Salzachtal Bundesstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Die sog. '''Salzachtal Bundesstraße''' ist unter der Bezeichnung B 311 oder auch Pinzgauer Straße bekannt, aber dennopch seit  2002 Landesstraße.
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==Verlauf==
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Sie ist Teil der kürzesten und wichtigsten innerösterreichischen Ost-West-Verbindung. Sie führt von [[Bischofshofen]] über die Orte [[St. Johann im Pongau]], [[Schwarzach]], [[Lend]], [[Taxenbach]], [[Bruck an der Großglocknerstraße]], [[Zell am See]], [[Maishofen]], [[Saalfelden]], [[Weißbach bei Lofer]] und [[St. Martin bei Lofer]] nach [[Lofer]]. Sie bildet damit auch die Hauptverbindung zwischen den Bezirken [[Pongau]] und [[Pinzgau]].
| colspan="2" | [[Datei:Reste der alten Wehranlage am Pass Lueg.jpg|280px]]
==Geschichte==
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Sie sollte in der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s zur Schnellstraße (S 11) ausgebaut werden, wobei aber nur drei Abschnitte verwirklicht wurden: die Umfahrungen Bischofshofen und Bruck an der Großglocknerstraße, sowie der Abschnitt zwischen der Einmündung der [[Gasteiner Straße]] bis kurz vor Taxenbach. Das Schnellstraßenprojekt wurde [[1986]] aufgegeben.
! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Name der Straße
Eine weitere wichtige Ausbaumaßnahme war der [[Schmittentunnel]] zur Umfahrung von  Zell am See.
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Seit 1. April 2002 steht die B 311 unter Landesverwaltung und ist seither Landesstraße.
| Ziffer: || B 159
==Mehr dazu==
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* Deutschsprachige Wikipedia, Stichwort Pinzgauer Straße
| Länge: || XXX km
==Quelle==
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* Deutschsprachige Wikipedia, Stichwort Pinzgauer Straße
| davon in Sbg: || XXX km
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| Startpunkt: || Stadt Salzburg
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| Endpunkt: || Bischofshofen
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'''Salzachtal Bundesstraße''' ist die alte Bezeichnung einer [[Bundesstraße]], die von der [[Stadt Salzburg]] bis zum [[Pass Thurn]] führte.
 
== Verlauf ==
Der Verlauf war so, dass er in Wesentlichen mit
* dem heutigen Verlauf der B 159, der [[Salzachtal Straße]] von der Stadt Salzburg bis [[Bischofshofen]],
* einem Teil des heutigen Verlaufs der B&nbsp;311, der [[Pinzgauer Straße]] von [[Bischofshofen]] über ''Bruck an der Glockner<!--so hieß es damals wirklich, ausbessern daher völlig unnötig!--> Straße (heute [[Bruck an der Großglocknerstraße]] geschrieben) bis [[Bruckberg]],
* dem heutigen Verlauf der B&nbsp;168, der [[Mittersiller Straße]] von Bruckberg über [[Uttendorf]] bis [[Mittersill]] und
* einem Teil des heutigen Verlaufs der B&nbsp;161, der [[Pass&nbsp;Thurn&nbsp;Straße]] von Mittersill bis zum Pass Thurn
übereinstimmte<ref>Bundesstraßengesetz 1948 (Bundesgesetz vom 18. Februar 1948, betreffend die Bundesstraßen), [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1948_59_0/1948_59_0.pdf BGBl.&nbsp;Nr.&nbsp;59/1948.]</ref>.
 
