Martin Hell (Landesarchäologe): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 13. August 2013, 12:54 Uhr
Hofrat Prof. DDr. h. c. Oberbaurat Dipl.-Ing. Martin Hell (* 6. April 1885 in Salzburg-Liefering; † 29. Jänner 1975 in Salzburg) war Techniker, Prähistoriker und langjähriger Landesarchäologe von Salzburg.
Leben
Martin Hell (Landesarchäologe) war Sohn des Volksschuldirektors Martin Hell d. Ä. (* 1842, † 1922).
Nach seinem Studium an der Technischen Hochschule in Wien war er von 1914 bis 1945 im Dienst der Salzburger Landesregierung tätig. Daneben beschäftigte er sich aber intensiv mit Archäologie, die er von 1909 bis zu seinem Tode betrieb. Weiters brachte er zahlreiche Publikationen zu Bereichen der Ur- und Frühgeschichte heraus.
Seine Forschungen, immer in engster Zusammenarbeit mit seiner aus Bad Reichenhall stammenden Frau Lina, geborene Hamberger, waren auch grundlegend für die Urgeschichte des Dürrnberges. Er dissertierte im Jahr 1926 an der Universität in Wien über „Neue Beiträge zur Vor- und Frühgeschichte des Dürrnberges bei Hallein“.[1]
Martin Hell war Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Vereinigungen. 1953 wurde ihm von der Universität München und 1955 von der Universität Wien das Ehrendoktorat ernannt.
Straßenbenennung
Nach ihm ist in der Stadt Hallein die Prof.-Martin-Hell-Straße benannt.
Quellen
- Haslinger, Adolf, Mittermayr, Peter (Hrsg.): "Salzburger Kulturlexikon", Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1
- ↑ Penninger, Ernst: Die Straßennamen der Stadt Hallein, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK) 110/111, 1970/71, S. 348 f.
| Vorgänger |
Obmann des Landesvereins für Höhlenkunde in Salzburg 1914 − 1918 |
Nachfolger |