Kreuzkapelle St. Peter: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 13. September 2019, 07:37 Uhr
Die Kreuzkapelle St. Peter ist eine Kapelle innerhalb des Friedhofs von St. Peter in der Salzburger Altstadt.
Lage
Die Kapelle befindet sich etwa auf halbem Weg vom Stiftshof zur Margarethenkapelle, kurz vor dem Zugang zu den Katakomben am Fuße des Mönchsbergs.
Geschichte
Die Kapelle wurde 1170 von Siboto von Surberg an der Stelle erbaut, an der sich der Überlieferung nach die traditionelle Wohnstätte von des hl. Rupert befand. Schon damals war sie als Gebetshöhle [spelunca] des hl. Rupert bezeichnet worden. Es handelt sich um einen Raum im Felsen, in den nur durch ein kleines Fenster Tageslicht fällt. Darin wurden aus der Erbauungszeit stammende Fresken freigelegt.
Die Kapelle wurde 1172 von Heinrich I. (1167–1174), Bischof von Gurk, geweiht, 1506 rekonziliert.
Anton Graf von Lodron gab der Kapelle ihr heutiges Aussehen und wurde seine Grabstätte.
Unter Fürsterzbischof Paris Graf Lodron wurde sie zu Ehren des hl. Antonius Abb. geweiht.
Renovierungen der Kapelle fanden unter Abt Amand Pachler wurde die Kapelle 1659 renoviert, neuerlich unter Abt Placidus Mayrhauser (1710), dann 1877 restauriert und die Stukkaturen wurden 1904 ausgebessert.
Eine Stiege führt von der Kreuzkapelle in die Ägydiuskapelle.
Quellen
- Martin, Franz: Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst, Verlag "Das Bergland-Buch", 1952 (Neuauflage)
- Hans Tietze: Die Denkmale des Benediktinerstifts St. Peter, Seite 168