Wilhelm Guttenberg

Aus SALZBURGWIKI
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Hofrat Ing. Wilhelm Carl Franz Guttenberg (* 28.[1] oder 29.[2] November 1860 in der Stadt Salzburg; † 7. Juni 1936 ebenda[2]) war Vorstand des Salzburger Landes-Bauamtes (des Vorläufers der heutigen Landesbaudirektion).

Aus seinem Leben

Guttenberg absolvierte die technische Hochschule in Brünn (Mähren) und war dann als Ingenieur im Kronland Dalmatien bei der Bezirkshauptmannschaft Spalato (heute Split) tätig. 1894 kam er nach Salzburg zum damaligen landschaftlichen (d.h. dem Land Salzburg zugehörigen, dem Landtag unterstehenden) Bauamt. Im November 1903 wurde der damalige Oberingenieur zum landschaftlichen Baurat und Vorstand des Salzburger Landesbauamtes ernannt,[3] wo er bis zu seinem Übertritt in den Ruhestand im Jahr 1920 tätig war.

Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Bauten ausgeführt, insbesondere die Lungenheilstätte Grafenhof, Salzburger Gebärklinik, Augenabteilung, Zentralküche, verschiedene größere Anlagen von Spitälern sowie verschiedene Straßenbauten.

Guttenberg war in erster Ehe mit der aus Brünn gebürtigen Anna geb. Steydl verheiratet, die im Jahr 1899 im Alter von 34 Jahren an einer Lungenkrankheit starb.[4] Am 14. Mai 1910 heiratete er als 49‑jähriger Witwer in Absam (Tirol) die 28‑jährige Tirolerin Anna Maria Forcher aus Algund bei Meran.[1]

Er hinterließ seine Gattin und zwei Söhne.

Quelle

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 Trauungsbuch der Pfarre Absam, Bd. XIV/2 S. 412 (Scan 308)
  2. ↑ 2,0 2,1 Sterbebuch der Stadtpfarre Salzburg-Maxglan, Bd. III S. 148
  3. ↑ Salzburger Chronik, 7. November 1903, Beilage
  4. ↑ Sterbebuch der Dompfarre, Bd. VIII S. 68
Zeitfolge
Vorgänger

Adolf Lasch

Vorstand des Landesbauamtes
1894–1902
Nachfolger

Karl Holter