Verkehr in Neumarkt am Wallersee: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Stadtgemeinde hegt einen langjährigen - 30jährigen - Wunsch, den Sportplatz aus dem Wohngebiet abzusiedeln, jedoch fehlen die finanziellen Mittel. Seitens der Stadtgemeinde gab es ein Verkehrskonzept, in dem die Absiedelung des Sportplatzes vorgesehen war<ref>in einem Arbeitspapier "Entwicklungsziele und Maßnahmen" aus dem Jahr 2008 - siehe [http://neumarkt.at/system/web/GetDocument.ashx?fileid=67859 PDF] - wird eine Fläche im Norden des Gemeindegebiets im Raum [[Bahnhof Neumarkt-Köstendorf (Haltestelle)|Bahnhof Neumarkt - Köstendorf]] bereits vorgeschlagen</ref>. In einem Gespräch<ref name="Stadtamt">Gespräch mit Amtsleiter Mag. Peter Reifberger mit [[Peter Krackowizer]], 16. September 2013</ref> mit dem Amtsleiter Mag. [[Peter Reifberger]] meinte dieser jedoch, dass es im Moment und auf absehbare Zeit zu keiner Verlegung des Sportplatzes aus dem Zentrum der Stadt an die die Peripherie kommen wird. Es fehle an Geld.
 
Die Stadtgemeinde hegt einen langjährigen - 30jährigen - Wunsch, den Sportplatz aus dem Wohngebiet abzusiedeln, jedoch fehlen die finanziellen Mittel. Seitens der Stadtgemeinde gab es ein Verkehrskonzept, in dem die Absiedelung des Sportplatzes vorgesehen war<ref>in einem Arbeitspapier "Entwicklungsziele und Maßnahmen" aus dem Jahr 2008 - siehe [http://neumarkt.at/system/web/GetDocument.ashx?fileid=67859 PDF] - wird eine Fläche im Norden des Gemeindegebiets im Raum [[Bahnhof Neumarkt-Köstendorf (Haltestelle)|Bahnhof Neumarkt - Köstendorf]] bereits vorgeschlagen</ref>. In einem Gespräch<ref name="Stadtamt">Gespräch mit Amtsleiter Mag. Peter Reifberger mit [[Peter Krackowizer]], 16. September 2013</ref> mit dem Amtsleiter Mag. [[Peter Reifberger]] meinte dieser jedoch, dass es im Moment und auf absehbare Zeit zu keiner Verlegung des Sportplatzes aus dem Zentrum der Stadt an die die Peripherie kommen wird. Es fehle an Geld.
  
Im Oktober 2014 kam es in diesem Punkt jedoch zu einer möglichen Änderungen. Bei einer Begehung der Straßenzüge Sportplatzstraße und Wallbachstraße meinte [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] DI [[Adolf Rieger|Adi Rieger]], dass es ''wohl zu einer Verlegung des Sportplatzes kommen müsse''. Termin dazu wurde noch nicht konkretisiert.
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Im Oktober 2014 kam es in diesem Punkt jedoch zu einer möglichen Änderungen. Bei einer Begehung der Straßenzüge Sportplatzstraße und Wallbachstraße meinte [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Bürgermeister]] DI [[Adolf Rieger|Adi Rieger]], dass es ''wohl zu einer Verlegung des Sportplatzes kommen müsse''. Ein Termin dazu wurde noch nicht konkretisiert.
  
 
Wer nicht an der Sportplatz- oder Wallbachstraße wohnt, glaubt es kaum, dass Autofahrer mit bis an die 100 km/h auf Teilen der Wallbach- und Sportplatzstraße unterwegs sind. Besonders jene Autofahrer, die auf dem ansteigenden Teil der Sportplatzstraße bergwärts voll beschleunigen (Steigungslänge weniger als 150 m), erzeugen im Bereich einer neu errichteten Wohnanlage mit 18 Wohneinheiten enormen Lärm und Abgase (ab 5 Uhr in der Früh bis durchaus nach Mitternacht).  
 
