Hofbräu Kaltenhausen: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 21. Oktober 2008, 19:27 Uhr

Das Hofbräu Kaltenhausen wurde 1475 vom Salzburger Bürgermeister und Kaufmann Hans Elsenheimer vor dem Nordtor Halleins erbaut.

Datei:Kaltenhausen 02.jpg
Das Hofbräu Kaltenhausen

Geschichte

Namensgeber war das kalte Quellwasser, das von den Barmsteinen herunterkam, und die schattige Lage des Ortes.

1475 errichtete Hans Elsenheimer die Brauerei, die bereits 1486 von Erzbischof Johann III. Beckenschlager als Hofbrauerei übernommen wurde. Erzbischof Leonhard von Keutschach erwarb 1496 die Elsenheimerische Brauerei zu Kaltenhausen und erweiterte sie großzügig. Dies brachte dem Erzbischof den Spitznamen Lindl-Wirt bei der Salzburger Bevölkerung ein.

150 Jahre später, 1646, wurden bereits in zwei Bräupfannen 12.800 Eimer Bier gebraut. Im selbem Jahr wurde auch erstmals das noch heute bekannte Märzenbier gebraut. Auch bei den folgenden Fürsterzbischöfen war die Brauerei immer ein besonderes Liebkind. 1648 gab es dann eine Zweigniederlassung in der Stadt Salzburg im hf Kalten Brauhaus im Kai (beim Nonntaler Tor).

Kurfürstin Maria Leopoldine von Pfalzbayern und ihr Sohn Maximilian Graf Arco-Zinneburg machten aus der Brauerei einen der führenden Industriebetriebe des 19. Jahrhundert.

Im 20. Jahrhundert war die Brauerei der größte Steuerzahler der Gemeinde Taxach. Seit 1896 liegt die Brauerei im Stadtgebiet von Hallein. 1921 trat die Brauerei der Österreichischen Brau AG bei, die 1998 mit der Steirerbrau zur Brau Union Österreich AG fusionierte.

Zahlen

Weblink

Bildergalerie

Quellen