Johann Hofer (Stuhlfelden): Unterschied zwischen den Versionen

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Johann Hofer war der Sohn des Oberbrunnleitenbauern Alois Hofer und seiner Frau Maria, geborene Lechner.
 
Johann Hofer war der Sohn des Oberbrunnleitenbauern Alois Hofer und seiner Frau Maria, geborene Lechner.
  
Nach dem Besuch der [[Volksschule Bramberg|Volksschule]] wurde er Landarbeiter und nach seinem [[Erster Weltkrieg|Kriegsdienst]] Holzakkordant und Partieführer der Wildbach- und Lawinenverbauung. Als solcher war er vom [[1. Dezember]] [[1937]] bis zum [[12. März]] [[1938]] Mitglied des [[Landtagsabgeordneter|Ständischen Landtages]] als Vertreter des Gewerbes. 1938 wurde er Bezirksführer der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]] im [[Pinzgau]]. Unmittelbar nach dem [[Anschluss]] wurde er verhaftet und zur Wildbach- und Lawinenverbauung in [[Thalgau]] und in [[Hallein]] versetzt. Von [[1940]] bis 1945 war er Mitarbeiter der [[Heeresversuchsstelle Mittersill]], dann von [[1945]] bis 1948 Gemeindesekretär der Gemeinde Stuhlfelden.
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Nach dem Besuch der [[Volksschule Bramberg|Volksschule]] wurde er Landarbeiter und nach seinem [[Erster Weltkrieg|Kriegsdienst]] Holzarbeiter und Partieführer der Wildbach- und Lawinenverbauung. Als solcher war er vom [[1. Dezember]] [[1937]] bis zum [[12. März]] [[1938]] Mitglied des [[Landtagsabgeordneter|Ständischen Landtages]] als Vertreter des Gewerbes. 1938 wurde er Bezirksführer der [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]] im [[Pinzgau]]. Unmittelbar nach dem [[Anschluss]] wurde er verhaftet und zur Wildbach- und Lawinenverbauung in [[Thalgau]] und in [[Hallein]] versetzt. Von [[1940]] bis 1945 war er Mitarbeiter der [[Heeresversuchsstelle Mittersill]], dann von [[1945]] bis 1948 Gemeindesekretär der Gemeinde Stuhlfelden.
  
 
Von [[1948]] bis 1959 war er Leiter des Bauhofes der Wildbach- und Lawinenverbauung in [[Neukirchen am Großvenediger]] und für die [[ÖVP]] Mitglied der Gemeindevertretung von Stuhlfelden.
 
Von [[1948]] bis 1959 war er Leiter des Bauhofes der Wildbach- und Lawinenverbauung in [[Neukirchen am Großvenediger]] und für die [[ÖVP]] Mitglied der Gemeindevertretung von Stuhlfelden.
  
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Seit [[1919]] war er verheiratet mit Elisabeth, geborene Seitner (* 17. Juli]] [[1898]]).<ref>8https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/bramberg-am-wildkogel/TRBIV/?pg=168 Trauungsbuch der Pfarre Bramberg am Wildkogel, Band IV, S. 166.]</ref>
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* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische  Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Böhlau) 2007, S. 87.
 
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische  Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Böhlau) 2007, S. 87.
== Einzelnachweis ==
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== Einzelnachweise ==
 
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Version vom 14. Dezember 2021, 19:55 Uhr

Johann Hofer (* 14. November 1891 in Bramberg-Leiten; † 2. Dezember 1960 in Mittersill)[1] war Partieführer der Wildbach- und Lawinenverbauung in Stuhlfelden und Politiker in der Zeit des Ständestaates.

Leben

Johann Hofer war der Sohn des Oberbrunnleitenbauern Alois Hofer und seiner Frau Maria, geborene Lechner.

Nach dem Besuch der Volksschule wurde er Landarbeiter und nach seinem Kriegsdienst Holzarbeiter und Partieführer der Wildbach- und Lawinenverbauung. Als solcher war er vom 1. Dezember 1937 bis zum 12. März 1938 Mitglied des Ständischen Landtages als Vertreter des Gewerbes. 1938 wurde er Bezirksführer der Vaterländischen Front im Pinzgau. Unmittelbar nach dem Anschluss wurde er verhaftet und zur Wildbach- und Lawinenverbauung in Thalgau und in Hallein versetzt. Von 1940 bis 1945 war er Mitarbeiter der Heeresversuchsstelle Mittersill, dann von 1945 bis 1948 Gemeindesekretär der Gemeinde Stuhlfelden.

Von 1948 bis 1959 war er Leiter des Bauhofes der Wildbach- und Lawinenverbauung in Neukirchen am Großvenediger und für die ÖVP Mitglied der Gemeindevertretung von Stuhlfelden.

Seit 1919 war er verheiratet mit Elisabeth, geborene Seitner (* 17. Juli]] 1898).[2]

Quelle

  • Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Böhlau) 2007, S. 87.

Einzelnachweise

  1. Taufbuch der Pfarre Bramberg am Wildkogel, Band VII, S. 33.
  2. 8https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/bramberg-am-wildkogel/TRBIV/?pg=168 Trauungsbuch der Pfarre Bramberg am Wildkogel, Band IV, S. 166.]