Josef Dürnberger (Priester): Unterschied zwischen den Versionen

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Mag. '''Josef Dürnberger''' (* [[21. Jänner]] [[1948]] in Weißenbach bei Lofer; † [[7. November]] [[2024]] in [[Salzburg (Stadt)|Salzburg]]) war ein ehemaliger [[Katholische Kirche|römisch-katholischer]] Priester und Pfarrer.
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Mag. '''Josef Dürnberger''' (* [[21. Jänner]] [[1948]] in [[Weißbach bei Lofer]]; † [[7. November]] [[2024]] in der [[Stadt Salzburg]]) war ein laisierter [[Katholische Kirche|römisch-katholischer]] Priester und ehemaliger Pfarrer.
  
 
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Dürnberger stammte aus [[St. Martin bei Lofer]].
 
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Er schlug die geistliche Laufbahn ein und empfing im Jahr [[1973]] in der [[Stadt Salzburg]] die Priesterweihe. Die Primiz hielt er in der [[Pfarre Weißbach bei Lofer]].
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Er schlug die geistliche Laufbahn ein und empfing im Jahr [[1973]] in der Stadt Salzburg die Priesterweihe. Die Primiz hielt er in der [[Pfarre Weißbach bei Lofer]].
  
 
Josef Dürnberger war als Kaplan in der [[Stadtpfarre Salzburg-Nonntal|Pfarre St. Erhard im Nonntal]] tätig, als er seine spätere Frau Sylvia kennenlernte. Sie war eine der engagierten Pfarrhelferinnen. Die beiden wurden ein Paar.
 
Josef Dürnberger war als Kaplan in der [[Stadtpfarre Salzburg-Nonntal|Pfarre St. Erhard im Nonntal]] tätig, als er seine spätere Frau Sylvia kennenlernte. Sie war eine der engagierten Pfarrhelferinnen. Die beiden wurden ein Paar.
  
Gemeinsam gingen sie nach [[Bürmoos]], wo sie von 1982 bis 1988 in der [[Pfarre Bürmoos|Pfarre]] tätig waren: Josef Dürnberger als Pfarrer und Sylvia als Pastoralassistentin. Sie trugen durch Familienmessen, Jungschar u. v. m. viel zur Belebung des kirchlichen Lebens bei.
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Gemeinsam gingen sie nach [[Bürmoos]], wo sie von [[1982]] bis [[1988]] in der [[Pfarre Bürmoos|Pfarre]] tätig waren: Josef Dürnberger als Pfarrer und Sylvia als Pastoralassistentin. Sie trugen durch Familienmessen, Jungschar u. v. m. viel zur Belebung des kirchlichen Lebens bei.
  
 
Diese Tätigkeiten setzten sie von 1988 an in der [[Pfarre St. Johann im Pongau]] fort.
 
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Nach der Geburt ihres Sohnes erhielten Josef und Sylvie von Erzbischof [[Georg Eder (Erzbischof)|Georg Eder]] einen entzückenden Brief, in dem dieser das neue Leben willkommen hieß. Wenige Monate danach heirateten sie, standesamtlich und kirchlich.
 
Nach der Geburt ihres Sohnes erhielten Josef und Sylvie von Erzbischof [[Georg Eder (Erzbischof)|Georg Eder]] einen entzückenden Brief, in dem dieser das neue Leben willkommen hieß. Wenige Monate danach heirateten sie, standesamtlich und kirchlich.
  
Josef Dürnberger lernte in der Kirchenbeitragsstelle mit dem Computer umzugehen, legte die Sachbearbeiterprüfung ab, arbeitete zehn Jahre lang in einem netten Team und ging 2012 in Pension.
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Josef Dürnberger lernte in der [[Finanzkammer der Erzdiözese Salzburg#Kirchenbeitragsstelle|Kirchenbeitragsstelle]] mit dem Computer umzugehen, legte die Sachbearbeiterprüfung ab, arbeitete zehn Jahre lang in einem netten Team und ging [[2012]] in Pension.
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==

Version vom 11. November 2024, 18:32 Uhr

Mag. Josef Dürnberger (* 21. Jänner 1948 in Weißbach bei Lofer; † 7. November 2024 in der Stadt Salzburg) war ein laisierter römisch-katholischer Priester und ehemaliger Pfarrer.

Leben

Dürnberger stammte aus St. Martin bei Lofer.

Er schlug die geistliche Laufbahn ein und empfing im Jahr 1973 in der Stadt Salzburg die Priesterweihe. Die Primiz hielt er in der Pfarre Weißbach bei Lofer.

Josef Dürnberger war als Kaplan in der Pfarre St. Erhard im Nonntal tätig, als er seine spätere Frau Sylvia kennenlernte. Sie war eine der engagierten Pfarrhelferinnen. Die beiden wurden ein Paar.

Gemeinsam gingen sie nach Bürmoos, wo sie von 1982 bis 1988 in der Pfarre tätig waren: Josef Dürnberger als Pfarrer und Sylvia als Pastoralassistentin. Sie trugen durch Familienmessen, Jungschar u. v. m. viel zur Belebung des kirchlichen Lebens bei.

Diese Tätigkeiten setzten sie von 1988 an in der Pfarre St. Johann im Pongau fort.

In beiden Gemeinden schlug ihnen immer viel Wohlwollen entgegen. Als Josef Dürnberger nach 19-jähriger Partnerschaft überraschend Vaterfreuden entgegensah, änderte sich alles. Das Paar zog wieder nach Salzburg, Josef offenbarte sich der kirchlichen Obrigkeit. Es wurde entschieden, dass er nicht mehr in der Seelsorge tätig sein durfte, auch nicht in der Krankenhausseelsorge (bei der es viele verheiratete Priester gibt) oder der Telefonseelsorge und nicht als Religionslehrer. Schweren Herzens musste er von der Tätigkeit, die ihm 30 Jahre lang Leben und Berufung gewesen war, Abschied und mit einem Posten bei der Kirchenbeitragsstelle der Erzdiözese vorlieb nehmen.

Nach der Geburt ihres Sohnes erhielten Josef und Sylvie von Erzbischof Georg Eder einen entzückenden Brief, in dem dieser das neue Leben willkommen hieß. Wenige Monate danach heirateten sie, standesamtlich und kirchlich.

Josef Dürnberger lernte in der Kirchenbeitragsstelle mit dem Computer umzugehen, legte die Sachbearbeiterprüfung ab, arbeitete zehn Jahre lang in einem netten Team und ging 2012 in Pension.

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Franz Königsberger

Dechant von St. Johann im Pongau
1991?–2001?
Nachfolger

Andreas Radauer

Zeitfolge
Zeitfolge