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* [[7. September]] 1952 beim Straßenrennen in Salzburg-[[Liefering]], dem späteren [[1. Mai Rennen]]: 2. im Rennen bis 750 cm³ Beiwagen auf BWM<br> | * [[7. September]] 1952 beim Straßenrennen in Salzburg-[[Liefering]], dem späteren [[1. Mai Rennen]]: 2. im Rennen bis 750 cm³ Beiwagen auf BWM<br> | ||
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* [http://www.motorsportstatistik.com/Rennsportstatistik-%D6sterreich/WM-Piloten%20Oesterreich/Kussin/Kussin.htm www.motorsportstatistik.com] | * [http://www.motorsportstatistik.com/Rennsportstatistik-%D6sterreich/WM-Piloten%20Oesterreich/Kussin/Kussin.htm www.motorsportstatistik.com] | ||
| − | * [ | + | * [[Motorrad-Literatur- und Bildarchiv Prof. Dr. Helmut Krackowizer]] |
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Version vom 10. Juni 2012, 19:51 Uhr
Ernst Kussin (* 21. Februar [oder Jänner?] 1918 in Nürnberg, Bayern, † 5. März 1998 in Salzburg) war ein bekannter Salzburger Motorradrennfahrer der Nachkriegsjahre.
Leben
Schon mit 15 Jahren fuhr Ernst Kussin zum ersten Mal ein Motorrad. Er nahm an verschiedenen Wertungsfahrten teil: Alpenfahrt 1937, 1938 und 1939 sowie an der Deutschland-Fahrt 1934.
Nach dem Krieg erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft (geborener Deutscher) und fuhr dann bis 1955 Rennen mit BMW und Norton, Wertungsfahrten mit Triumph, neben Solomaschinen fuhr er auch Beiwagengespanne. Er war auch eines der ersten Mitglieder des ARBÖ Hallein und in den frühen Jahren auch als ehrenamtlicher Pannenfahrer beim ARBÖ im Einsatz.
Er war gut mit Ernst Kronreif I. befreundet und brachte diesen mit dem Kompagnon von Moser, mit Hans Trunkenpolz, zusammen, die dann gemeinsam KTM gründeten. Mitte der 1950er-Jahre war er "Kapitän" der KTM-Rennmannschaft für Geländesport (so genannte "Sechs-Tage-Rennen", auch bekannt unter "Six Days").
Kussin war auch maßgeblich am Aufbau des Halleiner Motorenwerks beteiligt.
Erfolge
Ernst Kussin fuhr sowohl Solo-Rennmaschinen als auch Beiwagenrennen als Fahrer:
- 1951: 16./17. Juni : Internationale Österreichische Alpenfahrt
- wird in der Wertungsgruppe 8 für Motorräder 250 cm³ auf Triumpf Vierter und gewinnt eine Silbermedaille
- 9. Juni 1952 beim Sandbahnrennen auf der Parscher Trabrennbahn: Sieger im Rennen bis 750 cm³ Beiwagen mit einem Schnitt von 91,8 km/h;
- 7. September 1952 beim Straßenrennen in Salzburg-Liefering, dem späteren 1. Mai Rennen: 2. im Rennen bis 750 cm³ Beiwagen auf BWM
- 1952: Österreichischer Meister in der Klasse Beiwagen
- 1953: Österreichischer Meister in der Klasse Beiwagen
- 1954: Beim "Großen Preis von Deutschland" belegte er mit Franz Steidel im "Boot" den sechsten Platz in der Beiwagenklasse und wurde in der Weltmeisterschaft Zehnter
- 1955: Österreichischer Meister in der Klasse Beiwagen
(auszugsweise, unvollständig)