Olympische Winterspiele 1964 in Innsbruck: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Salzburgbezug}}[[Datei:Manfred Stengl Josef Feistmantl Rodeln Olympiafahrt 1964.jpg|thumb|Auf dem Weg zur Goldmedaille: Der 18jährige Mittelschüler Manfred Stengl (hinten) gewann als Beisitzer mit Josef Feistmantl die Goldmedaille im Doppelsitzerbewerb bei den Olympischen Spielen in Innsbruck 1964.]]  
[[Datei:Salzburger Volksblatt Olympische Winterspiele 1964 in Innsbruck.jpg|thumb|Titelbild des "[[Salzburger Volksblatt]]s" anlässlich der Olympiade.]]
 
Die '''Olympischen Winterspiele 1964''' wurden vom [[29. Jänner]] bis [[9. Februar]] [[1964]] in der Landeshauptstadt von [[Tirol]], in Innsbruck, ausgetragen.  
Die '''Olympischen Winterspiele 1964''' wurden vom [[29. Jänner]] bis [[9. Februar]] [[1964]] in der Landeshauptstadt von [[Tirol]], in Innsbruck, ausgetragen.  


== Salzburg-Bezüge ==
== Salzburg-Bezüge ==
Österreich stellte mit 83 Teilnehmern die zweitstärkste Mannschaft hinter der gesamtdeutschen ([[DDR]] und West[[deutschland]]) mit 96 Teilnehmern. Die [[Russland|Sowjietunion]] war mit mit 25 Medaillen (11-8-6) die erfolgreichste Nation vor [[Österreich]] mit zwölf (4-5-3) und [[Norwegen]] mit 15 Medaillen (3-6-6).
Österreich stellte mit 83 Teilnehmern die zweitstärkste Mannschaft hinter der gesamtdeutschen ([[DDR]] und West[[deutschland]]) mit 96 Teilnehmern. Die [[Russland|Sowjietunion]] war mit mit 25 Medaillen (11-8-6) die erfolgreichste Nation vor [[Österreich]] mit zwölf (4-5-3) und [[Norwegen]] mit 15 Medaillen (3-6-6).
[[Datei:Manfred Stengl Josef Feistmantl Rodeln Olympiafahrt 1964.jpg|thumb|Auf dem Weg zur Goldmedaille: Der 18jährige Mittelschüler Manfred Stengl (hinten) gewann als Beisitzer mit Josef Feistmantl die Goldmedaille im Doppelsitzerbewerb bei den Olympischen Spielen in Innsbruck 1964.]]


Auf einer der beiden von [[Austrian Airlines]] bestellten "[[Caravelle]]" (SE 210) prangte das Logo der Olympischen Spiele in Innsbruck.
Auf einer der beiden von [[Austrian Airlines]] bestellten "[[Caravelle]]" (SE 210) prangte das Logo der Olympischen Spiele in Innsbruck.


Am Samstag, den [[25. Jänner]] 1964, brachten die "[[Salzburger Nachrichten]]" auf 16 Seiten Vorberichte zur Olympiade. Darunter auch eine Seite über die [[Porsche Konstruktionen KG]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]], die dem Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele in Innsbruck 250 VW-Kleinbusse und 100 VW-Personenwagen der Typen VW 1200 und VW 1500 zur Verfügung gestellt hatten. Als Werbe- und Pressechef des Unternehmens war Dr. [[Helmut Krackowizer]] in Innsbruck während der Winterspiele vertreten.
[[Datei:Caravelle 1962 01.jpg|thumb|Hier besuchte der Salzburger Redakteur [[Hans Heinrich Welser]] das Hauptwerk von ''Sud Aviation'' in Toulouse in Südfrankreich. Im Hintergrund die erste Maschine für [[Austrian Airlines]] in der Fertigung, die "Tirol" mit dem Logo der Olympischen Winterspiele 1964.]]
 
Am Samstag, den [[25. Jänner]] 1964, brachten die "[[Salzburger Nachrichten]]" auf 16 Seiten Vorberichte zur Olympiade. Darunter auch eine Seite über die [[Porsche Konstruktionen KG]] in der [[Stadt Salzburg]], die dem Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele in Innsbruck 250 VW-Kleinbusse und 100 VW-Personenwagen der Typen VW 1200 und VW 1500 zur Verfügung gestellt hatten. Als Werbe- und Pressechef des Unternehmens war Dr. [[Helmut Krackowizer]] in Innsbruck während der Winterspiele vertreten.


Die Eröffnungsfeier wurde durch die Klänge der [[Wiener Philharmoniker]] unter [[Karl Böhm]] gestaltet, wobei die 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und die 40. Sinfonie von [[Wolfgang Amadé Mozart]] intoniert wurden. Für die "Salzburger Nachrichten" berichtete unter anderem [[Kurt Bernegger]] von den Winterspielen.
Die Eröffnungsfeier wurde durch die Klänge der [[Wiener Philharmoniker]] unter [[Karl Böhm]] gestaltet, wobei die 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und die 40. Sinfonie von [[Wolfgang Amadé Mozart]] intoniert wurden. Für die "Salzburger Nachrichten" berichtete unter anderem [[Kurt Bernegger]] von den Winterspielen.