Wer nicht an der Sportplatz- oder Wallbachstraße wohnt, glaubt es kaum, dass Autofahrer mit bis an die 100 km/h auf Teilen der Wallbach- und Sportplatzstraße unterwegs sind. Besonders jene Autofahrer, die auf dem ansteigenden Teil der Sportplatzstraße bergwärts voll beschleunigen (Steigungslänge weniger als 150 m), erzeugen im Bereich einer neu errichteten Wohnanlage mit 18 Wohneinheiten enormen Lärm und Abgase (ab 5 Uhr in der Früh bis durchaus nach Mitternacht).  
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Lkw und Reisebusse (zum/vom Sportplatz) fahren ebenfalls durch dieses Wohngebiet.
 
Lkw und Reisebusse (zum/vom Sportplatz) fahren ebenfalls durch dieses Wohngebiet.
 
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[[Datei:Neumarkt am Wallersee Sportplatzstrasse.jpg|thumb|Markierungsarbeiten 2014 auf der Sportplatzstraße - hier wäre es fast zu einem Unfall mit einem kleinen Kind gekommen]]
Nachdem Ende September 2014 beinahe ein kleines Kind beim Spielplatz an der Sportplatzstraße überfahren worden wäre, reagierte Bürgermeister DI Rieger sofort und es kam zu einer Begehung mit einem Verkehrsexperten. Dabei wurden neben Sofortmaßnahmen (Markierung eines Gehwegs an jenen Teilen der Sportplatz- und Wallbachstraße, an denen ein Gehsteig fehlt, Änderungen der aufstellten Blumentröge) auch mittelfristige Maßnahmen beschlossen (Änderung des Kreuzungsbereichs Wallbach-Sportplatzstraße, verstärkte Radarkontrollen) sowie langfristige Ziele (Aufstellung eines fixen Radars).  
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Nachdem Ende September 2014 beinahe ein kleines Kind beim Spielplatz an der Sportplatzstraße überfahren worden wäre, reagierte Bürgermeister DI Rieger sofort und es kam zu einer Begehung mit einem Verkehrsexperten. Dabei wurden neben Sofortmaßnahmen (Markierung eines Gehwegs an jenen Teilen der Sportplatz- und Wallbachstraße, an denen ein Gehsteig fehlt, Änderungen der aufstellten Blumentröge) auch mittelfristige Maßnahmen beschlossen (Änderung des Kreuzungsbereichs Wallbach-Sportplatzstraße, verstärkte Radarkontrollen) sowie langfristige Ziele (Aufstellung eines fixen Radars).
  
 
=== Örtliche Umleitung bei Veranstaltungen auf der Hauptstraße ===
 
=== Örtliche Umleitung bei Veranstaltungen auf der Hauptstraße ===

Version vom 12. Oktober 2014, 15:50 Uhr

die Parkplätze im Zentrum der Stadt Neumarkt am Wallersee

Dieser Artikel behandelt die Verkehrssituation in Neumarkt am Wallersee der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee der Gegenwart und, soweit Beiträge kommen, gerne auch der Vergangenheit.

Straßenverkehr

Allgemeines

Die Stadt liegt an der Bundesstraße 1, der Wiener Straße. Von Westen kommt die L 206, die Köstendorfer Landesstraße von Mattsee. Durch die Umfahrung, die 1989 in Betrieb genommen wurde, fließt der Hauptverkehr seither um das Stadtzentrum herum.

Die Hauptstraße wurde, ebenso wie weitere Straßen im Stadtzentrum, zur 30-km/h-Zone erklärt. Zusätzlich sind die Parkplätze im Zentralbereich der Hauptstraße gebührenfreie Kurzparkzone (90 min.).

