Die Schartenmauer als Teil des Schartenwalls: Unterschied zwischen den Versionen
(erg ~~~~) |
|||
| Zeile 24: | Zeile 24: | ||
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130427&query=%22Schartenwall%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 27. April 1913, Seite 4 | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130427&query=%22Schartenwall%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 27. April 1913, Seite 4 | ||
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19130427&query=%22Schartenwall%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 27. April 1913, Seite 5 | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19130427&query=%22Schartenwall%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 27. April 1913, Seite 5 | ||
| − | + | ||
Version vom 18. April 2019, 17:19 Uhr
| Lage des Schartenwall auf Googlemaps |
|---|
Der Schartenwall ist eine Wallmauer auf der Mönchsbergscharte auf der Grenze zwischen dem Mönchsberg und dem Festungsberg.
Geschichte
Die Scharte auf der Grenze zwischen dem Mönchsberg und Festungsberg war eine militärische Schwachstelle, über die ein Feind von Süden her vergleichsweise leicht in die Altstadt hätte eindringen oder auf die Festung Hohensalzburg hätte vorrücken können. Um 1480 erbaute die Stadt unterhalb der Katze auch eine Stadtmauer mit einem Tor quer über die Scharte. Diese verschwanden, als 1635 Fürsterzbischof Lodron die große Wallmauer errichten lies, um den Sattel zur Gänze zu sperren. [1]
Beschreibung
Der Schartenwall hat eine Länge von etwa 120 Metern, ist zwischen sechs und neun Metern mächtig und hat etwa in der Mitte, beim Bürgermeisterloch, eine Höhe von etwa acht Metern.
Der Schartenwall bildet ein Vorwerk zur Verteidigung der Festung Hohensalzburg. Auf dem Wall stand früher das Äußere Schartentor, dahinter folgen das Innere Schartentor und die Katze.
Am Schartenwall ist eine Inschrift angebracht:
- "Hoc vallo vallem clausit Paris e(x) com(itibus) Lodroni Arch(iepiscopus) 1635"
- "Durch diesen Wall verschloss das Tal Fürst und Bischof Paris aus dem Geschlecht der Lodron"
Bilder
Die Schartenmauer als Teil des Schartenwalls – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- Burg Hohensalzburg, Ansicht von Westen, kolorierter Kupferstich von Anton Danreiter, 1750 austria-forum.org/Burg Hohensalzburg, Ansicht von Westen
- ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 27. April 1913, Seite 4
- ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 27. April 1913, Seite 5