Am Donnerstag, den [[6. Februar]], lautete die Schlagzeile der Ausgabe der "Salzburger Nachrichten"
Am Donnerstag, den [[6. Februar]], lautete die Schlagzeile der Ausgabe der "Salzburger Nachrichten"
<blockquote>''Rodel-Gold und -Silber für Österreich. Josef Feistmantl/[[Manfred Stengl]] Olympiasieger im Rodel-Doppelsitzer vor Reinhold Senn/Helmut Thaler</blockquote>
<blockquote>''Rodel-Gold und -Silber für Österreich. [[Josef Feistmantl]]/[[Manfred Stengl]] Olympiasieger im Rodel-Doppelsitzer vor Reinhold Senn/Helmut Thaler</blockquote>
Der 18jährige Salzburger Manfred Stengl war Beifahrer und ging damals noch zur Schule. Er maturierte erst im Juni desselben Jahre am [[Bundesrealgymnasium Salzburg]]. Wegen des föhnigen Wetters wurde im Morgengrauen gefahren.
Der 18jährige Salzburger Manfred Stengl war Beifahrer und ging damals noch zur Schule. Er maturierte erst im Juni desselben Jahre am [[Bundesrealgymnasium Salzburg]]. Wegen des föhnigen Wetters fand der Bewerb auf der Bahn in Igls im Morgengrauen statt. Der Vater von Manfred, [[Friedrich Stengl|Fritz Stengl]], war beim "Goldlauf" seines Sohnes jedoch nicht dabei. Fritz Stengl war Vizepräsident des internationalen Schlittensportverbandes.  


== Bildergalerie ==
Anzumerken wäre, dass dieser Bewerb - Rodel-Doppelsitzer - bei der Winterolympiade 1964 in Innsbruck erstmals zur Austragung kam.
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Datei:Caravelle 1962 01.jpg| Hier besuchte der Salzburger Journalist [[Hans Heinrich Welser]] das Hauptwerk von ''Sud Aviation'' in Toulouse in Südfrankreich. Im Hintergrund die erste Maschine für [[Austrian Airlines]] in der Fertigung, die "Tirol" mit dem Logo der Olympischen Winterspiele 1964.
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== Quellen ==
== Quellen ==
* Archiv der "Salzburger Nachrichten"
* Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 6. Februar 1964
* {{wikipedia-de}}
* {{wikipedia-de}}



Aktuelle Version vom 29. April 2026, 09:55 Uhr

Titelbild des "Salzburger Volksblatts" anlässlich der Olympiade.

Die Olympischen Winterspiele 1964 wurden vom 29. Jänner bis 9. Februar 1964 in der Landeshauptstadt von Tirol, in Innsbruck, ausgetragen.

Salzburg-Bezüge

Österreich stellte mit 83 Teilnehmern die zweitstärkste Mannschaft hinter der gesamtdeutschen (DDR und Westdeutschland) mit 96 Teilnehmern. Die Sowjietunion war mit mit 25 Medaillen (11-8-6) die erfolgreichste Nation vor Österreich mit zwölf (4-5-3) und Norwegen mit 15 Medaillen (3-6-6).


Auf dem Weg zur Goldmedaille: Der 18jährige Mittelschüler Manfred Stengl (hinten) gewann als Beisitzer mit Josef Feistmantl die Goldmedaille im Doppelsitzerbewerb bei den Olympischen Spielen in Innsbruck 1964.

Auf einer der beiden von Austrian Airlines bestellten "Caravelle" (SE 210) prangte das Logo der Olympischen Spiele in Innsbruck.

Hier besuchte der Salzburger Redakteur Hans Heinrich Welser das Hauptwerk von Sud Aviation in Toulouse in Südfrankreich. Im Hintergrund die erste Maschine für Austrian Airlines in der Fertigung, die "Tirol" mit dem Logo der Olympischen Winterspiele 1964.

Am Samstag, den 25. Jänner 1964, brachten die "Salzburger Nachrichten" auf 16 Seiten Vorberichte zur Olympiade. Darunter auch eine Seite über die Porsche Konstruktionen KG in der Stadt Salzburg, die dem Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele in Innsbruck 250 VW-Kleinbusse und 100 VW-Personenwagen der Typen VW 1200 und VW 1500 zur Verfügung gestellt hatten. Als Werbe- und Pressechef des Unternehmens war Dr. Helmut Krackowizer in Innsbruck während der Winterspiele vertreten.

Die Eröffnungsfeier wurde durch die Klänge der Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm gestaltet, wobei die 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und die 40. Sinfonie von Wolfgang Amadé Mozart intoniert wurden. Für die "Salzburger Nachrichten" berichtete unter anderem Kurt Bernegger von den Winterspielen.

Am Donnerstag, den 6. Februar, lautete die Schlagzeile der Ausgabe der "Salzburger Nachrichten"

Rodel-Gold und -Silber für Österreich. Josef Feistmantl/Manfred Stengl Olympiasieger im Rodel-Doppelsitzer vor Reinhold Senn/Helmut Thaler

Der 18jährige Salzburger Manfred Stengl war Beifahrer und ging damals noch zur Schule. Er maturierte erst im Juni desselben Jahre am Bundesrealgymnasium Salzburg. Wegen des föhnigen Wetters fand der Bewerb auf der Bahn in Igls im Morgengrauen statt. Der Vater von Manfred, Fritz Stengl, war beim "Goldlauf" seines Sohnes jedoch nicht dabei. Fritz Stengl war Vizepräsident des internationalen Schlittensportverbandes.

Anzumerken wäre, dass dieser Bewerb - Rodel-Doppelsitzer - bei der Winterolympiade 1964 in Innsbruck erstmals zur Austragung kam.

Quellen