Parkraum

Der innere Bereich der Stadt ist gebührenfreie Kurzparkzone. Östlich des Stadtkerns, wenige Meter von der Hauptstraße entfernt, gibt es zwei gebührenfreie Parkplätze (Parkplatz Lötschen und Parkplatz Rinnerthaler). Beim Bahnhof Neumarkt-Köstendorf steht eine größere Parkfläche für Pendler zur Verfügung. Im Bereich der Schulen im südlichen Teil des Stadtzentrums befinden sich auch Parkplätze.

Verkehrskonzepte

Ein Verkehrskonzept stammt von Dipl. Ing. Peter Fuchs, Zivilingenieur für Bauwesen in Wals[1].

Begegnungszone

DI Ursula Feix von der " bad architects group" stellte im September 2013 ein Modell der Begegnungszone vor[2].

Bei der Vorstellung sprach sich die große Mehrheit der anwesenden Wirtschaftstreibenden gegen diese Begegnungszone aus. Diese würde auch einige Parkplätze weniger bedeuten, was die Wirtschaftstreibenden nicht hinnehmen wollen (Auto = Umsatz). Anzumerken in diesem Zusammenhang ist jedoch der Wunsch der Wirtschaftstreibenden, die Hauptstraße regelmäßig an einzelnen Tagen bzw. Tageszeiten für den Verkehr zu sperren, um Verkaufsveranstaltungen abhalten zu können.

Problemzonen

In Neumarkt am Wallersee gibt es einige Verkehrsproblemzonen. Zwei davon sollen hier exemplarisch aufgezeigt werden:

die Hauptstraße
die Wallbachsiedlung mit angrenzenden Wohngebieten

Hauptstraße

Hauptstraße in Neumarkt am Wallersee
Hauptstraße in Neumarkt am Wallersee ca. 150 m vor der Einmündung in die Köstendorfer Landesstraße (Vorrangstraße) an einem Donnerstagvormittag

Die Hauptstraße im zentralen Stadtbereich beim Stadtamt Neumarkt am Wallersee ist trotz der Umfahrung häufig vom Verkehr überlastet. Offensichtlich empfinden viele Autofahrer die östlich des Stadtzentrums verlaufende Umfahrung als zu weit (Anmerkung: je nach Ausfahrt ist für z. B. aus der Richtung von Köstendorf kommende Autofahrer die Umfahrung bis zu 2,8 Kilometer länger als eine Fahrt durch das Stadtzentrum auf der "alten Trasse" der Wiener Straße). Denn das Verkehrsaufkommen im Zentralbereich des Stadtzentrums (Bereich Stadtamt Neumarkt am Wallersee - Freiwillige Feuerwehr Neumarkt am Wallersee [Standort 2013, 2014 Neubau etwas außerhalb]) ist an vielen Tagen zu manchen Zeiten nach wie vor enorm und es kommt zu Staus.

Die Staus werden u.a. durch Lkw hervorgerufen, die − mangels geeigneter Parkflächen − direkt auf einer der beiden Fahrstreifen der Hauptstraße entladen sowie durch Pkw, die in bzw. aus Parklücken fahren. Dazu kommen undisziplinierte Autofahrer, die für einen schnellen Einkauf ihr Fahrzeug am Straßenrand, jedoch nicht auf Parkflächen, kurzfristig abstellen und so den fließenden Verkehr bei Gegenverkehr zum Anhalten zwingen und in Folge zu Staus führt.

Auch die Nichteinhaltung der 30-km/h-Beschränkung durch manche Verkehrsteilnehmer führt im Bereich der Hauptstraße zu gefährlichen Situation zwischen Fließverkehr, ausparkenden Fahrzeugen und Fußgängern.

Kreuzung Köstendorfer Landesstraße - Wiener Straße

Problematisch ist auch die Kreuzung Köstendorfer Landesstraße - Wiener Straße, da die von Westen kommende Landesstraße als Vorrangstraße 90 Grad in die Wienerstraße abbiegt und der Verkehr aus der Hauptstraße von Süden kommend bei hohem Verkehrsaufkommen dieser Vorrangstraße mitunter länger benötigt, sich in diese Vorrangstraße einzufädeln. Dadurch entsteht ein [längerer] Rückstau in die Hauptstraße.

