Philipp Schwaiger

Aus SALZBURGWIKI
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Philipp Mathias Schwaiger (* 5. September 1810 in Saalfelden-Land;[1]30. Jänner 1864 ebenda[2]) war Bauer und Gemeindevorsteher der Landgemeinde Saalfelden.

Aus seinem Leben

Philipp Mathias war Sohn des Philipp Schwaiger, Bauers am Fritzengut zu Almdorf, und der Barbara geb. Hirschbichler.[1]

Er heiratete am 25. Februar 1835 als 24-jähriger Besitzer des Unterlettlgutes zu Almdorf die etwas jüngere Anna Hueber, Moderegg-Tochter aus der Dienten.[3] Aus der Ehe gingen die Kinder Philipp Jakob (* 1835), Matthias Andreas (* 1836), Johann Matthäus (* 1839), Anna Maria (* 1843), Alois (* 1845), Josef (* 1847), Barbara Katharina (* 1848) und Katharina (* 1853) hervor.[4]

Der Gemeindevorsteher Philipp Schwaiger erlag, vier Tage nach dem Krebstod seiner Ehefrau, im 54. Lebensjahr einem "Nervenschlag" (Schlaganfall?).[2]

Schwaiger war laut Sterbeeintragung zu seinem Todeszeitpunkt Gemeindevorsteher. Seit wann er dies war, steht nicht fest.[5]

Quellen, Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Saalfelden, Bd. VII S. 238
  2. 2,0 2,1 Sterbebuch der Pfarre Saalfelden, Bd. VII S. 149
  3. Trauungsbuch der Pfarre Saalfelden, Bd. IV S. 303
  4. Taufbuch der Pfarre Saalfelden, Bd. IX S. 7 (1835), 61 (1836), 175 (1839), 365 (1843), 423 (1845), 513 (1847), 553 (1848); Bd. X S. 53 (1853)
  5. Bei der Erstellung des Artikels "Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer" wurde offenbar zunächst davon ausgegangen, dass Schwaiger in zeitlicher Nähe zu seiner Heirat Gemeindevorsteher war, da die Aussage, dass er Vorstand der Landgemeinde Saalfelden gewesen sei, in der dabei benützten Quelle (Schwaiger, Alois: "Schwaiger-Schartner. Rohrbauer in Maria Alm. Familiengeschichte". Leogang 1995, S. 70) zwischen Ereignissen aus den Jahren 1835 (Heirat) und 1845 (Geburt eines Kindes) eingebettet ist. Sie kann aber realistischer Weise nicht auf diesen Zeitraum bezogen werden. Als Beleg für die fragliche Tatsache steht uns vielmehr lediglich die Sterbeeintragung zur Verfügung (bei den Taufeintragungen der Kinder findet sich kein derartiger Hinweis).
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