Frauenoberschule in Salzburg. Es folgte das Studium der Philosophie an der [[Theologische Fakultät in Salzburg|Theologischen Fakultät]] in Salzburg. Nach zwei Semestern setzte sie ihr Studium an der Universität in  [[Wien]] fort. Dann schloss sie die Studien mit den Lehramtsprüfungen für Geschichte, Philosophie und Psychologie ab. Sie begann als Professorin an der damaligen Bundeserziehungsanstalt für Mädchen im 3. Bezirk in Wien.
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* [http://hblaneumarkt.salzburg.at/schule/chronik.html Die HLW Neumarkt a. W. – Eine Kurzchronologie]
 
* [http://hblaneumarkt.salzburg.at/schule/chronik.html Die HLW Neumarkt a. W. – Eine Kurzchronologie]
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* [[Franz Paul Enzinger]]: "Hofrätin Astrid Kittl ...'ad multos annos'!", in: "[[Stadtinfo Neumarkt am Wallersee]]", Juli 2019, 6/2019, Seite 4
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Aktuelle Version vom 28. März 2025, 11:17 Uhr

Hofrätin i. R. Astrid Kittl, geborene Reicheis (* 27. Mai 1939), ist ehemalige Direktorin der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Neumarkt.

Leben

Ihre Eltern waren Dipl.-Ing. Herbert und Huberta Kittl, geborene Gürtler. Sie wuchs in der Stadt Salzburg im Haus Neutorstraße 22 auf. Nach den Pflichtschulen maturierte sie 1957 an der damaligen Frauenoberschule in Salzburg. Es folgte das Studium der Philosophie an der Theologischen Fakultät in Salzburg. Nach zwei Semestern setzte sie ihr Studium an der Universität in Wien fort. Dann schloss sie die Studien mit den Lehramtsprüfungen für Geschichte, Philosophie und Psychologie ab. Sie begann als Professorin an der damaligen Bundeserziehungsanstalt für Mädchen im 3. Bezirk in Wien.

1973 suchte sie um Versetzung nach Neumarkt am Wallersee an. Hier war sie mit viel Einsatz am Aufbau der HLW Neumarkt beteiligt, die erst ein Jahr zuvor gegründet worden war. Nach dem Tod von Direktorin Dr. Ingeborg Bsteh (1989) wurde Kittl zuerst zur provisorischen Leiterin bestellt und dann zur Direktorin ernannt.

In Kittls Amtszeit fielen bemerkenswerte Marksteine der Schulgeschichte:

  • 1993: Der Internatsbetrieb wird vom Bundesministerium für Unterricht und Kunst eingestellt. Ein neuer Lehrplan tritt für die fünfjährige HLA und die dreijahrige Fachschule in Kraft.
  • 1995: Die Zahl der Klassen steigt auf 20.
  • 1996: Der erste männliche Schüler legt die Matura ab. Die Fünftagewoche wird eingeführt.
  • 1999: Die Haushaltungsschule wird in Form eines Schulversuchs zur einjährigen Wirtschaftsfachschule.
  • 2003: Die Zahl der Klassen steigt auf 22.

Im Dezember 2004 trat Astrid Kittl in den Ruhestand.

Neumarkt kannte Hofrätin Kittl schon von ihrer Jugend. Sie hatte ihre Ferien bei ihrem Großvater Heinrich Gürtler in der Gürtlervilla verbracht. 1975 heiratete sie den Neumarkter Georg Kittl, Besitzer des Kitthofes. 2019 feierte sie ihren 80. Geburtstag.

Quellen

Zeitfolge