Die derzeit (Stand 2024) für das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] maßgebliche Einteilung des Bundesstraßennetzes (jetzt: Netzes der [[Bundesstraße|Landesstraßen&nbsp;B]]) beruht auf dem Bundesstraßengesetz&nbsp;1971<ref>Bundesgesetz vom 16. Juli 1971, betreffend die Bundesstraßen (Bundesstraßengesetz&nbsp;1971 — BStG&nbsp;1971), [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1971_286_0/1971_286_0.pdf BGBl. Nr.&nbsp;286/1971].</ref>, das einen Teil der Salzachtal Bundesstraße durch eine Schnellstraße, die S&nbsp;11&nbsp;Pinzgauer Straße, ersetzen wollte und daher die B&nbsp;159&nbsp;Salzachtal Straße schon in Bischofshofen enden ließ; dementsprechend wurden Teilstrecken der Salzachtal Bundesstraße teils zu Teilstrecken anderer Bundesstraßen erklärt, teils − nach Fertigstellung der B&nbsp;311 [[Pinzgauer Straße]] − als Bundesstraßen aufgelassen<ref>Kundmachung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 8. Februar 1977 gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Salzburg, [https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1977_112_0/1977_112_0.html BGBl. Nr.&nbsp;112/1977.]</ref> (jedoch vereinzelt als [[Landesstraße]]n übernommen, wodurch etwa die L&nbsp;257 [[Brucker Landesstraße]] [siehe dort] entstand).  
 
== Nachwirkungen ==
Die alte Bezeichnung und der seinerzeitige Verlauf wirken noch auf der Ebene der von den Gemeinden festgelegten örtlichen Straßennamen fort, so
* in [[Anif]],
* in [[Hallein]] (mittlerweile wurde hier aber die ''Salzachtal Bundesstraße Nord'' in [[Salzburgerstraße#Hallein|Salzburgerstraße]], die ''Salzachtal Bundesstraße Süd'' in [[Salzachtalstraße]] umbenannt) und
* besonders in [[Zell am See]], wo die örtliche Bezeichnung "[[Salzachtal Bundesstraße (Zell am See)|Salzachtal Bundesstraße]]" (auch: <!--laut Telefonbuch-->Salzachtal-Bundesstraße) mit der Bezeichnung der Bundesstraße − seit 2002: Landesstraße&nbsp;B − "[[Mittersiller Straße]]" kontrastiert.
 
== Bilder ==
{{Bildkat|Salzachtal Straße}}
== Quellen ==
<references/>
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Straße]]
[[Kategorie:Landesstraße]]
[[Kategorie:Verkehr]]
[[Kategorie:Verkehr]]

Aktuelle Version vom 5. Juni 2024, 17:18 Uhr

Bild
Name der Straße
Ziffer: B 159
Länge: XXX km
davon in Sbg: XXX km
Startpunkt: Stadt Salzburg
Endpunkt: Bischofshofen

Salzachtal Bundesstraße ist die alte Bezeichnung einer Bundesstraße, die von der Stadt Salzburg bis zum Pass Thurn führte.

Verlauf

Der Verlauf war so, dass er in Wesentlichen mit

übereinstimmte[1].

Die derzeit (Stand 2024) für das Land Salzburg maßgebliche Einteilung des Bundesstraßennetzes (jetzt: Netzes der Landesstraßen B) beruht auf dem Bundesstraßengesetz 1971[2], das einen Teil der Salzachtal Bundesstraße durch eine Schnellstraße, die S 11 Pinzgauer Straße, ersetzen wollte und daher die B 159 Salzachtal Straße schon in Bischofshofen enden ließ; dementsprechend wurden Teilstrecken der Salzachtal Bundesstraße teils zu Teilstrecken anderer Bundesstraßen erklärt, teils − nach Fertigstellung der B 311 Pinzgauer Straße − als Bundesstraßen aufgelassen[3] (jedoch vereinzelt als Landesstraßen übernommen, wodurch etwa die L 257 Brucker Landesstraße [siehe dort] entstand).

Nachwirkungen

Die alte Bezeichnung und der seinerzeitige Verlauf wirken noch auf der Ebene der von den Gemeinden festgelegten örtlichen Straßennamen fort, so

Bilder

 Salzachtal Bundesstraße – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

  1. Bundesstraßengesetz 1948 (Bundesgesetz vom 18. Februar 1948, betreffend die Bundesstraßen), BGBl. Nr. 59/1948.
  2. Bundesgesetz vom 16. Juli 1971, betreffend die Bundesstraßen (Bundesstraßengesetz 1971 — BStG 1971), BGBl. Nr. 286/1971.
  3. Kundmachung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 8. Februar 1977 gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Salzburg, BGBl. Nr. 112/1977.