Arisierungen im Pinzgau: Unterschied zwischen den Versionen
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* https://www.sn.at/wiki/Schloss_Prielau © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018]] | * https://www.sn.at/wiki/Schloss_Prielau © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018]] | ||
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Aktuelle Version vom 25. Februar 2023, 18:54 Uhr
Das 1938 "arisierte" Schloss Prielau war seit 1936 im Besitz von Gerty von Hofmannsthal, die Witwe des 1929 in Rodaun bei Wien verstorbenen Autors und Dichters Hugo von Hofmannsthal
Unter dem Titel "Arisierungen" im Pinzgau wird der Entzug des Vermögens gegenüber Juden in der Zeit des Nationalsozialismus und die Inbesitznahme desselben durch "arische" Personen, also Nicht-Juden, auf dem Gebiet des Pinzgaues quantitativ aufgelistet.
Betroffene Gemeinden
In folgenden Pinzgauer Gemeinden wurden jüdische Vermögenswerte "arisiert": Gemeinden / Anzahl der betroffenen Personen:
- Bramberg: 2 Personen
- Dienten am Hochkönig: 1 Person
- Leogang: 1 Person
- Lofer: 2 Personen
- Mittersill: 5 Personen
- Piesendorf: 2 Personen
- Saalfelden: 9 Personen
- Zell am See: 14 Personen
Insgesamt waren im Bezirk Zell am See 36 Personen von Vermögensentzug gegenüber Juden betroffen.
Quellen
- Lichtblau, Albert, "Arisierungen", beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Salzburg. Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, Band 17/2, Oldenbourg Verlag Wien München 2004
- https://www.sn.at/wiki/Schloss_Prielau © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018]]