Krautturm (Festung Hohensalzburg): Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(korr ~~~~)
Zeile 21: Zeile 21:
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* [[Richard Schlegel|Schlegel, Richard]]: ''Veste Hohensalzburg'' Geschichte von 1077 bis ins 20. Jhdt, Bildband mit Lichtbildern von [[Alois Schmiedbauer]], [[Otto Müller Verlag]] Salzburg, 224 Seiten, 1952<ref>[http://data.onb.ac.at/rec/AC02668658 Veste Hohensalzburg]</ref>
 
* [[Richard Schlegel|Schlegel, Richard]]: ''Veste Hohensalzburg'' Geschichte von 1077 bis ins 20. Jhdt, Bildband mit Lichtbildern von [[Alois Schmiedbauer]], [[Otto Müller Verlag]] Salzburg, 224 Seiten, 1952<ref>[http://data.onb.ac.at/rec/AC02668658 Veste Hohensalzburg]</ref>
{{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}}
+
* {{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}}
 +
 
 
== Fußnote ==
 
== Fußnote ==
 
<references/>
 
<references/>

Version vom 24. Februar 2018, 18:38 Uhr

Datei:Krautturm Festung Hohensalzburg 01.jpg
Krautturm über der nördlichen Ringmauer

Der Krautturm war ein Rundturm der Festung Hohensalzburg am Festungsberg in der Altstadt von Salzburg.

Geschichte

Der Rundturm wurde vor 1465 errichtet und war an der Nordseite auf die äußere Ringmauer aufgesetzt, deren Wehrgang sich an dieser Stelle einige Meter tiefer nach Osten fortsetzte. Der runde Krautturm erhob sich über einem überhängend abfallenden Felsen an der Nordseite. Deshalb ragte er nicht wie die anderen Rundtürme nach außen, sondern nach innen in den Burghof hinein. Auf Grund seiner Lage ist auch der Eingang zur Georgskirche seitwärts nach Süden verschoben und war der Krautturm zur Verteidigung nur bedingt geeignet, weil kein Beschuss zur Seite entlang der Ringmauer möglich war.

Als Leonhard von Keutschach etwa 1500 das Innere Schloß zur 'Burg in der Burg' aus- und umbaute, wurde der Krautturm zurückgebaut. 1642 wird der Krautturm das letzte Mal erwähnt. Wann der Krautturm tatsächlich weitestgehend abgebrochen wurde, ist nicht geklärt. Heute noch erkennen ist nur mehr sein Fundament und mutmaßlich seine runde Außenwand.

Beichtvaterstöckl

An die Stelle des Krautturms trat im Burghof gegen Ende des 17. Jahrhunderts ein viereckiges, turmartiges Gebäude. Im den unteren Geschossen befindet sich das Beichtvaterstöckl. Im obersten Geschoss endet der Wehrgang der Ringmauer und befindet sich der Zugang zum Salzburger Stier, einem Hornwerk, das einmal täglich um 11:00 Uhr weithin hörbar gespielt wird.

Plan

Quellen


Fußnote