Thomas Mayrhofer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Thomas von Mayrhofer''' (* [[16. April]] [[1882]] in Alt Arad (heute Rumänien), † [[13. Juni]] [[1947]] in [[Salzburg]]) war Journalist.
Regierungsrat,r<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19470614&query=%22Thomas+Mayrhofer%22&ref=anno-search&seite=4  ANNO], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 14. Juni 1947, Seite 4</ref> '''Thomas von Mayrhofer''', Edler von Sulzegg (* [[16. April]] [[1882]] in Alt Arad, heute [[Rumänien]]; † [[13. Juni]] [[1947]] in der [[Stadt Salzburg]]<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbt&datum=19470614&query=%22Thomas+Mayrhofer%22&ref=anno-search&seite=5  ANNO], [[Salzburger Tagblatt]], Ausgabe vom 14. Juni 1947, Seite 6</ref>), war Redakteur und Schriftleiter des "[[Salzburger Volksblatt]]es".


==Leben==
==Leben==
Er kam als Sohn des k.k.Hauptmannes Gustav Mayrhofer, Edler von Sulzegg, und der Johanna Franziska Caroline von Tauberg zur Welt.  
Er kam als Sohn des später geadelten k.k. Oberstleutnant Gustav Mayrhofer, Edler von Sulzegg, und der Johanna Franziska Caroline von Tauberg zur Welt.  


Der erste Schulbesuch erfolgte in St. Pölten, Niederösterreich, das Realgymnasium beendete er [[1901]] mit der Matura. Nach dem Tod des Vaters brach er das ungeliebte Jusstudium ab - sein Wunsch wäre das Studium der Philosophie gewesen.
Der erste Schulbesuch erfolgte in St. Pölten, Niederösterreich, das Realgymnasium beendete er [[1901]] mit der Matura. Nach dem Tod des Vaters brach er das ungeliebte Jusstudium ab - sein Wunsch wäre das Studium der Philosophie gewesen.


Nach einigen Jahren im Bankwesen (Graz und Prag) trat er am [[1. August]] [[1908]] in die Redaktion des [[Salzburger Volksblatt]]es ein, wo er zunächst mit Redigierung, Abfassung des Leitartikels, und der Buchhaltung betraut war. 1916 wurde er als Nachfolger des [[Rudolf Freisauff von Neudegg]] Chefredakteur des Salzburger Volksblattes.
Nach einigen Jahren im Bankwesen (Graz und Prag) trat er am [[1. August]] [[1908]] in die Redaktion des [[Salzburger Volksblatt]]es ein, wo er zunächst mit Redigierung, Abfassung des Leitartikels, und der Buchhaltung betraut war. [[1916]] wurde er als Nachfolger des [[Rudolf Freisauff von Neudegg]] Chefredakteur des Salzburger Volksblattes.


Aus der Ehe mit Amalie Steffan (1918) stammen die Töchter Elisabeth (1919) und Leonore (1923), die im Jahr 1927 ihre Mutter verloren, die nach langem Kampf einer Lungentuberkulose erlag.
Aus der Ehe mit Amalie Steffan (1918) stammen die Töchter Elisabeth (1919) und Leonore (1923), die im Jahr 1927 ihre Mutter verloren, die nach langem Kampf einer Lungentuberkulose erlag.


Thomas von Mayrhofer war Gründungsmitglied (Kassier) des [[Skiclub Salzburg]] und rettete den SCS über die Kriegswirren des ersten Weltkrieg.
Thomas von Mayrhofer war Gründungsmitglied (Kassier) des [[Skiclub Salzburg|Skiclubs Salzburg]] (SCS) und rettete den SCS über die Kriegswirren des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=obz&datum=19430105&query=%22Thomas+Mayrhofer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Oberdonau-Zeitung, Ausgabe vom 5. Jänner 1943, Seite 4</ref>


Die Verleihung des Ritterkreuzes des Franz-Josef-Ordens wurde 1914 wegen Kriegsausbruch zurückgestellt. Ab 1923 war Thomas von Mayrhofer Konsulent der [[Landesregierung]] für literarische Presseangelegenheiten, 1924 wurde ihm durch den Bundespräsidenten der Titel ''Regierungsrat'' verliehen. Nach der Versetzung in den Ruhestand 1934 wegen Invalidität (Schwerhörigkeit)beendete er seine Tätigkeit als Chefredakteur des Salzburger Volksblattes, sein Nachfolger wurde Reinhold Glaser.
Die Verleihung des Ritterkreuzes des Franz-Josef-Ordens wurde 1914 wegen Kriegsausbruch zurückgestellt. Ab 1923 war Thomas von Mayrhofer Konsulent der [[Landesregierung]] für literarische Presseangelegenheiten, 1924 wurde ihm durch den Bundespräsidenten der Titel ''Regierungsrat'' verliehen. Nach der Versetzung in den Ruhestand 1934 wegen Invalidität (Schwerhörigkeit) beendete er seine Tätigkeit als Chefredakteur des Salzburger Volksblattes. Sein Nachfolger wurde [[Reinhold Glaser]].


Neben seiner Beschäftigung als Lyriker (viele berührende Gedichte entstammen seiner Feder) wurde er von der Gemeinde beauftragt, das "Salzburger Stadtarchiv" aufzubauen. Dort verblieben 2 Exemplare des Manuskriptes "15 mal Bomben auf Salzburg", ein Stück wurde vom [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] 1947 angekauft.
Am [[28. September]] [[1916]] wurde er am [[Bezirksgericht Salzburg]] wegen eines ehrenbeleidigen Artikels im "Salzburger Volksblatt" zu einer Geldstrafe von 40 [[Kronen]] verurteilt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19160928&query=%22Thomas+Mayrhofer%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 28. September 1916, Seite 1</ref>


Thomas von Mayrhofer starb am 13.6.1947 an den Folgen eines Schlaganfalles.
Neben seiner Beschäftigung als Lyriker (viele berührende Gedichte entstammen seiner Feder) wurde er von der Gemeinde beauftragt, das [[Salzburger Stadtarchiv]] aufzubauen. Dort verblieben zwei Exemplare des Manuskriptes "15 mal Bomben auf Salzburg", ein Stück wurde vom [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] 1947 angekauft.


[[Kategorie:Person|Mayrhofer, Thomas]]
Thomas von Mayrhofer starb am 13. Juni 1947 an den Folgen eines Schlaganfalles.
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Mayrhofer, Thomas]]
 
[[Kategorie:Zuagroaste|Mayrhofer, Thomas]]
== Bildergalerie ==
[[Kategorie:Journalist|Mayrhofer, Thomas]]
Ein Beitrag von Mayrhofer
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Datei:Volkstrachten Volksbräuche 1921.jpg|"[[Salzburger Tracht|Volkstrachten]] und [[Brauch|Volksbräuche]] in Salzburg", ein Beitrag 1921 von Thomas Mayrhofer.
Datei:Volkstrachten Volksbräuche 1921 02.jpg|2. Seite
Datei:Volkstrachten Volksbräuche 1921 03.jpg|dritte und letzte Seite.
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== Quellen ==
<references/>
 
{{SORTIERUNG: Mayrhofer, Thomas}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Redakteur]]
[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Rumänien]]
[[Kategorie:Geboren 1882]]
[[Kategorie:Gestorben 1947]]