Sterrhopterix standfussi: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Sterrhopterix standfussi''' (''Psyche standfussi'' Wocke, [[1851]]) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Psychidae]].
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'''Sterrhopterix standfussi''' (''Psyche standfussi'' Wocke, [[1851]]: 16) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Psychidae]].
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Im Gegensatz zu ''[[Sterrhopterix fusca]]'' sind die Männchen deutlich größer, ebenso die Säcke, die zudem noch unregelmäßiger belegt sind.
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
''S. standfussi'' ist in [[Land Salzburg|Salzburg]] bereits in allen Landesteilen mit Ausnahme der [[Stadt Salzburg]] nachgewiesen worden ([[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] [[2011]]). In Zone I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) ist die montane Art aber nur im [[Wallersee]]moor ein einziges Mal durch [[Fritz Mairhuber]] gefunden worden (am [[6. Juni]] [[1964]]). Dieser Fundort liegt in nur knapp über 500 m Höhe, während die Art sonst im Bereich von 800 - 1700 m Höhe anzutreffen ist. Hier bewohnt ''S. standfussi'' besonders warmtrockene, lichte Nadelmischwälder mit [[Erica]]-Beständen auf basischem Untergrund, wo die Säcke besonders an Felsabbrüchen und Felsblöcken gefunden werden können. Die Männchen fliegen im Juni und Juli, erwachsene Raupen sind noch Anfang Juni anzutreffen. Die Entwicklung dauert vermutlich zwei Jahre.
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''S. standfussi'' ist in [[Land Salzburg|Salzburg]] bereits in allen Landesteilen mit Ausnahme der [[Stadt Salzburg]] nachgewiesen worden ([[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] [[2024]]). In Zone I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) ist die montane Art aber nur im [[Wallersee]]moor ein einziges Mal durch [[Fritz Mairhuber]] gefunden worden (am [[6. Juni]] [[1964]]). Dieser Fundort liegt, so wie jener im Bluntautal, in nur knapp über 500 m Höhe, während die Art sonst im Bereich von 800 bis 1700 m Höhe anzutreffen ist. Hier bewohnt ''S. standfussi'' besonders warmtrockene, lichte Nadelmischwälder mit [[Erica carnea]]-Beständen auf basischem Untergrund, wo die Säcke besonders an Felsabbrüchen und Felsblöcken gefunden werden können. Die Männchen fliegen im Juni und Juli, erwachsene Raupen sind noch Anfang Juni anzutreffen. Die Entwicklung dauert vermutlich zwei Jahre.
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==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
 
Über die Biologie der [[Glossar Biologie#I|''Imagines'']] ist in Salzburg nichts bekannt. Auch die Nahrungspflanzen der Raupen sind unbekannt. Eine verlässliche Aussage über eine eventuelle Gefährdung der Art ist daher nicht möglich, obwohl auf Basis der bisher bekannten Lebensräume eine potentielle Bedrohung anzunehmen ist.
 
Über die Biologie der [[Glossar Biologie#I|''Imagines'']] ist in Salzburg nichts bekannt. Auch die Nahrungspflanzen der Raupen sind unbekannt. Eine verlässliche Aussage über eine eventuelle Gefährdung der Art ist daher nicht möglich, obwohl auf Basis der bisher bekannten Lebensräume eine potentielle Bedrohung anzunehmen ist.

Version vom 3. Februar 2025, 10:42 Uhr

Männchen-Sack: Osttirol, Lienzer Dolomiten, Insteinalm Umgebung, 2004.06.11

Sterrhopterix standfussi (Psyche standfussi Wocke, 1851: 16) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Psychidae.

Diagnose

Im Gegensatz zu Sterrhopterix fusca sind die Männchen deutlich größer, ebenso die Säcke, die zudem noch unregelmäßiger belegt sind.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

S. standfussi ist in Salzburg bereits in allen Landesteilen mit Ausnahme der Stadt Salzburg nachgewiesen worden (Embacher et al. 2024). In Zone I (Alpenvorland und Flyschzone) ist die montane Art aber nur im Wallerseemoor ein einziges Mal durch Fritz Mairhuber gefunden worden (am 6. Juni 1964). Dieser Fundort liegt, so wie jener im Bluntautal, in nur knapp über 500 m Höhe, während die Art sonst im Bereich von 800 bis 1700 m Höhe anzutreffen ist. Hier bewohnt S. standfussi besonders warmtrockene, lichte Nadelmischwälder mit Erica carnea-Beständen auf basischem Untergrund, wo die Säcke besonders an Felsabbrüchen und Felsblöcken gefunden werden können. Die Männchen fliegen im Juni und Juli, erwachsene Raupen sind noch Anfang Juni anzutreffen. Die Entwicklung dauert vermutlich zwei Jahre.

Biologie und Gefährdung

Über die Biologie der Imagines ist in Salzburg nichts bekannt. Auch die Nahrungspflanzen der Raupen sind unbekannt. Eine verlässliche Aussage über eine eventuelle Gefährdung der Art ist daher nicht möglich, obwohl auf Basis der bisher bekannten Lebensräume eine potentielle Bedrohung anzunehmen ist.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.

Quellen

  • Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2011. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 08 August 2011].