Emil Kosumblick

Aus SALZBURGWIKI
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Direktor Emil Kosumblick (* 29. November 1865 in Szamos-Újvár [deutsch: Armenierstadt, rumänisch: Gherla], Siebenbürgen;[1]November 1937 in der Stadt Salzburg[2]) war langjähriger Lehrer und zuletzt Schulleiter und Direktor an der Volksschule Radstadt.

Leben

Emil Kosumblick war Sohn des Franziskus Kosumblick, Steuerkontrollors in Szamos-Újvár, und der Josefa Königstein.[1] In jungen Jahren gehörte er zu den Zöglingen des Studenten-Konvikts von St. Peter.[3]

Er schlug die Schullehrerlaufbahn ein und wurde zuerst Bezirksaushilfslehrer,[4] dann Unterlehrer,[4] dann wirklicher Lehrer[5] an der Volksschule Radstadt; endlich erhielt er auch die Oberlehrerstelle an dieser sechsklassigen[6] Volksschule, die er von 1921 bis 1924 leitete,[7] und im Sommer 1922 den Titel "Direktor"[8]. Während seiner 34‑jährigen Dienstzeit an der Volksschule Radstadt versah er auch lange Zeit den Organistendienst in der Stadtpfarrkirche Radstadt.[9]

Kosumblick hatte am 3. August 1891 in Radstadt 26‑jährig die 33‑jährige Witwe Franziska Blum geb. Schwaiger geheiratet.[1] Eine im Jahr 1903 geborene Tochter war früh gestorben.[10]

Nach seiner Pensionierung übersiedelte er in die Stadt Salzburg, wo er sich noch gerne als Organist betätigte.[9] Er verschied, nachdem ein Jahr zuvor seine Frau Franziska gestorben war,[9] in Salzburg im 72. Lebensjahr.[2]

Quelle

  1. 1,0 1,1 1,2 Trauungsbuch der Pfarre Radstadt, Bd. IV S. 72
  2. 2,0 2,1 Innsbrucker Nachrichten, 18. November 1937, S. 7
  3. Salzburger Volksblatt, 3. Juli 1922, S. 2
  4. 4,0 4,1 Salzburger Chronik, 23. Juni 1891, S. 3
  5. Salzburger Chronik, 29. Februar 1896, S. 3
  6. Salzburger Volksblatt, 3. Juli 1922, S. 5
  7. Artikel "Volksschule Radstadt"
  8. Salzburger Chronik, 6. August 1922, S. 3
  9. 9,0 9,1 9,2 Salzburger Chronik, 24. November 1937, S. 7
  10. Taufbuch der Pfarre Radstadt, Bd. VI S. 21
Zeitfolge
Vorgänger

Peter Schintlmeister

Schulleiter der Volksschule Radstadt
1921−1924
Nachfolger

Johann Schwarz