Martin Huber (Politiker und Finanzbeamter): Unterschied zwischen den Versionen

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Dr. Martin Huber war in der Widerstandsbewegung "Österreichische Freiheitsbewegung" (06) tätig, die auch noch in den [[Nachkriegszeit|Nachkriegsmonaten]] neben den politischen Parteien aktiv war. Er war ein Mitbegründer der Salzburger ÖVP.<ref>[[Klaus Heitzmann]]: ''Die Wiesen wurden buchstäblich kahlgefressen. Aspekte der Kriegs- und Nachkriegsgeschichte im Lungau um 1945. Teil&nbsp;2''. In: [[Salzburg. Geschichte und Politik]] (Mitteilungen der [[Dr.-Hans-Lechner-Forschungsgesellschaft]]), [http://www.lechner-forschungsgesellschaft.at/typo3/fileadmin/Geschichte_und_Politik_1999_2_3_A_Heitzmann3.pdf 9.&nbsp;Jahr / 1999 / Nr.&nbsp;2/3−B,] S.&nbsp;3&nbsp;f.</ref>
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* [http://www.oe-journal.at/Aktuelles/!2005/0505/W2/31205sondersitzungSbg.htm Festliche Sondersitzung des Salzburger Landtages am 12. 05. 05 – Gedenken an Kriegsende, Staatsvertrag und EU-Mitgliedschaft]
 
* [http://www.oe-journal.at/Aktuelles/!2005/0505/W2/31205sondersitzungSbg.htm Festliche Sondersitzung des Salzburger Landtages am 12. 05. 05 – Gedenken an Kriegsende, Staatsvertrag und EU-Mitgliedschaft]
 
* [http://www.questiaschool.com/read/15309098  Donald R. Whitnah, Florentine E. Whitnah: Salzburg under Siege: U.S. Occupation, 1945-1955 Greenwood Press, 1991.]ISBN: 978-0-313-28116-7. S. 12.
 
* [http://www.questiaschool.com/read/15309098  Donald R. Whitnah, Florentine E. Whitnah: Salzburg under Siege: U.S. Occupation, 1945-1955 Greenwood Press, 1991.]ISBN: 978-0-313-28116-7. S. 12.
* [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/Stadtchronik_1945_bis_1955.pdf Salzburger Stadtchronik_1945_bis_1955](3. Mai 1945)
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Version vom 30. Januar 2013, 00:10 Uhr

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Dr. Martin Huber (* 14. Jänner 1893, † 18. April 1965) war ein Politiker der Christlichsozialen Partei und der ÖVP, der in den letzten Kriegstagen und der Nachkriegszeit eine gewisse Rolle spielte.

Leben

Die Widerstandsorganisation

Dr. Martin Huber war in der Widerstandsbewegung "Österreichische Freiheitsbewegung" (06) tätig, die auch noch in den Nachkriegsmonaten neben den politischen Parteien aktiv war. Er war ein Mitbegründer der Salzburger ÖVP.[1]

Die kritischen Nachkriegstage

Martin Huber trat am 30. April 1945 an den späteren Landeshauptmann Adolf Schemel heran, um im Hinblick auf die Gründung einer Landesregierung mit den Sozialdemokraten Verbindung aufzunehmen.

In der Folge trafen Huber und Schemel am 3. Mai 1945 in der Villa des Primararztes Josef Wegleitner mit dem Sozialdemokraten Anton Neumayr zu einem ersten Gespräch zusammen.

Danach begaben sie sich zum Rathaus, wo die Amerikanische Besatzungsmacht gerade ihr Hauptquartier bezogen hatte. Hier mussten sie feststellen, dass die Amerikaner bereits den Vorkriegs-Bürgermeister Richard Hildmann als Bürgermeister eingesetzt hatten. Sie verzichteten auf die Erklärung, dass sie sich als bessere Repräsentanten des demokratischen Österreich fühlten.

Beamtenlaufbahn

Dr. Martin Huber wirkte später als Präsident der Finanzlandesdirektion für Oberösterreich und Salzburg.

Familie

Dr. Martin Huber war verheiratet mit Martha geb. Daghofer (* 1893, 1965).

Das Familiengrab ist auf dem Salzburger Petersfriedhof.

Quellen

  • Inschriften auf dem Familiengrab auf dem Salzburger Petersfriedhof, Arkadengruft Nr. XXXV.
  1. Klaus Heitzmann: Die Wiesen wurden buchstäblich kahlgefressen. Aspekte der Kriegs- und Nachkriegsgeschichte im Lungau um 1945. Teil 2. In: Salzburg. Geschichte und Politik (Mitteilungen der Dr.-Hans-Lechner-Forschungsgesellschaft), 9. Jahr / 1999 / Nr. 2/3−B, S. 3 f.