Dies mag auch ein Grund dafür sein, dass zahlreiche Autofahrer bei solchen Verkehrssituationen bereits vor dem Stadtamt in die Sportplatzstraße abbiegen und durch die Wallbachstraße (oder umgekehrt) fahren, um diese neuralgische Kreuzung zu meiden. Trotz 450 m längerer Fahrt über diese beiden Straßen (950 m Sportplatz-/Wallbachstraße zu 500 m Hauptstraße) durch Wohngebiet werden sie als Ausweichstraßen benutzt (siehe dazu auch Abschnitt "Wallbachsiedlung mit angrenzenden Wohngebieten"). Die längere Wegstrecke wird durch höhere Geschwindigkeit ausgeglichen.

Wallbachsiedlung mit angrenzenden Wohngebieten

Parkplatzmisere bei Fußballspielen: links und rechts werden die Anrainerparkplätze von Fußballspielbesuchern verparkt
siehe auch Verkehrserhebung Wallbachsiedlung 2013

Die Wallbachsiedlung ist eines der älteren Siedlungsgebiete im Nahbereich des heutigen Stadtzentrums und hat de facto nur eine Zufahrtsstraße, nämlich die Wallbachstraße[3]. Entlang dieser Straße sind neben Ein- und Zweifamilienhäuser auch Wohnsiedlungen entstanden, die aus Wohnblöcken bestehen. Zwei dieser größeren Wohneinheiten befinden sich im nördlichen Bereich der Wallbachstraße, eine im Bereich der Sportplatzstraße unmittelbar neben dem Sportplatz Neumarkt am Wallersee.

für Details anklicken

Die Problematik im Straßenverkehr ergibt sich in diesem Bereich der Stadt aufgrund von folgender Punkte:

  • 1. Der Verkehr der Anrainer der Wallbachsiedlung samt der erwähnten Wohnblöcke (zusammen sicherlich mehr als 300 Fahrzeuge) der täglich über einen Straßenzug rollen muss;
  • 2. der Verkehr, der dadurch entsteht, dass der Sportplatz mitten diesem Wohngebiet am Ende der Sportplatzstraße (de facto also einer Sackgasse) liegt und überdies nur über wenige Parkplätze verfügt[4].
  • 3. der Verkehr, der durch Umleitungen entsteht, wenn die Hauptstraße oder die Zufahrt der Sportplatzstraße aufgrund von Veranstaltungen oder Baustellen gesperrt ist;
  • 4. der Verkehr, der dadurch entsteht, dass Verkehrsteilnehmer die Wallbach- und Sportplatzstraße als vermeintliche Abkürzung (950 m Sportplatz-/Wallbachstraße zu 500 m Hauptstraße) verwenden, da sie durch die gerade Straßenführung beider Straßen mit überhöhter Geschwindigkeit die längere Strecke gutzumachen meinen.
durch diese Straße - die Gartenstraße - fließt manchmal der gesamte Verkehr, in beide Richtungen, unmittelbar neben Wohnungen

Verkehr in der Sportplatzstraße

siehe auch Verkehrserhebung Wallbachsiedlung 2013

Die Stadtgemeinde hegt einen langjährigen - 30jährigen - Wunsch, den Sportplatz aus dem Wohngebiet abzusiedeln, jedoch fehlen die finanziellen Mittel. Seitens der Stadtgemeinde gab es ein Verkehrskonzept, in dem die Absiedelung des Sportplatzes vorgesehen war[5]. In einem Gespräch[6] mit dem Amtsleiter Mag. Peter Reifberger meinte dieser jedoch, dass es im Moment und auf absehbare Zeit zu keiner Verlegung des Sportplatzes aus dem Zentrum der Stadt an die die Peripherie kommen wird. Es fehle an Geld.

