Ferdinand Eberle

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Hofrat Regierungsrat Dr. Ferdinand Eberle (* 1836; † 20. Dezember 1902 in der Stadt Salzburg[1]) war von 1879 bis 1886 Bezirkshauptmann von Zell am See sowie Ehrenbürger von Zell am See.[2]

Leben

Im November 1861 trat Dr. Eberle in Salzburg in den Staatsdienst.[3]

Am 14. April 1886 wurde er der Freiwilligen Feuerwehr Zell am See in Anerkennung seines außerordentlich freundlichen Entgegenkommens und besonderen Wohlwollens zum Ehrenmitglied ernannt.[4]

Neben seiner Ehrenbürgerschaft von Zell am See hatte ihm am 26. April 1886 auch die Markt- und Landgemeinde Mittersill die Ehrenbürgerschaft verliehen.[5] Er war auch Ehrenbürger der Gemeinden Saalfelden, Taxenbach und Rauris. Die einzige, bisher gefunden Nennung, dass er auch Ehrenbürger von Hallein gewesen sein soll, findet sich im Nachruf anlässlich seines Todes.[1]

Am 9. Mai 1886 wurde er von der Zeller Bevölkerung verabschiedet, der er in die Salzburger Landesregierung wechselte.[6]

Im Oktober 1894 wurde ihm der Titel "Regierungsrat" verliehen.[7].

Anlässlich seiner Pensionierung im Jahr 1900 wurde Dr. Eberle der Titel "Hofrat" verliehen.[8]

Er war Besitzer des Ordens der Eisernen Krone III. Klasse, des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone, der Tiroler Landesverdienstmedaille und der Kriegsmedaille sowie des königlich-preußischen Roter-Adler-Ordens IV. Klasse.[9]

Quellen

  1. ↑ 1,0 1,1 ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 20. Dezember 1902, Seite 3
  2. ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 12. August 1890, Seite 33
  3. ↑ ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 19. März 1911, Seite 10
  4. ↑ ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 20. April 1886, Seite 3
  5. ↑ ANNO, ""Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 28. April 1886, Seite 3
  6. ↑ ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 15. Mai 1886, Seite 6
  7. ↑ ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 10. Oktober 1894, Seite 3
  8. ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 19. März 1911, Seite 10
  9. ↑ Salzburgischer Geschäfts-, Volks- und Amts-Kalender für das Jahr 1900. Mit einem Schematismus der katholischen Geistlichkeit der Diöcese Salzburg, des Lehrpersonales und dem Handels- und Gewerbe-Schematismus im Kronlande Salzburg nebst dem Verzeichnisse sämmtlicher Hausbesitzer der Landeshauptstadt Salzburg mit der gassen- und bezirksweisen Häusernummerirung. 28. Jg. Salzburg (Mayr) 1900.

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