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| − | [[Datei:Arnold von Hagenauer.gif|miniatur|Arnold von Hagenauer, (* 1871 in Linz; † 1918 in Wien)]][[File:Arnold Hagenauer Signatur.jpg|thumb|Signatur von Arnold von Hagenauer]] | + | [[Datei:Arnold von Hagenauer.gif|miniatur|Arnold von Hagenauer, (* 1871 in Linz; † 1918 in Wien)]] [[File:Arnold Hagenauer Signatur.jpg|thumb|Signatur von Arnold von Hagenauer]] |
| − | '''Arnold von Hagenauer''' (* [[20. November]] [[1871]] in [[Linz]]; † [[25. Juli]] [[1918]] in [[Wien]]) war ein österreichischer Schriftsteller und Kritiker mit starkem Bezug zu [[Salzburg]]. | + | '''Arnold von Hagenauer''' (* [[20. November]] [[1871]] in [[Linz]]; † [[25. Juli]] [[1918]] in [[Wien]]) war ein österreichischer Schriftsteller und Kritiker mit starkem Bezug zu Salzburg. |
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| | In seinen letzten Lebensjahren erschien der Bohémien vielen schwer zugänglich und als Sonderling. Seine große, elegante und stets gepflegte Erscheinung stand im Kontrast zu seinen wechselnden herabgekommenen Residenzen. Er lebte in alten, meist abbruchgefährdeten Häusern der Josefstadt in Wien und wechselte dadurch des Öfteren seine Adresse. In einer zeitgenössischen Beschreibung hieß es: "In seiner kontrastierenden Lebensart schwang immer ein wenig Poesie mit. Er sah Wien als ein düsteres Ungeheuer". So zog es Arnold Hagenauer immer wieder von der Hauptstadt fort. Entweder nach Capri ([[Italien]]), wo er den Hamburger Maler und Schriftsteller Christian Wilhelm Allers (Pseudonym: 'W. Andresen') besuchte, oder nach [[München]] und Hamburg ([[Deutschland]]), wo er bei seinem Förderer und Freund Detlev Freiherrn von Liliencron weilte. Meistens aber zog es ihn in die Heimat seiner Ahnen nach Salzburg, wo er von seinem Schriftstellerkollegen und Freund [[Karl Schoßleitner (Schriftsteller)|Karl Schloßleitner]], der zum Kreis des Salzburger "[[Pan]]" um [[Georg Trakl]] gehörte, aufgenommen wurde. | | In seinen letzten Lebensjahren erschien der Bohémien vielen schwer zugänglich und als Sonderling. Seine große, elegante und stets gepflegte Erscheinung stand im Kontrast zu seinen wechselnden herabgekommenen Residenzen. Er lebte in alten, meist abbruchgefährdeten Häusern der Josefstadt in Wien und wechselte dadurch des Öfteren seine Adresse. In einer zeitgenössischen Beschreibung hieß es: "In seiner kontrastierenden Lebensart schwang immer ein wenig Poesie mit. Er sah Wien als ein düsteres Ungeheuer". So zog es Arnold Hagenauer immer wieder von der Hauptstadt fort. Entweder nach Capri ([[Italien]]), wo er den Hamburger Maler und Schriftsteller Christian Wilhelm Allers (Pseudonym: 'W. Andresen') besuchte, oder nach [[München]] und Hamburg ([[Deutschland]]), wo er bei seinem Förderer und Freund Detlev Freiherrn von Liliencron weilte. Meistens aber zog es ihn in die Heimat seiner Ahnen nach Salzburg, wo er von seinem Schriftstellerkollegen und Freund [[Karl Schoßleitner (Schriftsteller)|Karl Schloßleitner]], der zum Kreis des Salzburger "[[Pan]]" um [[Georg Trakl]] gehörte, aufgenommen wurde. |
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| − | Sein letzter Roman "Der Knabe Leonhard" spielt in der Biedermeierzeit in Salzburg. Auch der nächste (bereits im Konzept geschaffene) Roman, zu dem es nicht mehr kommen sollte, wäre ein historischer Roman "über die Salzburger [[Erzbischof]]<nowiki>szeit</nowiki>", die Salzburger Blütezeit seiner Ahnen gewesen. Tragischerweise stürzte Arnold Hagenauer nach einem Heurigenbesuch in Wien in einen Abgrund und blieb dort längere Zeit verletzt liegen. Dabei holte er sich eine Lungenentzündung, der er in den folgenden Tag erlag. Nur wenige Freunde aus seiner Studentenzeit und ein paar Familienmitglieder begleiteten ihn auf seinem letzten Weg am Wiener Zentralfriedhof, da das Sterben in den Kriegsjahren Alltäglichkeit war und viele von seinem Tod nichts wussten. | + | Sein letzter Roman "Der Knabe Leonhard" spielt in der [[Biedermeierzeit]] in Salzburg. Auch der nächste (bereits im Konzept geschaffene) Roman, zu dem es nicht mehr kommen sollte, wäre ein historischer Roman "über die Salzburger [[Erzbischof]]<nowiki>szeit</nowiki>", die Salzburger Blütezeit seiner Ahnen gewesen. Tragischerweise stürzte Arnold Hagenauer nach einem Heurigenbesuch in Wien in einen Abgrund und blieb dort längere Zeit verletzt liegen. Dabei holte er sich eine Lungenentzündung, der er in den folgenden Tag erlag. Nur wenige Freunde aus seiner Studentenzeit und ein paar Familienmitglieder begleiteten ihn auf seinem letzten Weg am Wiener Zentralfriedhof, da das Sterben in den Kriegsjahren Alltäglichkeit war und viele von seinem Tod nichts wussten. |
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| | == Werke == | | == Werke == |
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| | [[Kategorie:Person (Kunst)|Hagenauer, Arnold von]] | | [[Kategorie:Person (Kunst)|Hagenauer, Arnold von]] |
| | [[Kategorie:Schriftsteller|Hagenauer, Arnold von]] | | [[Kategorie:Schriftsteller|Hagenauer, Arnold von]] |
| | + | [[Kategorie:Geboren 1871|Hagenauer, Arnold von]] |