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'''Nemapogon koenigi''' Capuse, 1967 ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Tineidae]].
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'''Nemapogon koenigi''' Căpuşe, 1967: 109-110 ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Tineidae]] (echte Motten).
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==Diagnose==
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Anhand der schwarzbraunen Grundfarbe der Vorderflügel, der weißen Vorderrandshäkchen und der weiß durchschnittenen Fransen kann die Art üblicherweise habituell gut erkannt werden.
    
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
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''N. koenigi'' wurde in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] erst 2015, in der [[Stadt Salzburg]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011), im Stadtteil [[Gnigl]], das erste Mal nachgewiesen (Embacher et al. 2016). Seither wurden noch drei weitere Funde aus [[Parsch]], sowie aus [[Saalfelden]] (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]]) bekannt. Die Höhenverbreitung ist damit von rund 420 bis 760 [[m ü. A.]] belegt. Alle Tiere wurden im Siedlungsraum gefunden, wobei die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines in den Monaten Juni und Juli angetroffen wurden ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2020).
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''N. koenigi'' wurde in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] erst 2015, in der [[Stadt Salzburg]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011), im Stadtteil [[Gnigl]], das erste Mal nachgewiesen (Embacher et al. 2016). Seither folgten weitere Funde in [[Parsch]] (ebenfalls Zone Ia), in [[Guggenthal]] bei [[Koppl]] (Zone I: [[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), sowie aus [[Saalfelden]] (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]]). Die Höhenverbreitung ist damit von rund 430 bis 740 [[m ü. A.]] belegt. Alle Tiere wurden im Siedlungsraum gefunden, wobei die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines in den Monaten Juni und Juli angetroffen wurden ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2024).
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==Nachbarfaunen==
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Bei Huemer (2013) fehlen neben Salzburg Meldungen aus [[Wien]] und dem [[Burgenland]], in der [[Steiermark]] ist das Vorkommen fraglich. Klimesch (1990) gibt die Art aus allen drei Landesteilen an, ebenso Halsberger & Segerer (2016) aus allen Naturräumen von [[Bayern]], wobei die Funde im voralpinen Hügel- und Moorland ([[Alpenvorland]]) und den [[Alpen]] allerdings vor der Jahrtausendwende liegen.
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
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In einem Fall ist die tageszeitliche Flugaktivität von 20 bis 21 Uhr belegt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2020), sonst ist über die Lebensweise der Tiere oder die Entwicklungsstadien der Art aus Salzburg nichts bekannt. Auch eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung in Salzburg ist zur Zeit mangels Daten zu Lebensraum und Lebensweise noch nicht möglich.
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In einem Fall ist die tageszeitliche Flugaktivität von 20 bis 21 Uhr belegt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2024), sonst ist über die Lebensweise der Tiere oder die Entwicklungsstadien der Art aus Salzburg nichts bekannt. Auch eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung in Salzburg ist zur Zeit mangels Daten zu Lebensraum und Lebensweise noch vorläufig (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024).
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==
 
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[[SALZBURGWIKI:Projekt_Fauna_und_Flora|Projekt: Fauna und Flora von Salzburg]]
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{{Fauna und Flora Projekt}}
    
== Bilder ==
 
== Bilder ==
 
* {{Commonscat|Nemapogon koenigi}}
 
* {{Commonscat|Nemapogon koenigi}}
 
==Quellen==
 
==Quellen==
{{Quelle Embacher et al.}}
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{{Quelle Embacher et al. 2024}}
 
*Embacher, G., M. A. Kurz, H. Pohla & P. Gros 2016. Vierter Nachtrag zu "Die Schmetterlinge des Landes Salzburg" (Insecta: Lepidoptera). Beiträge zur Entomofaunistik 17: 55-61.
 
*Embacher, G., M. A. Kurz, H. Pohla & P. Gros 2016. Vierter Nachtrag zu "Die Schmetterlinge des Landes Salzburg" (Insecta: Lepidoptera). Beiträge zur Entomofaunistik 17: 55-61.
*[[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]]; [[Marion Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2020. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 20 Jänner 2020].
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*Haslberger, A. &amp; A.H. Segerer 2016. Systematische, revidierte und kommentierte Checkliste der Schmetterlinge [[Bayern]]s (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 106. Supplement: 336 pp.
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*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
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*Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum [[Linz]]: 1–332.
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*[[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]]; [[Marion Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2024. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2024.11.08].
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== Einzelnachweis ==
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<references />
    
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]