Pfarrkirche Ebenau zum hl. Florian: Unterschied zwischen den Versionen
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* [[Roman Schmeißner]]: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau.'' Diplomarbeit [[Pädagogische Akademie]] des Bundes in Salzburg 1982. | * [[Roman Schmeißner]]: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau.'' Diplomarbeit [[Pädagogische Akademie]] des Bundes in Salzburg 1982. | ||
| + | * [[Georg Hager]]: ''Notizen über das Vikariat Ebenau behufs des Diözesanen Handbuches, handschriftlich abgefasst von Pfarrer Rupert Brunner 1857.'' Ebenau 2002. | ||
| + | * [[Georg Hager]]: ''Wie Ebenau zu seiner Kirche kam'' Seite 213-219, in Ohronik Ebenau, Ebenau 2007. | ||
| + | * [[Wolfgang Neuper]]: ''Pfarrgeschichte von Ebenau'' Seite 219-231, in Ohronik Ebenau, Ebenau 2007. | ||
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Version vom 5. Januar 2021, 19:34 Uhr
Die Pfarrkirche zum hl. Florian ist die Pfarrkirche der Pfarre Ebenau. Gemeinsam mit dem Friedhof gehört die Kirche zu den denkmalgeschützten Objekten in der Gemeinde Ebenau.
Geschichte
1698-1699 wurde die Kirche unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf Thun erbaut und am 22. April 1704 dem hl. Florian geweiht Sie diente seit 1702 als Vikariatskirche, insbesondere für die Beschäftigten der Messingfabrik. 1857 wurde sie renoviert, neu eingerichtet und zur Pfarrkirche erhoben.
Die Pfarrkirche zum hl. Florian in Ebenau ist einer der wenigen Sakralbauten Mitteleuropas, bei dem der Turm über dem Altar situiert wurde.
Der Bau der Kirche wurde zu 60 % aus der Handelskasse des Ebenauer Werksgemeinschaft und zu 40 % aus dem Thalgauer Kirchenfons finanziert.
Ausstattung
Die Altäre und die Kanzel sind im Stil des frühen Historismus entstanden und 1857 anlässlich der Pfarrerhebung restauriert worden. Die genordete, von einen Chordachreiter bekrönte Kirche, hat ein dreijochiges Langhaus, das mit eingezogenen halbrunden Chor und einem zweigeschoßigen Sakristei- und Oratoriumsanbau abschließt. Die Brüstungsorgel schuf Ludwig Mooser im Jahre 1850.
Der Hochaltar wurde 1872 durch Spenden finanziert, u. a. von der Salzburg-Tiroler Montanwerksgesellschaft 50 fl, Baurat Karl Ritter von Schwarz 50 fl, Großherzog d. Toskana 20 fl, u. a.
Lage
Die Kirche befindet sich ca. zehn Gehminuten vom Ortszentrum entfernt auf einem Felssporn des Strumbergs.
Ziel für zahlreiche Wallfahrten
Da die Pfarrekirche Ebenau, als einzige Pfarrkirche der Erzdiözese Salzburg, dem Hl.Florian geweiht ist, kommen seit Jahrhunderten Pilger zum Hl. Florian von Ebenau.
Als älteste noch durchgeführte Wallfahrt mit dem Ziel Ebenau, ist jene aus der Stadtpfarre Salzburg - St. Andrä.
In den Berichten von Pfarrer Rupert Brunner aus dem Jahr 1857 werden auch Wallfahrer aus Thalgau, Sankt Gilgen, Henndorf, Hallwang, Köstendorf, Koppl, Plainfeld, Gnigl, Faistenau, Hallein, Adnet, Hof bei Salzburg, Mondsee und Strass berichtet.[1]
Literatur
- Roman Schmeißner: Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau. Diplomarbeit Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg 1982.
- Georg Hager: Notizen über das Vikariat Ebenau behufs des Diözesanen Handbuches, handschriftlich abgefasst von Pfarrer Rupert Brunner 1857. Ebenau 2002.
- Georg Hager: Wie Ebenau zu seiner Kirche kam Seite 213-219, in Ohronik Ebenau, Ebenau 2007.
- Wolfgang Neuper: Pfarrgeschichte von Ebenau Seite 219-231, in Ohronik Ebenau, Ebenau 2007.
Bilder
Pfarrkirche Ebenau zum hl. Florian – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- ↑ Notizen über das Vikariat Ebenau behufs diözesanen Handbuches, Rupert Brunner, 1857, Pfarrarchiv Ebenau,