Lothar Pretzell: Unterschied zwischen den Versionen

KKeine Bearbeitungszusammenfassung
K Textersetzung - „““ durch „"“
 
(3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 2: Zeile 2:


==Leben==
==Leben==
Pretzell war Sohn des preußischen Rittergutsbesitzers<ref name="KPWO">Kulturportal West-Ost: Artikel [http://kulturportal-west-ost.eu/biographies/pretzell-lothar-2/ „Pretzell, Lothar“].</ref> Eugen Pretzell und der Auguste geb. Guse<ref name="geneanet"/>.
Pretzell war Sohn des preußischen Rittergutsbesitzers<ref name="KPWO">Kulturportal West-Ost: Artikel [http://kulturportal-west-ost.eu/biographies/pretzell-lothar-2/ "Pretzell, Lothar"].</ref> Eugen Pretzell und der Auguste geborene Guse<ref name="geneanet"/>.
Er besuchte das Arndtgymnasium in Berlin und studierte Kunstgeschichte, Archäologie sowie deutsche und romanische Philologie an den Universitäten München, Köln, Wien und Paris.<ref name="KPWO"/>
Er besuchte das Arndtgymnasium in Berlin und studierte Kunstgeschichte, Archäologie sowie deutsche und romanische Philologie an den Universitäten München, Köln, Wien und Paris.<ref name="KPWO"/>
In München promovierte er bei Wilhelm Pinder mit einer Arbeit über Salzburger [[Barock]]<nowiki></nowiki>plastik.<ref name="Strauß">Strauß, Stephan: [https://eldorado.tu-dortmund.de/bitstream/2003/26206/1/DissertationKlein.pdf ''Eckhard Schulze-Fielitz und die Raumstadt''.] Dissertation (Technische Universität Dortmund) 2005. Insb. S.&nbsp;12&nbsp;f., gestützt auf Kohlmann, aaO.</ref>
In München promovierte er bei Wilhelm Pinder mit einer Arbeit über Salzburger [[Barock]]<nowiki></nowiki>plastik.<ref name="Strauß">Strauß, Stephan: [https://eldorado.tu-dortmund.de/bitstream/2003/26206/1/DissertationKlein.pdf ''Eckhard Schulze-Fielitz und die Raumstadt''.] Dissertation (Technische Universität Dortmund) 2005. Insb. S.&nbsp;12&nbsp;f., gestützt auf Kohlmann, aaO.</ref>
Zeile 12: Zeile 12:
Ab 1947 war Lothar Pretzell im Kunstgutlager in Celle beschäftigt, das die geborgenen musealen Kunstgegenstände der Britischen Besatzungszone Deutschlands versammelte; von 1953 bis zu dessen Auflösung im Jahr 1959 war er Direktor des Kunstgutlagers.<ref name="Strauß"/> Von 1959 an war er Direktor des Museums für deutsche Volkskunde in Berlin<ref name="KPWO"/>.
Ab 1947 war Lothar Pretzell im Kunstgutlager in Celle beschäftigt, das die geborgenen musealen Kunstgegenstände der Britischen Besatzungszone Deutschlands versammelte; von 1953 bis zu dessen Auflösung im Jahr 1959 war er Direktor des Kunstgutlagers.<ref name="Strauß"/> Von 1959 an war er Direktor des Museums für deutsche Volkskunde in Berlin<ref name="KPWO"/>.


Lothar Pretzells Frau Loni (*&nbsp;1906), ebenfalls promovierte Kunsthistorikerin, war eine Schwester des bedeutenden Malers, Grafikers und Bildhauers Max Ernst (*&nbsp;1891, †&nbsp;1976).<ref name="Strauß"/>
Lothar Pretzells Frau Loni (*&nbsp;1906), ebenfalls promovierte Kunsthistorikerin, war eine Schwester des bedeutenden Malers, Grafikers und Bildhauers Max Ernst (*&nbsp;1891; †&nbsp;1976).<ref name="Strauß"/>
Aus der Ehe gingen zwei Töchter und zwei Söhne hervor.<ref name="geneanet"/>
Aus der Ehe gingen zwei Töchter und zwei Söhne hervor.<ref name="geneanet"/>