Im Oktober 2014 kam es in diesem Punkt jedoch zu einer möglichen Änderungen. Bei einer Begehung der Straßenzüge Sportplatzstraße und Wallbachstraße meinte Bürgermeister DI Adi Rieger, dass es wohl zu einer Verlegung des Sportplatzes kommen müsse. Ein Termin dazu wurde noch nicht konkretisiert.

Wer nicht an der Sportplatz- oder Wallbachstraße wohnt, glaubt es kaum, dass Autofahrer mit bis an die 100 km/h auf Teilen der Wallbach- und Sportplatzstraße unterwegs sind. Besonders jene Autofahrer, die auf dem ansteigenden Teil der Sportplatzstraße bergwärts voll beschleunigen (Steigungslänge weniger als 150 m), erzeugen im Bereich einer neu errichteten Wohnanlage mit 18 Wohneinheiten enormen Lärm und Abgase (ab 5 Uhr in der Früh bis durchaus nach Mitternacht).

Eine Verkehrserhebung der Stadtgemeinde im Sommer 2014 ergab auf der kurzen, bergwärts führenden Strecke der Sportplatzstraße Spitzengeschwindigkeiten bis 69 km/h. Auch von der Polizei durchgeführte Radarmessungen im Sommer ergaben Geschwindigkeiten über 50 km/h.

Auffallend auch das Verkehrsverhalten zahlreicher Besucher von Fußballspielen und anderen Sportveranstaltungen bzw. Trainings. Trotz Wohnsiedlung, Kinderspielplatz, Bodenwellen, Betonblumentrögen, Hinweisschildern und Bodenschildern (30 km/h) fahren viele weit schneller als 50 km/h, ungeachtet manchmal durch Veranstaltungsbesucher verparkter Straßenzüge. Am 29. Oktober 2013 wurden zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr knapp 400 Fahrten registiert.

Lkw und Reisebusse (zum/vom Sportplatz) fahren ebenfalls durch dieses Wohngebiet.

Markierungsarbeiten 2014 auf der Sportplatzstraße - hier wäre es fast zu einem Unfall mit einem kleinen Kind gekommen

Nachdem Ende September 2014 beinahe ein kleines Kind beim Spielplatz an der Sportplatzstraße überfahren worden wäre, reagierte Bürgermeister DI Rieger sofort und es kam zu einer Begehung mit einem Verkehrsexperten. Dabei wurden neben Sofortmaßnahmen (Markierung eines Gehwegs an jenen Teilen der Sportplatz- und Wallbachstraße, an denen ein Gehsteig fehlt, Änderungen der aufstellten Blumentröge) auch mittelfristige Maßnahmen beschlossen (Änderung des Kreuzungsbereichs Wallbach-Sportplatzstraße, verstärkte Radarkontrollen) sowie langfristige Ziele (Aufstellung eines fixen Radars).

Örtliche Umleitung bei Veranstaltungen auf der Hauptstraße

Stand 2013

Es sei eine politische Entscheidung gewesen, die örtliche Umleitung des Verkehrs bei Veranstaltungen auf der Hauptstraße durch die Wohngebiete entlang der Wallbach-, Sportplatz- und Gartenstraße sowie Moserkellergasse und Siedlungsstraße zu führen. Zitat: "Den Bewohnern anderer Ortsteilen sei die Verwendung der Stadtumfahrung nicht zuzumuten, zumal diese nicht von der Bevölkerung gewünscht war"[6].

Zu Umleitung des Verkehrs käme es an vier bis acht Tagen im Jahr, hauptsächlich zwischen Freitagmittag und Sonntagabend. Zitat: "Wer den Verkehr nicht aushält, solle an diesen Tagen entweder mitfeiern oder Neumarkt verlassen"[6]. Wenn man bedenkt, dass es jene Zeiten sind, in denen die Menschen üblicherweise zu Hause sind und z. B. sich in ihren Gärten oder auf ihren Terrassen aufhalten möchten, eine harte Aussage.

