Konzertvereinigung Mozartchor Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Konzertvereinigung Mozartchor Salzburg''' war ein Salzburger klassisches Vokalensemble. | |||
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==Konzerttätigkeit== | ==Konzerttätigkeit== | ||
Bis | Als erstes Konzert wurde Mozarts "Große Messe in c-moll" im Passionsspielhaus [[Erl]] in [[Tirol]] gegeben. Bis zur Selbstauflösung im Mai [[2010]] entfaltete der Chor eine reiche Konzerttätigkeit, anfangs auch bei den [[Salzburger Festspiele]]n (u. a. langjährig [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] "c-moll-Messe" in [[Benediktinererzabtei St. Peter|St. Peter]]). Zahlreiche Auftritte in Salzburg, in anderen Städten [[Österreich]]s und in [[Deutschland]], [[Spanien]], [[Italien]] und [[Frankreich]] waren vor allem dem Werk Mozarts und anderen großen Werken der Chorliteratur gewidmet. In der Vorweihnachtszeit standen insbesondere die Veranstaltungen "Gang durch den Advent" (bis Dezember [[2008]]) sowie am/zum Todestag Mozarts ([[4. Dezember]]) dessen "Requiem d-moll KV 626" (zuletzt in der [[Franziskanerkirche]]) auf dem Programm. Der Chor bestand aus bis zu 60 ständigen, teilweise ausgebildeten Sängern, ein Großteil davon waren ordentliche Mitglieder. Die Chorarbeit und Präsentation wurde durch projektbezogen mitwirkende Gastsänger unterstützt. | ||
==Leiter== | ==Leiter== | ||
Künstlerische Leiter waren u. a.: | Künstlerische Leiter waren u. a.: | ||
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* | * 2000–2003: [[Günther Firlinger]] | ||
* 2004–2010: [[Karl Kamper]] | |||
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*[http://oekb.musicaustria.at/node/32481 Österreichischer Komponistenbund > Konzertvereinigung Mozartchor Salzburg] | * [http://oekb.musicaustria.at/node/32481 Österreichischer Komponistenbund > Konzertvereinigung Mozartchor Salzburg] | ||
* Privatarchiv (Dr. Wolfgang Muss, Salzburg) | |||
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Aktuelle Version vom 19. Februar 2026, 10:46 Uhr
Die Konzertvereinigung Mozartchor Salzburg war ein Salzburger klassisches Vokalensemble.
Gründung
Der Salzburger Mozartchor wurde 1966, initiiert von seinem nachmaligen langjährigen künstlerischen Leiter, Prof. Ernst Hinreiner, im Marmorsaal des Schlosses Mirabell in der Stadt Salzburg gegründet.
Konzerttätigkeit
Als erstes Konzert wurde Mozarts "Große Messe in c-moll" im Passionsspielhaus Erl in Tirol gegeben. Bis zur Selbstauflösung im Mai 2010 entfaltete der Chor eine reiche Konzerttätigkeit, anfangs auch bei den Salzburger Festspielen (u. a. langjährig Mozarts "c-moll-Messe" in St. Peter). Zahlreiche Auftritte in Salzburg, in anderen Städten Österreichs und in Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich waren vor allem dem Werk Mozarts und anderen großen Werken der Chorliteratur gewidmet. In der Vorweihnachtszeit standen insbesondere die Veranstaltungen "Gang durch den Advent" (bis Dezember 2008) sowie am/zum Todestag Mozarts (4. Dezember) dessen "Requiem d-moll KV 626" (zuletzt in der Franziskanerkirche) auf dem Programm. Der Chor bestand aus bis zu 60 ständigen, teilweise ausgebildeten Sängern, ein Großteil davon waren ordentliche Mitglieder. Die Chorarbeit und Präsentation wurde durch projektbezogen mitwirkende Gastsänger unterstützt.
Leiter
Künstlerische Leiter waren u. a.:
- 1966–1999: Ernst Hinreiner
- 2000–2003: Günther Firlinger
- 2004–2010: Karl Kamper
Quellen
- Österreichischer Komponistenbund > Konzertvereinigung Mozartchor Salzburg
- Privatarchiv (Dr. Wolfgang Muss, Salzburg)