Krautturm (Festung Hohensalzburg): Unterschied zwischen den Versionen
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== Beichtvaterstöckl == | == Beichtvaterstöckl == | ||
An die Stelle des Krautturms trat im Burghof gegen Ende des [[17. Jahrhundert]]s ein viereckiges, turmartiges Gebäude. Im den unteren | An die Stelle des Krautturms trat im Burghof gegen Ende des [[17. Jahrhundert]]s ein viereckiges, turmartiges Gebäude. Im den unteren Geschoßen befindet sich das [[Beichtvaterstöckl (Festung Hohensalzburg)|Beichtvaterstöckl]]. Im obersten Geschoss endet der Wehrgang der Ringmauer. Es befindet sich dort der Zugang zum [[Salzburger Stier (Festung Hohensalzburg)|Salzburger Stier]], einem Hornwerk, das einmal täglich um 11:00 Uhr weithin hörbar gespielt wird. | ||
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* {{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}} | * {{Quelle 900 Jahre Festung Hohensalzburg}} | ||
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Aktuelle Version vom 17. Juni 2025, 19:32 Uhr
Der Krautturm war ein Rundturm der Festung Hohensalzburg auf dem Festungsberg in der Altstadt der Stadt Salzburg.
Geschichte
Der Rundturm wurde vor 1465 unter Fürsterzbischof Burkhard von Weißpriach errichtet. Er war an der Nordseite auf die äußere Ringmauer aufgesetzt, deren Wehrgang sich an dieser Stelle im Grundriss einen engen Bogen und einen rechten Winkel beschrieb und sich dann einige Meter tiefer nach Osten hin fortsetzte. Der runde Krautturm erhob sich über einem überhängend abfallenden Felsen an der Nordseite des Festungsberges. Deshalb ragte er nicht wie die anderen Rundtürme ganz nach außen, sondern nach innen in den Burghof hinein. Auf Grund seiner Lage ist auch der Eingang zur Georgskirche seitwärts nach Süden verschoben.
Der Krautturm war zur Verteidigung in Richtung Westen weniger gut geeignet, weil ein Beschuss entlang der Ringmauer nach Westen schwer möglich war.
Als Leonhard von Keutschach etwa 1500 das Innere Schloss zu einer mit eigenem Wehrgraben versehenen inneren Burg ausbaute, wurde der Krautturm zurückgebaut. 1642 wird der Krautturm als Wehrturm letztmalig erwähnt. Wann der Krautturm tatsächlich weitestgehend abgebrochen wurde, ist nicht geklärt. Heute noch erkennen ist sein Fundament bzw. sein runder Unterbau.
Beichtvaterstöckl
An die Stelle des Krautturms trat im Burghof gegen Ende des 17. Jahrhunderts ein viereckiges, turmartiges Gebäude. Im den unteren Geschoßen befindet sich das Beichtvaterstöckl. Im obersten Geschoss endet der Wehrgang der Ringmauer. Es befindet sich dort der Zugang zum Salzburger Stier, einem Hornwerk, das einmal täglich um 11:00 Uhr weithin hörbar gespielt wird.
Plan
Quellen
- Schlegel, Richard: Veste Hohensalzburg Geschichte von 1077 bis ins 20. Jhdt, Bildband mit Lichtbildern von Alois Schmiedbauer, Otto Müller Verlag Salzburg, 224 Seiten, 1952[1]
- Zwink, Eberhard (Hrsg.), Autoren: Dopsch, Heinz; Heger, Norbert; Heinisch, Reinhard Rudolf; Schlegel, Richard; Schlegel, Walter; Wagner, Franz; Walterskirchen, Gerhard und Zaisberger, Friederike: 900 Jahre Festung Hohensalzburg, Landesfest 4. bis 12. Juni 1977, Schriftenreihe des Landespressebüros, Salzburg 1977