Andrä Eder

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Andreas Jakob Eder, gemeinhin Andrä Eder (* 28. Februar 1828 in Saalfelden-Land;[1]24. Jänner 1903 ebenda[2]), war Kasparbauer in Schmieding, langjähriger Gemeindevorsteher der Landgemeinde Saalfelden und Abgeordneterzum Salzburger Landtag.

Aus seinem Leben

Andrä Eder war Sohn des Kasparbauern Andrä Eder und der Oberhaßling-Tochter Gertraud geb. Herzog.[1]

Der Landgemeinde Saalfelden stand Eder von 1867 bis 1870 und von 1879 bis 1891 vor.[3]

Dem Salzburger Landtag gehörte er von 1884 bis 1892 als Vertreter der Pinzgauer Landgemeinden, von 1892 bis 1895 in der Kurie des Großgrundbesitzes an.[4]

In einem Nachruf wurde er wie folgt gepriesen:

Mit ihm verliert die Gemeinde einen musterhaften Christen und Familienvater und einen um das Gemeinwohl bestverdienten Mann. […] Unter seinen vielen Verdiensten sei bloß hervorgehoben seine ausgezeichnete Tätigkeit zu Gunsten des Bauernstandes als Mitglied der Kommission bei der Steuerregulierung. Viele Monate bereiste er damals die Gemeinden Pinzgaus, allen helfend, so gut er konnte. Große Verdienste erwarb er sich auch bei der Grundablösung zur Zeit des Eisenbahnbaues. Ingenieure führten Klage gegen ihn, als helfe er zu sehr den Bauern. Allein man konnte seinem Rechtlichkeitssinne kein unerlaubtes Mittel nachweisen."[5]

Quellen

  1. 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Saalfelden, Bd. IX S. 265
  2. Sterbebuch der Pfarre Saalfelden, Bd. IX S. 360
  3. Artikel "Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer"
  4. Voithofer, Richard: "… dem Kaiser Treue und Gehorsam …" Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918. Wien (Verlag Böhlau) 2011. S. 46
  5. Salzburger Chronik, 29. Jänner 1903, S. 6
Zeitfolge