Johann Nepomuk von Bernberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 5. Februar 2024, 19:48 Uhr

Dr. Johann Nepomuk Werloschnigg von Bernberg (* 12. Mai 1767 in Wels, .; † nach 1848) war Bezirksarzt in Goldegg und Kreisarzt von Salzburg.

Leben

Den Doktorgrad der Medizin an der Universität Wien erhielt Johann Nepomuk Werloschnigg von Bernberg im Decanatsjahr 1794 am 14. August durch Promotor Dr. Prohaska (* 1749; † 1820).[1]

Am 28. April 1795 wurde er zum Landschafts-Physikus ernannt und am 3. Mai 1800 als landschaftlicher Physikus in Vöcklabruck mit 100 fl. Gehalt bestellt. Der Gehalt wurde 1808 auf 200 fl. erhöht.

Mit aller höchster Entschließung wurde er im Zuge der Organisation des Sanitätswesens am 18. August 1818 zum Bezirksarzt in Goldegg ernannt. In Goldegg gab es aber keine Wohnmöglichkeit, wie aus einem späteren Brief des Dr. Tuaillon hervorgeht. Alle Goldegger Bezirksärzte wohnten in St. Johann.

Am 20. Mai 1819 wurde Dr. v. Bernberg von der hohen Hofkanzlei zum Kreisarzt in Salzburg befördert, mit einem Gehalt von 600 fl.[2]

Pensionierung

In Salzburg lebte die Familie von Bernberg in der Kirchgasse 214.[3]

In seinem Sanitäts-Hauptbericht von 1823 erwähnt der Kreisarzt von Salzburg Dr. von Bernberg Söllheim als bewährtes, lange schon besuchtes Bad (Bad Söllheim). Es sollte bei Ausschlägen, Rheumatismen und bei "leichteren Unterleibs Anschoppungen" helfen.

Am 4. März 1826 wurde Dr. v. Bernberg als Nachfolger des verstorbenen Dr. v. Barisani durch die Vormundschaft des minderjährigen Grafen Constantin von Lodron zum Kollegien-Arzt bestellt.[4] Seine Verpflichtungen waren: "unentgeltliche Behandlung der Inspektoren, der Präfekten, Verwalter, Zöglinge und des Hausknechtes in Krankheitsfällen und jedenfalls alle Monat eine Nachschau". Die jährliche Besoldung dafür betrug je 30 fl. vom Rupertinischen und Marianischen Fond.[5]

Von 1826 bis 1827 war er Rektor am Lyzeum Salzburg.[6]

1848 scheint Dr. v. Bernberg noch als Arzt in Salzburg auf.[7]

Quellen

  • Eintrag Söllheim
  • Recherchen Benutzer:Eva.Heitzinger, Version vom 5. Februar 2024, 18:02 Uhr (Zusammenführung zweier gleicher Artikel)

Einzelnachweise

  1. Anton Edler von Rosas, Geschichte der k. k. österr. medic. Bildungs-, Heil- und Wohlthätigkeits-Anstalten , dann medic. Statistik und Topographie der k. k. österr. Monarchie. Kurzgefasste Geschichte der Wiener Hochschule im Allgemeinen und der medicinischen Facultät derselben insbesondere, in: Wilhelm Edler von Well, Hg., Medicinische Jahrbücher des kaiserl. königl. österreichischen Staates, Wien 1848, 81-354, hier: 338.
  2. OÖLA Landesregierungsarchiv 1787-1849 / Allgemeine Reihe Schachtel 153, Pensionierunsunterlagen
  3. Schematismus von Oesterreich ob der Enns und Salzburg für das Jahr 1821, zweiter Teil, 25.
  4. ANNO, Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 1890, Seite 14
  5. Hermann Pick, Urkundliche Materialien zu einer Geschichte der gräflich Lodron’schen Kollegien Marianum und Rupertinum in Salzburg , in: Mitt(h)eilungen der Gesellschaft füt Salzburger Landeskunde, 30 (1890), 13.
  6. ANNO, Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 1890, Seite 211
  7. Provinzial-Handbuch von Österreich ob der Enns und Salzburg 1848, 392.