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'''Werigand Rettensteiner''' [[OSB]] (* [[8. Jänner]] [[1751]] in [[Salzburg]]; † [[7. Oktober]] [[1822]] in [[Perwang am Grabensee|Perwang]]) war Pfarrer, Mönch der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] und Musiker.
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'''Werigand Rettensteiner''' [[OSB]] (* [[8. Jänner]] [[1751]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[7. Oktober]] [[1822]] in [[Perwang am Grabensee|Perwang]]) war Pfarrer, Mönch der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] und Musiker.
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Werigand Rettensteiner (Taufname Anton) war Konventschüler der Benediktinerabtei Michaelbeuern und gleichzeitig [[Domkapellknaben|Sängerknabe]] im Salzburger [[Kapellhaus]] unter [[Michael Haydn]]. [[1773]] legte er seine Ordensgelübde ab und wurde [[1775]] zum Priester geweiht. In Michaelbeuern war er Chorleiter und bis [[1783]] Katechet und Kastner.
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Franz Anton Rettensteiner war der Sohn des bürgerlichen Drechslermeisters Johann Ulrich Rettensteiner (* [[1696]]; † [[5. Juli]] [[1760]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/STB2/?pg=291 Sterbebuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band II, S. 285.]</ref> und seiner Frau Anna Maria, geborene Wagner.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TFB3/?pg=134 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band III, S. 128.]</ref> Er war Konventschüler der Benediktinerabtei Michaelbeuern und gleichzeitig [[Domkapellknaben|Sängerknabe]] im Salzburger [[Kapellhaus]] unter [[Michael Haydn]]. [[1773]] legte er seine Ordensgelübde ab, nahm den Ordensnamen Werigand an und wurde [[1775]] zum Priester geweiht. In Michaelbeuern war er Chorleiter und bis [[1783]] Katechet und Kastner.
    
Von [[1783]] bis 1786 wirkte er als Kooperator in Obersulz in [[Niederösterreich]], [[1786]] und 1787 wirkte er als Festprediger und ''Regens chori'' in seinem Heimatkloster. Weitere Stationen seines seelsorgerischen Wirkens waren [[Pfarre Lamprechtshausen|Lamprechtshausen]] ([[1787]] bis 1803), hier förderte er die Einrichtung einer [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt|Normalschule]], und Seewalchen am Attersee ([[1803]] bis 1810). Im Anschluss daran kehrte er als Ökonom ins Kloster zurück. [[1816]] bis [[1820]] war er [[Pfarrer von Dorfbeuern|Pfarrer]] von [[Dorfbeuern]] und danach bis zu seinem Tod Pfarrer von Perwang.
 
Von [[1783]] bis 1786 wirkte er als Kooperator in Obersulz in [[Niederösterreich]], [[1786]] und 1787 wirkte er als Festprediger und ''Regens chori'' in seinem Heimatkloster. Weitere Stationen seines seelsorgerischen Wirkens waren [[Pfarre Lamprechtshausen|Lamprechtshausen]] ([[1787]] bis 1803), hier förderte er die Einrichtung einer [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt|Normalschule]], und Seewalchen am Attersee ([[1803]] bis 1810). Im Anschluss daran kehrte er als Ökonom ins Kloster zurück. [[1816]] bis [[1820]] war er [[Pfarrer von Dorfbeuern|Pfarrer]] von [[Dorfbeuern]] und danach bis zu seinem Tod Pfarrer von Perwang.
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Rettensteiner war eng mit Michael Haydn befreundet. In seiner Arnsdorfer Pfarrerszeit war er an Haydns Männerquartett (Männerchor) beteiligt. Für das Quartett lieferte er deutsche Texte sowie Abschriften und Bearbeitungen. Für seinen Freund übersetzte er auch zahlreiche lateinische Kirchenlieder ins Deutsche. Rettensteiner sammelte auch Materialien zu Haydns Leben und Werk. Nach Haydns Tod regte er die Errichtung eines Denkmals in der [[Stiftskirche St. Peter]] an.
 
Rettensteiner war eng mit Michael Haydn befreundet. In seiner Arnsdorfer Pfarrerszeit war er an Haydns Männerquartett (Männerchor) beteiligt. Für das Quartett lieferte er deutsche Texte sowie Abschriften und Bearbeitungen. Für seinen Freund übersetzte er auch zahlreiche lateinische Kirchenlieder ins Deutsche. Rettensteiner sammelte auch Materialien zu Haydns Leben und Werk. Nach Haydns Tod regte er die Errichtung eines Denkmals in der [[Stiftskirche St. Peter]] an.
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==Quelle==
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== Quelle ==
* Barbara Boisits, Art. „Rettensteiner, P. Werigand OSB (Anton), in: Oesterreichisches Musiklexikon online, Zugriff: 22.8.2017 (http://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_R/Rettensteiner_Werigand.xml).  
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* [http://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_R/Rettensteiner_Werigand.xml Boisits, Barbara: ''Rettensteiner, P. Werigand OSB (Anton)'', in: Oesterreichisches Musiklexikon online], abgerufen am 22. August 2017.
 
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== Einzelnachweise ==
{{SORTIERUNG: Rettensteiner, Werigand}}
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[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Geboren 1751]]
 
[[Kategorie:Geboren 1751]]
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[[Kategorie:Gestorben 1822]]