"Wir haben Angst vor jedem Fest, besonders vor dem Rupertistadtfest"
Mehrere Wohnungen haben entweder ihre Wohnzimmer oder/und [kleinen] Gärten oder Terrassen unmittelbar an diesen Umleitungsstraßen. Besonders die Anrainer an der Gartenstraße leiden zeitweise extrem unter dem (teilweise undisziplinierten) Fahrverhalten zahlreicher Verkehrsteilnehmer. Zitat einer Bewohnerin der Gartenstraße: "Wir haben Angst vor jedem Fest, besonders vor dem Rupertistadtfest"[7]. Diese Aussage war nicht unbegründet, konnte doch am Rupertistadtfest-Tag 2013 dichter Verkehr durch die schmale Gartenstraße beobachtet werden, Szenen der [wüsten] Beschimpfungen von Autofahrern aufgrund von Ausweichproblemen auf der schmalen Straße, Raser, die trotz einem verparkten Fahrtstreifen mit deutlich höherer Geschwindigkeit als die vorgeschriebenen 30 km/h fuhren - trotz Fußgänger und zahlreicher Kinder.

Bilder Rupertistadtfest 2013

Verbesserung 2014

örtliche Umleitung nicht mehr aktiv angezeigt

Nachdem es beim Weinfest am 7. Juni 2014 wieder besonders schlimm mit dem Verkehr war (rund 220 Fahrzeuge pro Stunde in der Mittagszeit am Samstag) reagierte die Stadtgemeinde rasch auf einen Bericht[8] des Neumarkter Stadtschreibers. Bereits drei Tage später wurde einstimmig im Stadtrat beschlossen, in Zukunft keine örtliche Umleitung mehr auszuweisen und jeweils an den Ortseinfahrten darauf hinzuweisen, dass es keine örtlichen Umleitung gibt.

Beim Rupertistadtfest 2014 im September sank die stündliche Frequenz von rund 220 Fahrzeuge auf rund 160 Fahrzeuge pro Stunde.

Schienenverkehr

Neumarkt am Wallersee liegt an der Westbahn und ist somit an das S-Bahn-System des Großraums der Stadt Salzburg angeschlossen. Zwei Mal täglich hält auch das private Personentransportunternehmen WESTbahn.

Linienbusverkehr

Neumarkt am Wallersee ist mit zwei Buslinien des Postbus im Salzburger Verkehrsverbund (SVV) erreichbar. Neben mehreren Haltestellen im gesamten Stadtgebiet gibt es eine zentrale Haltestelle beim Stadtamt sowie beim Bahnhof Neumarkt-Köstendorf.

Bahnhof Neumarkt-Köstendorf

Die Haltestelle Bahnhof Neumarkt-Köstendorf wird von folgenden Linien angefahren:

Quellen und Fußnoten

  1. Quelle www.dipfuchs.at
  2. Quelle www.sessionnet.at, Details, abgefragt am 16. September 2013
  3. es ist noch eine einspurige Straße vorhanden, die über Felder großräumig um das Stadtzentrum durch Bauerngehöfte führt und somit auch nicht als echte Alternative für die Bewohner zählt
  4. der eigentliche Parkplatz für den Sportplatz liegt auf dem höher gelegenen Plateau, wo sich auch das Schulzentrum befindet; er ist nur zu Fuß über eine Stiege erreichbar
  5. in einem Arbeitspapier "Entwicklungsziele und Maßnahmen" aus dem Jahr 2008 - siehe PDF - wird eine Fläche im Norden des Gemeindegebiets im Raum Bahnhof Neumarkt - Köstendorf bereits vorgeschlagen
  6. 6,0 6,1 6,2 Gespräch mit Amtsleiter Mag. Peter Reifberger mit Peter Krackowizer, 16. September 2013
  7. Quelle Gespräch Peter Krackowizer mit einer Anrainerin
  8. siehe Neumarkter Weinfest zum Weinen für viele Anrainer